Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Weltweit sammeln Institute und Organisationen wie die US-amerikanische Behörde für Meere und Atmosphäre (NOAA) Zahlen und Daten zum Klimawandel. Millionen Menschen baden seine Folgen bereits aus. In Mittelamerika kämpfen die Menschen seit zwei Wochen mit den Auswirkungen des Hurrikans Stan. Das Greenpeace-Büro in Mexiko hat vorübergehend alle Aktivitäten ausgesetzt und beteiligt sich an Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Katastrophe.

Laut Alejandro Cavillo, Geschäftsführer von Greenpeace Mexiko, sind immer noch Gemeinden im Gebirge und an der Küste von der Außenwelt und jeglicher Kommunikation abgeschnitten. Es steht zu befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigt.

Der mexikanische Präsident Vicente Fox will Gewinne aus der boomenden Ölindustrie in die betroffenen Gebiete lenken, um den Menschen zu helfen. Das ist ohne Zweifel gut gemeint, entbehrt aber nicht der Ironie. Die Ölindustrie ist einer der Hauptverursacher des Klimawandels, der seinerseits zu einer Häufung von Wetterextremen führt.

Die Menschen in den Industriestaaten folgen ihrem verschwenderischen way of life. Die Menschen in den ärmeren Regionen der Welt kämpfen um ihre Existenz. So wie jetzt in den mittelamerikanischen Staaten. Nach dem Verlust von Angehörigen, dem Verlust des Zuhauses, ist die nächste Katastrophe schon in Sicht. Stan hat in Guatemala rund ein Drittel des Ackerlandes vernichtet, massive Ernteausfälle verschärfen die Lage. Das Land wird Jahre brauchen, um sich von diesem Schlag zu erholen.

Mehr zum Thema

Messballon zur Beobachtung des Ozonlochs am nördlichen Polarkreis, Juni 1988

Ursache und Wirkung des Ozonlochs

  • 01.12.2022

Das Ozonloch beschäftigt Wissenschaftler:innen seit Jahrzehnten. Wir erklären, worum es sich dabei handelt und betrachten seinen aktuellen Zustand.

mehr erfahren
Aktion zur COP27,

Interview zur Klimakonferenz COP 27

  • 20.11.2022

Die 27. UN-Klimakonferenz ist zu Ende gegangen - mit enttäuschendem Ergebnis: Zwar gibt es nun einen Fonds für Klimafolgeschäden für arme Länder. Aber keinen Ausstieg aus allen fossilen Energien.

mehr erfahren
Lisa Göldner auf der Cop27

Cop27-Klimaschutzkonferenz: Zwischenbilanz

  • 14.11.2022

Halbzeit bei der Weltklimakonferenz in Sharm El Sheikh: Nach einer Woche UN-Klimakonferenz sieht Greenpeace-Klimaexpertin Lisa Göldner erste Fortschritte. Aber die wahren Aufgaben kommen erst noch.

mehr erfahren
Braunkohlekraftwerk Niederaussem im Rheinischen Braunkohlerevier

Verursacht der Mensch die Erderwärmung?

  • 07.10.2022

Wenn im Laufe der Erdgeschichte das Klima schwankte, dauerte dies Jahrtausende. Tiere und Pflanzen hatten Zeit, sich anzupassen. Der jetzige Klimawandel passiert viel schneller.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Arktis bald ohne Eis?

  • 26.09.2022

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der diesjährige Tiefstand: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren
Aktion zu Taxononomie vor der Europäische Kommission in Brussels

EU-Taxonomie-Klage

  • 19.09.2022

Gas und Atomkraft sind nicht nachhaltig. Deswegen klagt Greenpeace jetzt gegen die EU-Taxonomie, die Investitionen in Gas- und Atomenergie als „grün“ labelt. Denn das verstößt gegen EU-Recht.

mehr erfahren