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Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

Keine Weichmacher mehr in Kinderspielzeug!

Kinderspielzeug ist sicherer geworden! Das Europäische Parlament hat am Dienstag beschlossen, sechs giftige Chemikalien, die PVC-Spielzeug weicher machen, endlich zu verbieten. Greenpeace kämpft seit acht Jahren für ein Verbot der gefährlichen Weichmacher (Phthalate). Sie finden sich unter anderem in Kinderspielzeug, das die Kleinen oft in den Mund stecken.

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REACH-Protest in Berlin: Frau Merkel, mein Bauch ist kein Chemiestandort!

Sie sind schwanger und sie sind sauer: Sechs Greenpeace-Aktivistinnen wollten am Donnerstag in der CDU-Parteizentrale in Berlin die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen, um ihr eins klar zu machen: Mein Bauch ist kein Chemiestandort! Diese Gefahr droht, wenn nicht endlich etwas gegen die vielen gefährlichen Chemikalien in Alltagsgegenständen unternommen wird.

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Raus aus der EU-Kommission, rein in die Chemieindustrie

Als Umzugshelfer verkleidete Greenpeace-Aktivisten haben Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Industriekommissar Günter Verheugen am Mittwoch vor dem Hauptsitz der Europäischen Union in Brüssel zum Umzug aufgefordert. Die beiden Politiker haben sich in der Diskussion um die künftige EU-Chemikalienverordnung REACH immer wieder auf die Seite der chemischen Industrie gestellt. Deshalb sollten sie besser gleich für Chemieunternehmen statt für die EU-Kommission arbeiten, so der Vorschlag von Greenpeace.

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EU-Chemikalienreform REACH nicht weiter aufweichen

Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der Verbraucherzentrale hat Greenpeace am Dienstag eine EU-Chemikalienreform gefordert, die den Gesundheits- und Verbraucherschutz stärkt. Die Verbände appellieren an die EU-Abgeordneten vor der ersten Abstimmung am 17. November, den Forderungen der Chemieindustrie zu widerstehen und keine weitere Abschwächung der Chemikalienverordnung REACH zuzulassen.

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REACH: Wichtige Hürde genommen

Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat sich am Dienstag gegen eine Lockerung der Vorschriften in der zukünftigen EU-Chemikalienverordnung REACH ausgesprochen. Damit widersetzte sich der Ausschuss dem Druck der Chemieindustrie.

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Jahrestag der Umweltkatastrophe Baia Mare

Am 30. Januar 2000, 10 Uhr abends bricht infolge schwerer Regenfälle ein Damm einer Golderz-Aufbereitungsanlage im rumänischen Baia Mare. 100.000 Kubikmeter Zyanidlauge überfluten mehr als vier Hektar Land. Die Giftbrühe verursachte eine grenzüberschreitende Öko-Katastrophe: Trinkwasseralarm in Rumänien und Ungarn - Fischsterben in Theiß und Donau. Greenpeace forderte von der australisch-rumänische Betreiberfirma Aurul - inzwischen umbenannt in Transgold -, die angericheten Schäden zu beseitigen und die betroffenen Menschen zu entschädigen: Clean up and pay!.

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Wird zukünftige EU-Chemiekalienpolitik verwässert?

Noch ist nichts entschieden im Streit um die neue EU-Chemikalienverordnung REACH, doch es scheint so, als bliebe von dem im Oktober 2003 vorgestellten Entwurf nicht mehr viel übrig. Am Dienstag wird in Brüssel noch einmal über das Papier diskutiert, bevor Ende November eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

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Großangriff auf EU-Chemikalienreform

Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verbraucher Initiative und dem Frauenverband Women in Europe for a Common Future (WECF) hat Greenpeace am Montag vor einer massiven Abschwächung der EU-Chemikalienreform REACH zugunsten der chemischen Industrie gewarnt. EU-Industriekommissar Günter Verheugen will bei EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erzwingen, dass nur noch ein Bruchteil der auf dem Markt befindlichen Chemikalien auf ihre Gefährlichkeit hin überprüft werden muss.

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Giftstoffe belasten immer noch Kinderspielzeug

Nach wie vor stecken jede Menge Weichmacher in Spielwaren. Das hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) von Baden-Württemberg in Stuttgart festgestellt. Auf die gefährlichen Weichmacher stieß das Amt sowohl in Kunstoffpuppen und Spielfiguren aus Plastik als auch in bunten Plastikbändern - den so genannten Scoubidous.

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Gift im Blut - Vier Botschafter fordern ein starkes EU-Chemikaliengesetz

Weichmacher, bromierte Flammschutzmittel oder auch perfluorierte Tenside: Das sind nur einige der Stoffe, die sich im Blut von fast jedem Menschen finden. Auch bei der Schriftstellerin Karen Duve, dem Schauspieler Peter Lohmeyer und bei Ralph Herforth sowie bei der Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens hat Greenpeace gesundheitsschädliche Chemikalien nachgewiesen. Die Blutproben wurden von einem unabhängigen Labor in den Niederlanden auf 55 Chemikalien getestet. Sie gelten als hormonell wirksam, krebserregend oder erbgutschädigend, obwohl sich sich in zahlreichen Alltagsgegenständen finden.

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Rückkehr des DDT

Die Weltgesundheitsorganisation der UN (WHO) hat sich für den begrenzten Einsatz des umstrittenen Pestizids DDT im Kampf gegen die Malariamücken ausgesprochen. WHO-Wissenschaftler behaupten, durch das gezielte Besprühen von Innenwänden und Dächern würde kein Schaden für Menschen und Umwelt verursacht. Doch DDT ist hochgiftig.

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Giftfrachter in Estland festgesetzt

Vor dem Giftfrachter Probo Koala im estländischen Hafen Paldiski ist am Montagabend das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise vor Anker gegangen. So soll auf eine EU-Gift-Verbrechensszene aufmerksam gemacht werden. Die Probo Koala ist das Schiff, das vor mehr als einem Monat eine Ladung Giftmüll nach Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, gebracht und dort illegal entsorgt hat. Folge: Sieben Menschen sind tot und 44.000 Menschen brauchen wegen Vergiftungserscheinungen medizinische Hilfe.

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