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Peace Projection on Headquarter Greenpeace Germany in Hamburg
© Daniel Müller / Greenpeace

Gemeinsam für Frieden

Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichts

Ohne Frieden gibt es keinen Umweltschutz – und ohne Umweltschutz dauerhaft keinen Frieden. Das ist die Überzeugung von Greenpeace, übersetzt: grüner Frieden.

Jetzt gegen Geld für Putins Krieg unterschreiben

„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“, sagte schon Willy Brandt. Gewalt ist keine Lösung, und Krieg kein Mittel der Politik. Frieden ist die Grundlage für ein glückliches Leben ohne Angst für jeden Einzelnen, für eine freie Gesellschaft und für eine demokratische Diskussion um Werte wie Umweltschutz.

Deswegen lehnt Greenpeace kriegerische Konflikte aller Art ebenso ab wie Bombentests und Waffenexporte. Seit der Gründung engagiert sich die Umweltschutzorganisation international für Abrüstung und Entmilitarisierung. Doch auch die Arbeit gegen den Klimawandel hat viel mit Friedensarbeit zu tun. Einen Überblick und die Möglichkeit zum Mitmachen bietet unser Friedensmanifest.

Kriege und kriegerische Konflikte bringen unendliches Leid über die Menschen. Egal ob in einem internationalen Konflikt oder einem Bürgerkrieg, konventionell oder atomar, mit Drohnen geführt oder über Stellvertreter ausgefochten: Krieg heißt Tod und Gewalt, Angst und Unsicherheit und setzt menschliche Regeln und Gesetze außer Kraft. Es gibt keinen gerechten, es gibt keinen guten Krieg. Ein Leben in Selbstbestimmung, Sicherheit und Würde ist so nicht möglich. Das Leben der einzelnen Menschen zählt nicht mehr viel – und die Umwelt schon gar nicht.

Waffen – zum Töten gemacht

Es gibt wohl keinen Krieg weltweit, der nicht auch mit Waffen aus Deutschland geführt wird. Deswegen fordert Greenpeace ein ausnahmsloses Rüstungsexportverbot in sogenannte Drittländer. Greenpeace versteht darunter alle Länder, die nicht der EU angehören. Denn nur so kann verhindert werden, dass deutsche Waffen an der Ermordung abertausender Zivilisten und Zivilistinnen jedes Jahr beteiligt sind.

Für Greenpeace ist Gewaltfreiheit oberstes Prinzip – denn bei Gewalt endet jede Diskussion. Greenpeace-Aktionen mögen unangenehm oder lästig sein für den Kampagnengegner, aber sie sind immer gewaltfrei. Gegründet hat sich die Umweltschutzorganisation 1971 in Kanada, um Atomwaffentests vor Alaska zu verhindern – für eine gesündere Umwelt und eine friedlichere Welt. Und dieses Engagement hat Greenpeace bis heute beibehalten.

Für Frieden in der Ukraine - Demos gegen den Krieg

  • Easter March in Augsburg

    Ostermarsch 16. April, Augsburg

    Greenpeace-Aktivist:innen auf dem Ostermarsch im bayrischen Augsburg

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  • Easter March in Augsburg

    Ostermarsch 16. April, Augsburg

    Nach der Kundgebung auf dem Moritzplatz beginnt der Ostermarsch, einer von vielen Demonstrationszügen der Friedensbewegung in Deutschland seit den 60er Jahren.

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  • Climate Strike for Climate Protection and Peace in Berlin

    Klimastreik 25. März, Berlin

    Mit PEACE-Buchstaben, Ballons und Bannern demonstriert Greenpeace zusammen mit Fridays for Future und weiteren Akteur:innen der Zivilgesellschaft in mehr als 200 Städten für Klimaschutz und Frieden.

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  • Climate Strike for Climate Protection and Peace in Berlin

    Klimastreik 25. März, Berlin

    Dieses Mal stehen die Proteste nicht nur im Zeichen des Klimaschutzes, sondern sind solidarisch mit den Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben und das ihrer Liebsten fürchten müssen.

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  • Climate Strike for Climate Protection and Peace in Hamburg

    Klimastreik 25. März, Hamburg

    Greenpeace-Trommelgruppe "Rainbow Drums" beim Klimastreik

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  • Student Peace Protest in Oberdorla, Germany

    Aktion Oberdorla, 17.3.

    In der geografischen Mitte Deutschlands startet ein Heißluftballon mit Fotos von Peace-Zeichen aus Handabdrücken, die Schüler:innen an 55 Schulen hergestellt haben.

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  • Demonstration for Peace in Ukraine in Hamburg

    Friedensdemonstration Hamburg, 13. März

    10.000 Menschen demonstrieren für Frieden in der Ukraine am Hamburger Jungfernstieg.

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  • Demonstration for Peace in Ukraine in Hamburg

    Friedensdemonstration Hamburg, 13. März

    Aktivist:innen von Greenpeace in Hamburg demonstrieren gegen den Krieg in der Ukraine

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  • Demonstration for Peace in Ukraine in Berlin

    Friedensdemonstration Berlin, 13. März

    Demonstration für den Frieden vor dem Brandenburger Tor in Berlin - gekommen sind 60.000 Menschen.

