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Die Sicherheit dieser Anlage ist inzwischen erhöht worden. Es gibt einen zusätzlichen Sicherheitsdamm, der die Zyanidlauge im Fall eines neuerlichen Unfalls auffangen soll. Es wurde ein Rohrleitungsmanagement eingerichtet, um die häufigen Rohrbrüche zu verhindern. Ausreichend ist das aber nicht, z. B. ist das anlageninterne Zyanid-Recycling noch immer in der Testphase. Darüber hinaus muss die Firma an einem Zyanid-Ausstieg arbeiten.

Hunderte Tonnen toter Fische, die fast völlige Zerstörung der Fauna in der Theiß, mit Zyanid vergiftetes Trinkwasser: War das wirklich notwendig, um die Gold-Produktion sicherer zu machen? War das ein angemessener Preis, fragt Anamaria Bogdan, rumänische Greenpeace-Mitarbeiterin. Wir kämpfen noch immer, um neue Umweltkatastrophen wie diese zu verhindern. Ein Unfall wie vor drei Jahren in Baia Mare kann in Rumänien jederzeit wieder passieren. Und sogar mit noch größeren Folgen für die Umwelt.

Ungelöst ist ebenfalls die Frage der Entschädigung. Nur die unmittelbaren Anrainer bekamen etwas Geld. Die geschädigten Fischer haben bis heute nichts bekommen. Die Menschen in der Theißregion leiden noch immer an den Folgen des Unfalls. (bes)

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