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Castor Protest to Stick to Nuclear Phaseout
© Anne Barth / Greenpeace

Kein Streckbetrieb für deutsche Atomkraftwerke!

Grünen-Parteispitze muss sich positionieren

Die Debatte um AKW-Laufzeitverlängerungen hält an. Dabei ist die Technologie unsicher und trägt kaum zur Energiesicherheit bei. Greenpeace-Aktivist:innen fordern von den Grünen eine klare Position.

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Atomkraft ist keine Lösung

Kraftwerksblöcke und das Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja sind nachts beleuchtet

Ukraine-Krieg: Bedrohliche Lage für AKW

Inmitten des furchtbaren Angriffskrieges auf die Ukraine stellen die 15 Atomreaktoren des Landes eine weitere massive Bedrohung für das Land selbst dar – aber auch für den Rest Europas.

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Examination around Chornobyl for Radioactivity

Spurensuche in Tschornobyl

Die Ergebnisse der Greenpeace-Messungen um Tschornobyl zeigen: Die Internationale Atomenergiebehörde verharmlost radioaktive Gefahren durch die russische Invasion.

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Action at Unterweser Nuclear Power Plant

Atomausstieg jetzt

Keine Energie ist gefährlicher und teurer als Atomkraft, ihr Beitrag zur weltweiten Stromgewinnung gering. Trotzdem ist sie nicht totzukriegen.

mehr zum Thema

Scheinlösung Woodside

"No New Gas" - Protest in Brake

Protest an Pipeline-Frachter gegen Mega-Gasprojekt

RWE verkündet mit seiner Halbjahresbilanz riesige Gewinne, gleichzeitig unterstützt das Unternehmen umweltschädliche Gasprojekte – das wollen Greenpeace-Aktive nicht hinnehmen.

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Protest am Uniper-Hauptquartier gegen Gasprojekt

Tiefseegasprojekt bedroht Wale und Klima

RWE und Uniper wollen mit dem australischen Energiekonzern Woodside Gas fördern und so Natur zerstören. Dagegen demonstrieren heute Aktivist:innen von Greenpeace Deutschland am Uniper-Hauptsitz.

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Waldschutz jetzt

In der Sächsischen Schweiz löschen Einsatzkräfte den Waldbrand

Sächsische Schweiz: Erst die Flut, nun die Brände

Was die Menschen rund um den Nationalpark Sächsische Schweiz binnen eines Jahres erleben müssen, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Klimakrise. Ein Greenpeace Lagebericht.

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Ein Hubschrauber der Bundespolizei fliegt mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter, um einen Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz zu löschen.

2022 – Das Jahr der Waldbrände

Was verbindet den US-amerikanischen Yosemite-Nationalpark, die griechische Insel Lesbos und die Sächsische Schweiz? Sie fackeln ab. Eine traurige Weltreise in die brennenden Wälder der Erde.

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Waldbrand in Frankreich

Waldschutz ist Klimaschutz. Ihre Spende hilft!

In diesem Jahr wüten Waldbrände besonders früh und besonders heftig. Hitzewellen begünstigen die Brände, während das freigesetzte CO2 die globale Erwärmung beschleunigt. Effektiver Waldschutz kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Greenpeace setzt sich für den Schutz der Wälder hier in Deutschland und weltweit ein. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer regelmäßigen Spende!

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Greenpeace aktuell

Dirk Zimmermann

Zum Tod von Dirk Zimmermann

Am 3. August 2022 ist unser Kollege und Freund Dirk Zimmermann viel zu früh, viel zu jung nach schwerer Krankheit gestorben. Ein Nachruf.

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Textile Offcuts Used as Fuel, Cambodia

Markenmode als Brennstoff

Abfälle aus kambodschanischen Bekleidungsfabriken, die Marken wie Nike oder Ralph Lauren beliefern, werden vor Ort in Ziegelöfen verbrannt – und setzen die dort Arbeitenden giftigen Dämpfen aus.

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Drought in Northern Italy

Mitten in der Klimakrise

Dürre, Hitze und Brände: Die Klimakrise ist längst in der Mitte Europas angekommen und hinterlässt ihre Spuren. Greenpeace-Aktivist:innen bereisten in der letzten Juliwoche Norditalien und Österreich.

