Chemiefabrik Thailand - Neugier unerwünscht
Greenpeace-Aktivist:innen forderten am 8. Juli 2004 die Schließung des Werks der thailändischen Chemiefabrik TPC, das giftige Abwässer in den Fluss Chayo Praya einleitet.
Greenpeace-Aktivist:innen forderten am 8. Juli 2004 die Schließung des Werks der thailändischen Chemiefabrik TPC, das giftige Abwässer in den Fluss Chayo Praya einleitet.
Die größte Thermometerfabrik der Welt in Kodaikanal im indischen Bundesstaat Tamil Nadu wurde am 7. März 2001 geschlossen. Die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sind immer noch nicht beseitigt.
Über Bhopal brach vor 19 Jahren die schlimmste Chemiekatastrophe aller Zeiten herein. In Horgen/Schweiz erinnerten Greenpeace-Aktivisten den Chemiemulti Dow Chemical an seine Verantwortung.
Greenpeace machte die indischen Behörden auf das illegal nach Alang exportierte Abwrackschiff Genova Bridge aufmerksam: Das mit Asbest verseuchte Schiff und muss fachgerecht dekontaminiert werden.
Greenpeace verhinderte den illegalen Export des französischen Flugzeugträgers Clemençeau in die Türkei. Das schrottreife Kriegsschiff war von der französischen Regierung zum Abwracken verkauft worden.
Die Selbstkontrolle der Chemieindustrie und das existierende EU-Chemierecht versagen beim Schutz der Menschen. Mit einer Aktion machten Greenpeace-Aktive auf die Missstände aufmerksam.
Viele Schiffe werden nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer als Schrott nach Indien, Pakistan oder Bangladesh verkauft, wo Arbeitende sie auseinandernehmen. Giftstoffe wie Asbest bleiben meist an Bord.
Seit dem 1. Januar sind TBT-haltige Schiffsanstriche in den Mitgliedsländern der IMO verboten. Dies geht auf eine Initiative von Greenpeace zurück und wurde im Herbst 2001 beschlossen.
Einer der feinsten Giftcocktails: Dioxin, Quecksilber, Polychlorierte Biphenyle und Hexachlorbenzol stammt von der tschechischen Chemiefabrik Spolana und verseucht die Umwelt.