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asbestclemenceau

Greenpeace-Aktion zeigt Wirkung

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Das Schiff befindet sich auf dem Weg in das indische Alang, wo es unter Gefährdung von Arbeitern und Umwelt verschrottet werden soll. Nach Meinung des an der Asbestentfernung beteiligten Unternehmen Technopure befinden sich allerdings noch mindestens 500 Tonnen an Bord des Schiffes. Ein Komitee des Obersten Gerichtshof in Indien hatte daher bereits am 7. Januar erklärt, dass es ein klarer Verstoß gegen die Basler Konvention sei, wenn die Clemenceau in indische Gewässer einliefe.

Die Basler Konvention regelt den Transport von gefährlichen Abfällen und will verhindern, dass Entwicklungsländer von reichen Nationen als Müllhalden missbraucht werden. Sollte der Transport der Clemenceau den Anforderungen der Basler Konvention nicht entsprechen, wird Ägypten das Schiff zurück in seinen Heimathafen schicken.

Es gibt mehr als genügend Beweise dafür, dass die französische Regierung in ihrem Bemühen das Schiff zu dekontaminieren gescheitert ist, sowohl nach den Standards, denen sie zuvor zugestimmt hatte, erst recht nach internationalen Standards, sagt Jacob Hartman, einer der Aktivisten an Bord der Clemenceau. Wir können einfach nicht zulassen, dass das Schiff seinem Ziel näher rückt. Indien hat bereits gesprochen: Es will dieses Schiff nicht.

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