Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktivisten versuchten daraufhin Montagnachmittag, die Fässer den eigentlichen Verursachern, unter anderem der Schweizer Chemiefirma Novartis, zurückzubringen. Doch die Schweizer Zollbehörde wollte den Grenzübertritt mit den Chemieabfällen nicht zulassen und beschlagnahmte die Fässer.

Der Giftmüll auf der wilden Deponie Le Letten stammt von den Schweizer Chemiefirmen Novartis, Ciba und Syngenta. Greenpeace hatte die Firmen und die französischen Behörden bereits letzte Woche aufgefordert die Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Denn entgegen den Angaben der Chemieunternehmen ist der Abfall hochgiftig und enthält krebserregende Gifte in hohen Konzentrationen.

In einer kürzlich unterzeichneten Konvention zwischen der Präfektur von Haut-Rhin und den Basler Chemieunternehmen ist von einer Sanierung noch nicht die Rede. Deshalb wird sich Greenpeace am Dienstag auf Hauptversammlung von Novartis erneut zu Wort melden und die Beseitigung wilder Chemiemülldeponien im Raum Basel fordern.

Die Schweizer Behörden nehmen das Problem ernster als ihre französischen Kollegen. Das Amt für Umwelt und Energie Basel hat sich der vom Schweizer Zoll beschlagnahmten Giftmüllfässer angenommen. Immerhin wird so ein Teil des Giftmülls fachgerecht entsorgt. (hol)

Mehr zum Thema

Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren
Mitarbeiterin hält im Labor einen roten High Heel-Stiefel

Mehr SHEIN als Sein

  • 23.11.2022

Mit täglich bis zu 9.000 neuen Artikeln befeuert der Online-Gigant SHEIN den Durchlauf in Kleiderschränken weltweit. Wie dreckig die Produktion ist, zeigt der neue Greenpeace-Test.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

Systemwandel selbermachen

  • 18.11.2022

Vom 19. bis zum 27. November findet erneut die MAKE SMTHNG Week statt. Maker:innen zeigen weltweit und in Deutschland, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist – und Spaß macht.

mehr erfahren
Textile Offcuts Used as Fuel, Cambodia

Markenmode als Brennstoff

  • 09.08.2022

Abfälle aus kambodschanischen Bekleidungsfabriken, die Marken wie Nike oder Ralph Lauren beliefern, werden vor Ort in Ziegelöfen verbrannt – und setzen die dort Arbeitenden giftigen Dämpfen aus.

mehr erfahren
Hologram Projection in Santiago Demands a Chile without Plastics

Internationaler Earth-Overshoot-Day

  • 28.07.2022

Heute, am Erdüberlastungstag, hat der Mensch sämtliche Ressourcen verbraucht, die der Planet in einem Jahr nachhaltig produzieren kann. Wie schaffen wir es wieder aus den Miesen?

mehr erfahren