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Alexander Lurz, Greenpeace Abrüstungsexperte

Wann endet der Ukraine-Krieg?

Im Krieg Russlands gegen die Ukraine folgt eine Eskalation der nächsten. Auch lässt Putin immer weniger Gas nach Europa. Wie geht es weiter? Fragen an Alexander Lurz, Greenpeace Abrüstungsexperte.

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Auslaufmodell Billigfleisch

Auf dem Weg zu mehr Tierwohl dauert schon die Umstellung von Schweine- und Geflügelfleisch auf Haltungsform 2 länger als geplant. Das zeigt der neue jährliche Supermarktcheck von Greenpeace.

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Greenpeace protest on Borkum against gas drilling in the Wadden Sea

Gas-Protest in der Nordsee

Greenpeace-Aktive protestieren gegen Bohrungen im Wattenmeer. Das deutsche Bestehen auf Energie aus Gas gefährdet die deutschen Klimaziele, so eine aktuelle Studie.

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Für eine bessere Mobilität

Public Transport 9 Euro Ticket Starts in Berlin

Anschluss nicht verpassen

Das 9-Euro-Ticket entlastet Haushalte, hilft dem Klima und lässt sich finanzieren, in dem klimaschädliche Subventionen gestrichen werden. Diese win-win-win-Situation muss genutzt werden.

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Petition

https://act.greenpeace.de/klimaticket

Klimaticket für alle

Das 9-Euro-Ticket übertrifft alle Erwartungen: Über 30 Millionen Tickets wurden alleine im ersten Monat genutzt. Viele Menschen bevorzugen Bus und Bahn und lassen das Auto stehen, wenn das Monatsticket bezahlbar und einfach zu buchen ist. Das hilft dem Klima und entlastet viele Menschen, besonders aus einkommensschwachen Haushalten, ganz konkret.

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Eine lumineszierende Krake in der Tiefsee

Licht an für die Tiefsee!

  • 15.08.2022

Greenpeace-Kids-Mitmachaktion: Komm mit uns auf eine Entdeckungsreise durch die geheimnisvollen Tiefen der Meere und hilf uns, diese Welt zu schützen und zu bewahren!

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Droht Deutschland eine Versorgungskrise?

Karsten Smid, Energieexperte von Greenpeace

Gasalarm: Kohlekraftwerke länger laufen lassen?

Zwingt die Gasknappheit uns, auch Braunkohlekraftwerke länger laufen zu lassen? “Quatsch!”, sagt Karsten Smid, Energieexperte von Greenpeace. Ein Interview zum Sinn und Unsinn der Energiedebatte.

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Kurz und knapp: Fragen zur aktuellen Gaskrise

Was passiert, wenn Russland die Gaslieferungen ganz einstellt?

Bei einem russischen Lieferstopp wäre die Gasversorgung zunächst weiterhin gesichert. Die Gasimporte aus anderen Ländern und das eingespeicherte Gas sind ausreichend, um den Bedarf im Sommer und Herbst zu decken. Allerdings würde es bei einem Lieferstopp sehr viel schwieriger, die Gasspeicher bis zum Herbst ausreichend zu füllen. Im Winter, wenn der Gasverbrauch durch Heizungen stark ansteigt, könnte es zu Versorgungsproblemen kommen. Wie schwer diese Versorgungsprobleme werden, hängt von den Temperaturen im Winter, den bis dahin realisierten Energieeinsparungen und der Verfügbarkeit zusätzlicher Gasimporte ab.

Was hält Greenpeace von dem Vorstoß, wegen der Gas-Krise Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen?

Bei Gasknappheit könnte eine mengenmäßig und zeitlich begrenzte Bereitstellung zusätzlicher Steinkohlereserve-Kapazitäten über die Winterhalbjahre 2022/23 und 2023/24 (also für 2 Jahre) helfen, um den Verbrauch von Erdgas im Stromsektor einzusparen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Ein Bereithalten von Braunkohlekraftwerken zur Abwendung der Gasknappheit lehnt Greenpeace aber ab. Die Nutzung der Braunkohlekraftwerke würde zu erheblichen CO2-Mehremissionen führen, obwohl sie nur einen marginalen Einfluss auf den Ersatz der Gaserzeugung in Deutschland hätte.

