Friedensabgabe auf russisches Gas
Eine Analyse
Wie eine Abgabe auf russisches Gas helfen kann, dass weniger Geld in Putins Kriegskasse landet
Kein Geld für Putins Krieg
Der russische Präsident Wladimir Putin schockiert die Welt mit einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine. Jeden Tag gibt es neue Schreckensnachrichten, werden neue Gräueltaten bekannt. Was dabei schwer zu ertragen ist: Deutschland und die EU spülen über den Kauf von Öl, Kohle und Gas aus Russland tagtäglich rund 500 Millionen Euro in Putins Kriegskasse. Solange dieser Finanzstrom nicht versiegt, zeigen Sanktionen nicht die volle Wirkung. Greenpeace hat unter dem Titel „Kein Öl für Krieg“ einen 10-Punkte-Plan veröffentlicht, der zeigt, dass Maßnahmen wie ein Tempolimit oder ein beschleunigter Einbau von Wärmepumpen dafür sorgen können, dass Deutschland kurzfristig weniger russisches Öl braucht. Ein Drittel der russischen Importe ließen sich sofort einsparen.
Um die Abhängigkeit von russischem Gas in Deutschland rasch zu senken und einen Erdgasausstieg einzuleiten, schlägt Greenpeace außerdem in “Kein Gas für Krieg” sieben Sofortmaßnahmen im Bereich Gebäude- und Industriewärme vor. Auf unserer Themenseite "Frieden" finden Sie außerdem gebündelt alle Informationen zu unserer Arbeit gegen den Krieg in der Ukraine.
Atomare Bedrohung im Ukrainekrieg
Raketeneinschläge und Atomkraftwerke – diese Kombination macht nervös, die Internationale Energieagentur IAEA ebenso wie viele Menschen auf der ganzen Welt. Inmitten des furchtbaren Angriffskrieges auf die Ukraine stellen die Atomreaktoren des Landes eine weitere massive Bedrohung für das Land selbst, aber auch für Europa dar. Gleichzeitig weist die russische Regierung wiederholt auf die Möglichkeit von Atombombenabwürfen hin.
Greenpeace-Experten in Deutschland und weltweit haben die Entwicklungen in Blick. Hier finden Sie schnell aktuelle Einschätzungen zu der Lage der 15 Atomreaktoren der Ukraine und Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Atombombe.