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  • Ildiko Reiser auf der #StoppdenKrieg Demo in Berlin am 13.03.2022

    Friedensdemonstration 13. März, Berlin

    Greenpeace-Pressesprecherin Ildiko Reiser bei ihrer Rede auf der #StopptdenKrieg-Demo

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  • Demonstration gegen den Krieg in Berlin

    Friedensdemonstration 28. Februar, Berlin

    In Berlin haben am Sonntag hunderttausende Menschen für Frieden in der Ukraine demonstriert.

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  • Demonstration in Berlin for Peace in Ukraine

    Friedensdemonstration 28. Februar, Berlin

    Greenpeace-Geschäftsführer spricht neben anderen Redner:innen an der Siegessäule

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Gegen Atomkraft und Atomwaffen

Das Kernaugenmerkt von Greenpeace liegt zwar klar auf Umweltthemen. Auch gibt es andere Organisationen, die sich dem Kampf gegen kriegerische Konflikte in den vergangenen Jahren weit mehr verschrieben haben als Greenpeace, wie etwa IPPNW (Internationale Ärzte zur Vermeidung eines Atomkriegs, ) oder IFOR (International Fellowship of Reconciliation). Doch Friedensarbeit und Umweltarbeit sind in vielen Bereichen ganz eng miteinander verwoben. Denn viele der großen Umweltprobleme wie der Klimawandel oder Ressourcenknappheit bergen enormes Konflikt- und Kriegspotenzial. Zudem sind viele Kriege auch eine ökologische Katastrophe.

Zum Beispiel einer mit Atombomben: Diese Art der Massenvernichtungswaffen zählt mit zu den schrecklichsten, die der Mensch bis heute erfunden hat. Allein schon das Testen ist für Mensch und Umwelt eine Katastrophe, ganze Regionen sind dadurch radioaktiv verseucht worden. Egal ob gezündet von den USA, Russland, Frankreich oder China: Immer wieder protestierte Greenpeace gegen Atombomben und ihre Testzündungen, 1983 sogar mit einem Ballonflug über das geteilte Berlin.

1996 verbot die UN Atombombentests offiziell. Mehr als 2000 dieser Bomben waren bis dahin weltweit gezündet worden, ganze Landstriche sind dadurch bis heute unbewohnbar. Trotzdem gibt es noch etwa 15.000 Atomwaffen weltweit, 4150 davon sind direkt einsetzbar; die meisten sind in Russland und den USA stationiert. In Nordkorea ließ Diktator Kim Jong Un 2017 Tests durchführen.

Doch selbst die sogenannte zivile Nutzung der Atomkraft – das hochriskante Spalten von Urankernen zur Stromgewinnung – ist nicht nur für die Umwelt ein Problem, sondern auch für den Frieden. Denn aus den abgebrannten Kernbrennstoffen erhält man die Rohstoffe für Atombomben. Und auch die sogenannten schmutzigen Bomben – konventionelle Sprengsätze, die mit hochradioaktivem Material versehen besondere Zerstörung entfalten – sind nur mit Material aus Atomkraftwerken möglich. 

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Auch der Rohstoff Öl ist ein Kriegstreiber. Das „Schwarze Gold“ ist wertvoll, etliche Kriege  wurden seinetwegen schon geführt. Egal ob die Konflikte im Irak, im Sudan, in Nigeria  oder im Südchinesischen Meer: Der Zank ums Öl spielte eine wichtige, wenn nicht gar zentrale Rolle in vielen Konflikten. Weltweit die Energieversorgung auf erneuerbare Quellen wie Sonnen- und Windkraft umzustellen und so ganze Regionen unabhängig von Importen fossiler Rohstoffe zu machen, ist also nicht nur gut für das Klima. Es wäre auch ein wichtiger Baustein für eine friedlichere Welt.

Dass knappe Güter umkämpft sind, gilt natürlich auch für andere Ressourcen wie Bodenschätze, Wasser oder fruchtbares Ackerland. Je mehr wir Menschen unseren Planeten übernutzen, je knapper Güter werden, und je weiter wir die Natur zerstören, desto mehr werden die Verteilungskämpfe zunehmen. In diesem Sinne ist jedes Umweltengagement auch Friedensarbeit, denn das Eine ist vom Anderen nicht zu trennen.

Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt

Anderes Beispiel: das aus den Fugen geratene Weltklima. Wissenschaftler:innen sind sich einig, dass der Klimawandel in ohnehin schon krisengeschüttelten Regionen wie dem Nahen Osten, Nord- oder Zentralafrika kriegerische Konflikte verschärft. Auch die Anzahl der Flüchtenden wird sich weiter erhöhen, wenn klimatische Bedingungen das Leben in ganzen Weltregionen bedrohen. 

Letztlich braucht es eine Erde, auf der alle Menschen ein gutes Leben führen können, egal, ob sie im Tschad geboren wurden oder in Tschechien, in Dschibuti, der Dominikanischen Republik oder Deutschland. Globale Gerechtigkeit – nicht nur beim Thema Klimawandel – ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft, wenn wir alle dauerhaft in einer immer friedlicher werdenden Welt leben wollen. Dafür macht sich Greenpeace stark.

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