Um auszugleichen, dass bei der Kohleverstromung mehr CO2 ausgestoßen wird als bei der Gasverstromung muss das neue Gesetz einen entsprechenden Einsparpassus enthalten.

Brauchen wir LNG-Terminals?

Die Bundesregierung plant zum Ersatz von russischem Gas den Bau von bis zu 12 LNG-Terminals, die den Import von LNG-Flüssiggas mit Tankschiffen ermöglichen würden. Um Bau und Genehmigung zu beschleunigen, hat sie diese Projekte mit dem LNG-Beschleunigungsgesetz zum überragenden öffentlichen Interesse erklärt und für schwimmende Terminals Ausnahmen bei der UVP-Prüfung erlaubt. Vier schwimmende Terminals sollen bereits Ende 2022 bzw. Anfang 2023 betriebsbereit sein. Die geplanten stationären Terminals erfordern hingegen mindestens zwei bis drei Jahre Bauzeit.

LNG ist wegen des enormen Energieaufwands zur Gasverflüssigung und wegen Methanemissionen in der Vorkette klimaschädlicher als Pipelinegas. Der Ersatz von russischem Gas durch LNG-Importe darf daher nur eine vorübergehende Notlösung sein. Der Bau von LNG-Terminals muss daher auf das zur Abwendung einer Versorgungskrise nötige Minimum beschränkt werden. Das heißt, dass maximal die vier bereits angemieteten schwimmenden Terminals für einen Zeitraum von wenigen Jahren genutzt werden dürfen.

Hingegen würde der Bau stationärer LNG-Terminals keinen Beitrag zu den aktuellen, kurzfristigen Versorgungsproblemen leisten, aber einen fossilen Lock-In, d.h. eine langfristig Weichenstellung zum Import von LNG darstellen. Anstatt stationärer LNG-Terminals sollten besser Terminals, die von vornherein zum Import von grünem Wasserstoff konzipiert sind, errichtet werden.

Können länger laufende Atomkraftwerke bei der Gasversorgung helfen?

Nein. Ein Laufzeitverlängerung der verbleibenden drei Atomkraftwerke ist technisch nicht mehr umsetzbar, würde den Gasbedarf nur geringfügig senken und erhebliche Risiken mit sich bringen. Die Atomkraftwerke sind auf eine Abschaltung Ende 2022 ausgelegt, für eine längere Laufzeit würden Brennstäbe und Personal fehlen. Sie würde auch nur geringe Gaseinsparungen bringen, weil die Gaskraftwerke nur ca. 11 Prozent des Gasverbrauchs ausmachen. Das meiste Gas wird in Heizungen und für industrielle Prozesswärme verbrannt, beides können Atomkraftwerke nicht ersetzen. Ein Teil der Gaskraftwerke produziert auch noch Fernwärme, auch das können Atomkraftwerke nicht übernehmen. 

Was also tun, wenn Putin das Gas zudreht?

Probleme könnten uns die beiden kommenden Winterhalbjahre bereiten. Das Gebot der Stunde ist nun, zügig Energie zu sparen. Die Bundesregierung muss jetzt mit starken Maßnahmen Privathaushalte und die Industrie in allen Branchen dazu bringen, weniger Gas zu verbrauchen. Außerdem muss der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden, denn nichts macht uns unabhängiger vom Import fossiler Brennstoffe als das.

Aktiv werden!

#RWExit Sign in Western Australia

Die Meere sind kein Industriegebiet!

Gasbohrungen im Paradies: RWE und Uniper wollen zusammen mit dem australischen Energiekonzern Woodside Gas fördern und damit Natur zerstören. Dagegen können wir gemeinsam aktiv werden!

Jetzt Unterwasserwelt retten
Public Transport 9 Euro Ticket Starts in Hamburg

Mitmachen fürs Klimaticket

Eine große Mehrheit der Menschen will eine Fortsetzung des 9-Euro-Tickets - jetzt bei unserer Fotoaktion für klimafreundliche Mobilität einsetzen!

