Jetzt spenden

Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

Sondermülldeponie Mensch

Michael Friedrich, Redakteur beim Greenpeace Magazin, hat sich auf Chemiegifte testen lassen. Sein Blut, Urin und Fettgewebe wurden auf 66 Chemikalien, Metalle und Metabolite untersucht. Gefunden wurde mehr, als ihm lieb ist. Etwas Besonderes ist das allerdings nicht, denn die meisten Menschen sind diesen Substanzen zu Hause, im Büro oder im freien ausgesetzt.

Aktualisiert:

Baikalsee: Es ist noch einmal gut gegangen

In der russischen Baikalsk Papier- und Zellulosefabrik (BPPM) ist Medienberichten zufolge Chlor aus einer durchgerosteten Leitung ausgetreten. Feuerwehr und Werkschutz konnten das Leck offenbar abdichten, bevor größere Mengen des giftigen Gases austraten. Die erlaubten Grenzwerte seien nicht überschritten worden.

Aktualisiert:

WHO-Konferenz: Keine Zukunft für Kinder

Zukunft für unsere Kinder, so lautet das Motto der vierten Ministerkonferenz über Umwelt und Gesundheit der Weltgesundheitskonferenz in Budapest. Am Freitag endet die dreitägige Konferenz, auf der auch Greenpeace vor dem versammelten Ministerplenum sprach. Greenpeace warnte dabei vor einer Abschwächung der geplanten Chemikaliengesetzgebung (REACH) in der EU.

Aktualisiert:

Letzte europäische DDT-Quelle verstopft

Dem Flüsschen Cinca im Nordosten Spaniens haben 45 Greenpeace-Aktivisten am Donnerstag die weitere Vergiftung erspart. Auf dem Gelände der Chemiefirma Montecinca S.A. verschlossen sie die zwei Einleiter, durch die das Unternehmen unter anderem das Nervengift DDT freisetzt. Es wird bei Montecinca als Zwischenprodukt bei der Herstellung des Milbenvernichtungsmittels Dicofol eingesetzt.

Aktualisiert:

Bhopal: Sparsamkeit führte zum Desaster

Seit 18 Jahren behauptet der Chemiekonzern Union Carbide, dass die größte Chemie-Katastrophe der Menschheit im indischen Bhopal auf Sabotage zurückzuführen sei. Nun wurden in New York Papiere veröffentlicht, die dieser Aussage widersprechen.

Aktualisiert:

Abgewrackt: "Blue Lady" wird in Indien verschrottet

Das mit Asbest beladene Kreuzfahrtschiff "Blue Lady" wird nun doch in Indien abgewrackt. So entschied das oberste indische Gericht am Mittwoch nachdem es den Bericht einer Expertenkommission gehört hatte. 1960 lief das ehemalige Kreuzfahrtschiff als "SS France" in Frankreich vom Stapel. Seine jetzige Ladung ist heikel: Rund 900 Tonnen Asbest und 300 Tonnen Giftmüll wie das krebserregende PCB befinden sich auf dem alten Ozeandampfer. Greenpeace hat deshalb gegen die Abwrackung protestiert.

Aktualisiert:

Öl aus Teersand - das dreckigste Öl der Welt

Die Europäische Kommission entscheidet in den nächsten Wochen, ob das dreckigste Öl der Welt, produziert aus kanadischen Teersanden, nach Europa importiert werden darf. In der europäischen Kraftstoff Qualitäts-Richtlinie geht es darum, ob die EU alle Ölprodukte gleich behandelt oder diese danach beurteilt, wie viel Energie ihre Herstellung benötigt und wie viele Schadstoffe dabei erzeugt werden.

Aktualisiert:

Dicke Luft nimmt Platz zum Atmen

Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad-Grenze ließen am Mittwoch in vielen Regionen Deutschlands die Ozonwerte stark ansteigen. Im Breisgau lagen die Messungen mit 239 Mikrogramm Ozon in einem Kubikmeter Luft knapp unter der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm. Im Laufe des Donnerstags stiegen die Werte auch im Norden stark an. Ozonsmog kann ernste gesundheitliche Folgen haben. Trotzdem blieben Fahrverbote aus.

Aktualisiert:

Ende der fluorierten Kohlenwasserstoffe rückt näher

Das Umweltkomitee des Europäischen Parlaments will den Klimaschutz voranbringen. Es sprach sich am Dienstag in Brüssel für einen Rechtsentwurf aus, der den Einsatz von schädlichen Treibhausgasen schon in naher Zukunft stark einschränken könnte. Die endgültige Abstimmung im Europäischen Parlament wird in einigen Wochen stattfinden.

Aktualisiert:

In 50 Jahren vielleicht

Zurzeit wird eine neue Technologie zur Lagerung von Treibhausgasen weltweit intensiv diskutiert: Sie soll ermöglichen, umweltschädliches Kohlendioxid unter der Erde oder in Ozeanen zu speichern. Greenpeace warnt davor, diese Idee als Wunderwaffe im Kampf gegen den Klimawandel zu begreifen.

Aktualisiert:

Aktivisten auf Basler Chemie-Kaminen

Rund 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten sind im Morgengrauen auf das Gelände des Ciba-Konzerns spaziert. Kletterer haben sich auf den symbolträchtigen Chemie-Kaminen des Konzerns eingerichtet und zwei große Transparente angebracht: Ciba + Syngenta: PAY NOW! (Ciba + Syngenta: Zahlt jetzt!). Sie fordern die Sanierung der gefährlichen Giftmülldeponien von Ciba, Syngenta und Novartis in der Region Basel.

Aktualisiert:

Elektroschrott: Steter Tropfen höhlt den Stein

Am Mittwoch hat Greenpeace zum vierten Mal seine Einstufung von Elektronik-, Handy- und Computer-Herstellern herausgebracht. Dabei bestimmen Faktoren wie Verwendung umweltfreundlicher Stoffe und Vorhandensein eines weltweiten Recyclingssystems die Rangstufe. Diesmal gibt es eine Überraschung: Der Computer- und Elektronikhersteller Apple wird grüner.

Aktualisiert: