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Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

Keine Sanierung für wilde Giftmülldeponie

Greenpeace hat am Vormittag der französischen Präfektur von Haut-Rhin einen Teil des Giftmülls vor die Tür gestellt, der seit 45 Jahren ungeschützt in einem Wald bei Colmar herumliegt. Greenpeace-Aktivisten in Vollschutz-Anzügen hatten einen Teil in der vergangenen Woche geborgen und die Deponie abgesperrt. Der Präfekt lehnte eine Beseitigung des Mülls jedoch ab.

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Baikalsee: Weltbank dreht Geldhahn zu

Der jüngste Versuch einer Schutzmaßnahme für den Baikalsee in Sibirien ist gescheitert. Die Weltbank wird kein Geld für die umweltfreundliche Modernisierung der 1966 gebauten Papierfabrik Baikalsk (BPPM) am Südende des Sees zur Verfügung stellen. Das beschloss die Bank, nachdem sie festellen musste, dass sich bei dem schon vor Jahren geplanten Umbauprojekt bis heute nichts getan hatte.

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Indien: Greenpeacer zusammengeschlagen

Mit brutaler Gewalt gingen am Montag sowohl Arbeiter als auch später die indische Polizei gegen den Greenpeace-Chemieexperten Bidhan Chandra Singh in der Ortschaft Jinnaram, Distrikt Medak vor. Singh nahm an einer öffentlichen Anhörung teil.

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Studie widerlegt Industrie-Propaganda

Das treibt uns in den Ruin! - mit diesem Horrorszenario haben sich bislang viele Unternehmen der chemischen Industrie gegen die neue EU-Richtlinie zu Chemikalien (REACH) gesperrt. Doch nun kommt eine von der Industrie selbst in Auftrag gegebene Studie zu dem Schluss: REACH verursacht zwar Mehrkosten - diese sind aber zumutbar.

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Bhopal: Union Carbide lügt

Interne Dokumente von Union Carbide belegen, dass der Konzern die Öffentlichkeit systematisch über die Folgen der Chemiekatastrophe in Bhopal 1984 belogen hat. Die Papiere wurden am Freitag von der Internationalen Kampagne für Gerechtigkeit in Bhopal veröffentlicht. Union Carbide, inzwischen von Dow Chemical übernommen, hat jahrelang behauptet, das Gelände sei sauber, obwohl Boden und Grundwasser hochgradig verseucht sind. Die Bevölkerung wurde nicht über die Gefahren aufgeklärt geschweige denn vor ihnen geschützt.

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Chemieindustrie muss REACH anerkennen

Greenpeace, BUND, WWF und DNR haben die Industrie aufgefordert, ihren Widerstand gegen die neue EU-Chemikalienpolitik aufzugeben. Anlass für den Appell: Das Umweltbundesamt hat am Mittwoch in Berlin den ersten Entwurf einer Studie zu den Auswirkungen des geplanten neuen EU-Chemikaliengesetzes vorgestellt. Die Studie soll Ende September fertiggestellt sein.

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Lösungsmittel bei Chemieunfall freigesetzt

Bis zu 1000 Tonnen der als Lösungsmittel eingesetzten Substanz Cyclohexan sind auf dem Gelände einer Fabrik des französischen Chemie-Konzerns Rhodia in Chalampé/Elsass in die Atmosphäre freigesetzt worden. Das Leck wurde erst nach 30 Stunden entdeckt.

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Legale Dioxinverseuchung in Neuseeland

Gegen den fortgesetzten Ausstoß von gesetzlich zugelassenen Mengen an Dioxin haben Greenpeace-Aktivisten am Dienstagmorgen vor dem Flughafen der neuseeländischen Stadt Auckland protestiert.

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Baikalsee: Ein Silberstreif am Horizont

Das Ende ist in greifbare Nähe gerückt: Einer der größten Umweltsünder an den Ufern des Baikalsees, die Holz- und Papiermühle Baikalsk, soll nach Aussage des Regierungsvorsitzenden der Russischen Förderation, Michail Kasjanow, die Zellstoffproduktion einstellen. Greenpeace Russland begrüßte die Äußerung des russischen Ministerpräsidenten allerdings mit Vorbehalt - noch folgten auf die schönen Worte keinerlei handfeste Taten.

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Giftige Gase aus brennenden Trümmern

Die brennenden Trümmer des World Trade Center haben noch mindestens sechs Wochen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 massiv giftige Gase in die Luft abgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am Mittwoch von der American Chemical Society in New York vorgestellt wurde. Sie widerlegt frühere Behauptungen der Bush-Regierung, von den Trümmern sei keine Gefahr ausgegangen.

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Auf Tour gegen Umweltkriminalität

Mit einer Pressekonferenz ist am Freitag in der indischen Hafenstadt Mumbai die Tour des Greenpeace-Flaggschiffs Rainbow Warrior gegen Unternehmenskriminalität eingeleitet worden. Ananthapadmanabhan, Geschäftsführer von Greenpeace Indien, erklärte, Unternehmen profitierten zwar von der Globalisierung, würden aber nicht global für ihre Aktivitäten verantwortlich gemacht.

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Schädliche Chemikalien in Baby-Shampoo

Das Baby Kamille-Shampoo von Penaten enthält die Chemikalie Quaternium 15, die Erbgut schädigendes Formaldehyd abspaltet. Das hat Greenpeace Österreich am Freitag aufgedeckt - schon das dritte gesundheitsschädliche Pflegeprodukt für Babies in nur drei Monaten.

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