Jetzt Foto einschicken
Safe Passage Demonstration on Lesbos

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Dank der großen Gemeinschaft von Fördermitgliedern kann sich Greenpeace langfristig und wirkungsvoll für den Umweltschutz einsetzen. Schon kleine Beträge helfen!

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Titel Greenpeace-Magazin 08 2022

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Wenn es leise wird auf unseren Wiesen: Das neue Greenpeace Magazin widmet sich dem Thema Artensterben. Lesen Sie jetzt das größte Naturschutz- und Umweltmagazin Deutschlands.

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Reuse-Map

Die ReUse Revolution Map

Schluss mit Überkonsum und Einweg-Produkten! Hier ist unsere Karte für unverpacktes Einkaufen und nachhaltige Textilien.

Hier informieren
Meat in Supermarket in Germany

Fleischwerbung beenden

Fleisch fördert die großen Krisen unserer Zeit! Werbung dafür ist daher unzeitgemäß und schädlich. Jetzt Protestmail gegen Fleischwerbung verschicken.

Fleischwerbung stoppen

Greenpeace – im Einsatz für Umweltschutz und Frieden

Greenpeace engagiert sich international für Klimaschutz, Artenvielfalt und den Frieden. Dabei unterstützen uns mehr als drei Millionen Menschen weltweit, davon mehr als 630.000 Fördermitglieder in Deutschland. In mehr als 50 Ländern setzen sich regionale Greenpeace-Büros mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Natur und Gerechtigkeit für alle Lebewesen ein. Dabei lebt Greenpeace vom Mitmachen - mehr darüber, wie einfach das geht, steht hier.

Unsere Erfolge - eine Auswahl

  • Clothes Swapping Party in Hamburg

    Die größte Kleidertauschparty Deutschlands

    Anlässlich des Earth Overshoot Days fanden im Sommer 2022 in ganz Deutschland Kleidertauschpartys statt - beziehungsweise eine riesige. Alleine in Hamburg kamen mehr als 1000 Menschen am 30. Juli zum Millerntorstadion.

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  • Action in support of a Global Plastics Treaty at the Ngong Hills in Nairobi, Kenya

    Ein globaler Vertrag gegen Plastikmüll

    Am 2. März 2022 beschlossen die Vereinten Nationen, an einem gemeinsamen Abkommen gegen die Kunststoffflut zu arbeiten: Ein Erfolg von Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, die seit Jahren auf ein solches Übereinkommen drängen.

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  • Protest at Amazon Logistics Center Winsen near Hamburg

    Warenvernichtung ist verboten

    Händler wie Amazon dürfen nicht länger neuwertige Ware vernichten, auf Druck von Greenpeace wurde das Kreislaufwirtschaftsgesetz dahingehend verändert.

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  • Nuclear Protest Signs in Germany

    Gorleben ist Geschichte

    Ein Wunder ist geschehen: Am 28. September 2020 verkündete die Endlagersuchkommission; Das Endlager Gorleben ist vom Tisch. Weil der Salzstock kein sicherer Platz für Atommüll ist.

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  • Celebrating the Success of the Climate Lawsuit in Hamburg

    Verfassungsgericht bestätigt Recht auf Klimaschutz

    Ein Erfolg, der alle überrascht: Am 29. April 2020 urteilt das Bundesverfassungsgericht, dass das Klimaschutzgesetz in Teilen verfassungswidrig ist. Es fordert die Bundesregierung auf, die Rechte junger Menschen besser zu wahren, mehr Klimaschutz zu betreiben und das Gesetz dringend nachbessern.

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  • Clean Graffiti Protest at Edeka Supermarket in Hanover

    Supermärkte planen Umstieg auf bessere Haltungsformen

    Über Jahre standen Greenpeace-Aktive vor Edeka-Filialen. Sie informierten Passant:innen über Fleisch aus tierschutzwidriger Haltung und forderten Edeka auf, kein Billigfleisch mehr zu verkaufen. Nun tut sich was: Supermärkte erklärten, langfristig kein Frischfleisch der schlechtesten Haltungsformen mehr zu verkaufen.

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