Jetzt spenden

Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

20 Jahre Montreal-Protokoll - eine Erfolgsgeschichte?

Am 16. September hat das Protokoll von Montreal 20. Geburtstag. Mit diesem Abkommen wurden die berüchtigten Zerstörer der Ozonschicht, die FCKW, verboten. Seitdem gilt das Montreal-Protokoll als Erfolgsstory der Indutriegeschichte. Zumindest aus dem Bewußtsein der Öffentlichkeit sind die FCKW verschwunden und das Problem der Zerstörung der Ozonschicht und FCKW scheint gelöst.

Aktualisiert:

Chemikalie in Säuglingsmilch - mit REACH wäre das nicht passiert!

In Italien, Frankreich, Spanien und Portugal haben Behörden am Dienstag mehrere Millionen Liter Babymilch des Schweizer Konzerns Nestlé vom Markt genommen. In der Milch war bei Routineanalysen die Chemikalie Isopropylthioxanthon (ITX) gefunden worden, die bei der Herstellung der Verpackung benutzt wird. Noch ist nicht sicher, ob die Substanz gesundheitsschädlich ist.

Aktualisiert:

Die Clemenceau passiert den Suez-Kanal

Der ausgemusterte französische Flugzeugträger Clemenceau ist am Montag um Null Uhr in den Suez-Kanal eingelaufen. Zuvor hatte ein ägyptisches Expertenteam befunden, dass eine Weiterfahrt keine Gefahr für die ägyptische Umwelt darstelle. Im Fall Clemenceau kann jetzt nur noch der Oberste Gerichtshof in Indien die Verschrottung des Schiffes in Alang verhindern. Sein Urteil wird für den 13. Februar erwartet.

Aktualisiert:

Clemenceau: Macht Indien nicht zur Müllhalde!

Eine Greenpeace-Delegation hat am Donnerstag den indischen Umweltminister in Neu-Delhi erklärt, warum die Clemenceau die internationale Baseler Konvention über das Verschiffen von Müll verletzt. Der Transport des ehemaligen französischen Flugzeugträgers nach Indien sowie das Einlaufen in indische Gewässer ist danach illegal. Die Clemenceau befindet sich zurzeit im Mittelmeer auf ihrem Weg zum indischen Abwrackplatz in Alang und wartet auf die Durchfahrt durch den Suez-Kanal.

Aktualisiert:

Protest gegen Zellstofffabrik in Uruguay

Bei einer Greenpeace-Protestaktion gegen den Bau einer umweltverschmutzenden Zellstofffabrik in Urugay sind am Dienstagmorgen zehn Aktivisten aus Mexiko, Chile, Brasilien, Argentinien, Uruguay und Deutschland in Gewahrsam genommen worden. Sie hatten versucht auf frisch montierten Stützpfeilern in einem Fluss zu kampieren. Der Baustellenbetrieb kam dadurch zum Erliegen.

Aktualisiert:

Suez-Kanal offen für Clemenceau

Die ägyptischen Behörden haben am Sonntag einer Weiterfahrt des französischen Kriegsschiffs Clemenceau grünes Licht erteilt. Das Schiff darf damit den Suez-Kanal passieren und wieder Kurs auf Indien nehmen - trotz weiterhin bestehender Unklarheit über die Menge Asbest an Bord. Damit rückt die Gefährdung von Mensch und Natur durch die Verschrottung in Alang wieder ein Stück näher.

Aktualisiert:

Ägypten stoppt Asbest-Schiff vor dem Suez-Kanal

Ägypten verwehrt dem asbestverseuchten Flugzeugträger Clemenceau die Einfahrt in den Suez-Kanal. Frankreich solle zuerst die Rechtmäßigkeit des Transports des Schiffes nachweisen, so der Chef der ägyptischen Umweltbehörde. Damit reagiert Ägypten auf eine Greenpeace-Protestaktion 90 Kilometer vor seiner Küste. Im Mittelmeer sind am Donnerstag zwei Greenpeace-Aktivisten an Bord des ausrangierten französischen Kriegsschiffes geklettert und haben auf dem Mast ein Banner mit der Aufschrift Asbestos Carrier: Stay out of India ausgerollt

Aktualisiert:

Wieder Trinkwasser nach Chemieunfällen in China gefährdet

In China haben sich erneut zwei große Chemieunfälle ereignet. Wieder ist die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet worden. Wie die amtliche chinesische Nachrichtengentur Xinhua am Sonntag berichtete, gelangte bereits am Mittwoch vergangener Woche in der Provinz Hunan krebserregendes Cadmium aus einer Gießerei in den Fluß Xiangjiang. Bei einem weiteren Unfall flossen am Donnerstag sechs Tonnen Dieselöl aus einer geplatzten Pipeline in einen Zufluss des Gelben Flusses.

Aktualisiert:

Alltags-Chemikalien verursachen Nachwuchsprobleme

Was haben Badelatschen mit der Fruchtbarkeit deutscher Männer zu tun? Mehr, als man(n)ch einem lieb sein dürfte. Denn in Alltagsgegenständen wie Lebensmittelverpackungen, Rasiercreme und eben auch Badelatschen stecken jede Menge Substanzen, die die Fruchtbarkeit von Männern schädigen. Nur mit Feigenblatt und Unterhose bekleidete männliche Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstag vor dem Kanzleramt gegen diese Alltagschemikalien protestiert.

Aktualisiert:

Erneut Babymilch beschlagnahmt

Das italienische Gesundheitsministerium hat am Freitag Babymilchprodukte des deutschen Herstellers Milupa beschlagnahmt. Bereits vor weit über einem Monat, am 13. Oktober, fand die Behörde Rückstände der Chemikalie Isopropylthioxanthon (ITX) in den Milupa-Produkten. ITX wird beim Druck der Verpackungen eingesetzt. Milupa ließ verbreiten, dass keine Gesundheitsgefahr bestehe.

Aktualisiert:

Erneut chinesische Chemiefabrik explodiert

Am Donnerstagmorgen hat sich im Südwesten Chinas eine schwere Explosion in einer Chemiefabrik ereignet. Es handelt sich um den zweiten Unglücksfall dieser Art in China innerhalb von elf Tagen. Ein Mensch soll ums Leben gekommen und zwei weitere schwer verletzt worden sein. Über zehntausend Anwohner mussten evakuiert werden. Erneut ist Benzen (früher Benzol genannt) ausgetreten. Über dem Explosionsort breitete sich eine gelbe Wolke aus, die starken Hustenreiz verursachte. Das Unglück soll sich ereignet haben, als Arbeiter zwei flüssige Chemikalien verrührten.

Aktualisiert:

Nach Chemieunfall: Millionenstadt ohne Trinkwasser

Die nordostchinesische Stadt Harbin muss vorübergehend ihre Wasserversorgung einstellen. Der Grund: Den fast vier Millionen Einwohnern droht die akute Vergiftung durch einen mit Chemikalien verseuchten Fluss.

Aktualisiert: