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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Exxon steckt hinter dem US-Kyoto-Ausstieg

Der Ausstieg der USA aus dem Kyoto-Klimaschutzprotokoll lässt sich auf die Einflussnahme des Ölkonzerns ExxonMobil (Esso) zurückführen. Das gehe aus Papieren des US-Außenministeriums hervor, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian in ihrer Mittwochsausgabe.

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Die Physik gilt auch in den USA

Der Hurrikan Katrina, der am Montag gegen 5 Uhr Ortszeit die amerikanische Golfküste erreicht hat, ist für sich genommen kein Anzeichen für den Klimawandel. Bislang geben auch die Wetterstatistiken keine endgültige Antwort auf die Frage, ob sich durch den Klimawandel die Wucht oder Anzahl der Stürme erhöht. Die Klimamodelle von Wissenschaftlern sagen jedoch genau dies voraus.

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G8-Gipfel: USA mauern beim Klimaschutz

Zum ersten Mal werden sich die Staats- und Regierungschefs der führenden Industriestaaten auf einem G8-Gipfel ab Mittwoch im schottischen Gleneagles mit einem Umweltthema auseinandersetzen. Ärger ist dabei vorprogrammiert, denn Ausrichter Tony Blair möchte die USA endlich zu Einsparungen beim Energieverbrauch verpflichten, um das Klima zu schützen. Eine entsprechende Erklärung, die beim Gipfel verabschiedet werden soll, haben die USA allerdings bereits im Vorfeld erheblich verwässert.

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G8-Beschluss kein Erfolg fürs Klima

Der Beschluss der G8-Staaten zum Klimaschutz ist eine große verpasste Chance. Die Behauptung, die USA hätten sich in Gleneagles zu einem verstärkten Klimaschutz verpflichtet, ist eine Verdrehung der Tatsachen. Die USA sind auch nach Gleneagles isoliert in der Klimapolitik, die G8 sind keinen Schritt weitergekommen. Diese Bilanz zog Greenpeace-Experte Daniel Mittler vor Ort in Schottland am Donnerstagabend.

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In Grönland gibt es immer mehr Gletscher-Schmelzwasser

Die Wissenschaftler, die Greenpeace auf einer Forschungstour an der Küste Grönlands begleiten, haben am Freitag weitere Belege für ein rascheres Abschmelzen der Grönland-Gletscher präsentiert. Mit diesen Untersuchungen zum Schmelzwasseraufkommen beendet die Crew des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise seine Grönland-Klimatour. Zwei Monate dauerte die Expedition, die Aufschluss über die Folgen des weltweiten Klimawandels auf die Eisbedeckung Grönlands bringen sollte.

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Deutsche Industrie will aus Klimaschutzabkommen aussteigen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) will den Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll. Der BDI-Hauptgeschäftsführer Carsten Kreklau erklärte, dieser Ansatz ist gescheitert, berichtet am Mittwoch die Süddeutsche Zeitung. Diesen Vorstoß der Industrie kommentiert der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.

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Gletscherschwund auf Grönland gewinnt an Geschwindigkeit

Die Gletscher, die Grönland bedecken, schmelzen weit schneller als erwartet. Damit dürfte auch ein deutlicher Anstieg des Meeresspiegels früher als bislang prognostiziert eintreten. Vor diesen Gefahren hat Greenpeace am Donnerstag in Grönland gewarnt.

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Gletscher fließen immer schneller

Die Gletscherschmelze in Grönland könnte noch schneller ablaufen als bislang angenommen. Wie eine Studie der britischen Swansea Universität nun belegt, hat sich die Geschwindigkeit, mit der sich zwei grönländische Gletscher bewegen, in einem Zeitraum von nur zwei Jahren verdoppelt. Diese Tatsache lässt Rückschlüsse auf das schnelle Schmelzen der Polkappen zu.

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Amazonasregion katastrophal trocken

Buschbrände greifen um sich, die Bevölkerung erkrankt, weil kein sauberes Wasser mehr zur Verfügung steht, Millionen Fische sterben: Amazonien erlebt zurzeit die schlimmste Trockenheit seit mehr als 40 Jahren. Die Zuflüsse des längsten Flusses Amerikas sind an vielen Stellen zu flach für die Schifffahrt, tausende Hausboote liegen auf dem Trockenen. Der Wasserstand des Amazonas selbst liegt rund zwei Meter niedriger als normalerweise um diese Jahreszeit.

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Kunst gegen Umweltzerstörung und Klimawandel

Im indischen Bangalore enthüllten Greenpeacer eine 3 mal 9 Meter große Wandmalerei, die die Einflüsse der Erderwärmung und Klimaveränderung auf die Umwelt darstellt. Außerdem sind auf der Wand unter dem Slogan Jeder spricht über das Klima - wir zerstören es die Portraits von fünf Geschäftsführern bekannter Kühlschrankhersteller abgebildet.

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Klimawandel in Zahlen und Schicksalen

Der diesjährige September hat alle Wärmerekorde seit Beginn der Wetteraufzeichnungen geschlagen. Die globale Durchschnittstemperatur lag um 0,67 Grad Celsius höher als im Mittel der Jahre 1880 bis 2004. Für weite Teile Asiens und Nordamerikas hieß das 2,8 Grad mehr als normal. Die Temperaturen an der Meeresoberfläche waren die dritthöchsten seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Wilma: der stärkste Hurrikan seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Katrina, Rita, Stan - drei Namen, drei Katastrophen. Auch der Name Wilma verheißt in diesen Tagen nichts Gutes. Der Sturm, der am 15. Oktober in der östlichen Karibik entstanden ist, hat sich binnen weniger Tage zum stärksten Hurrikan in der Geschichte der Wetterkunde entwickelt.

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