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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Klimawandel: Wie Konzerne lügen

Erinnern Sie sich an die zermürbenden Diskussionen, ob Rauchen nun Lungenkrebs auslöst oder nicht? Über Jahrzehnte zogen sich die Debatten hin, weil - wie man heute weiß - den Abstreitern dank Finanzspritzen aus der Tabakindustrie nicht die Luft ausging. Der Verband kritischer Wissenschaftler (UCS) aus den USA hat nun eine Studie vorgelegt, wie ExxonMobil (Esso) mit der Szene der Klimawandel-Skeptiker verbandelt ist. Das Fazit: In der Absicht die Öffentlichkeit über den Klimawandel zu täuschen, hat ExxonMobil eine der durchdachtesten und erfolgreichsten Fehlinformationskampagnen gestartet, seit die Tabakindustrie versucht hat, die Menschen über den Zusammenhang von Rauchen und Lungenkrebs sowie Herzerkrankungen hinters Licht zu führen.

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Hybridautos sind keine Klimaschützer

Würden Sie gern so einen schweren Porsche Cayenne fahren? Mit über 275 Sachen über die Autobahn brettern? Damit würden Sie rund 67 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen! Klar, die drei Leute, die sich einen Porsche Cayenne leisten können, zerstören das Klima sicher nicht allein. Aber warum dieses Auto als Paradebeispiel für die Klimazerstörung dienen kann, auch wenn die Industrie was anderes behauptet, hat uns unser Verkehrs-Experte Günter Hubmann in einem Gespräch klar gemacht.

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Berlin streitet mit der EU um den Klimaschutz

Der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas hat am Montag erklärt, dass er weiterhin eine Verringerung der erlaubten CO2-Emissionen von 2008 bis 2012 in Deutschland fordert. Die Kritik aus Berlin an dieser Forderung wies er in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau zurück. Dimas akzeptiert den vom deutschen Umweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Plan nicht. Dieser hält sich nicht an die EU-Vorgaben und stattet die Industrie in Deutschland großzügig mit CO2-Verschmutzungsrechten aus. Und das auch noch als kostenloses Geschenk. Wir haben mit dem Greenpeace-Klimaexperten Karsten Smid über diesen Streit zwischen der EU-Kommission und Berlin gesprochen, um die Hintergründe zu beleuchten.

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EU-Kommission steckt im Klimaschutz zurück

Die EU-Kommission will die Treibhausgasemissionen bis 2020 nur um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Klimaforscher fordern eine Reduzierung von 30 Prozent. Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid kommentiert den EU-Beschluss.

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Klimaschutz statt Schneetransporte

Im österreichischen Kitzbühel entrollten am Samstag morgen zehn Greenpeace-Aktivisten ein 20 Quadratmeter großes Transparent in der Zieleinfahrt des traditionellen Hahnenkamm-Rennens mit der Aufschrift Ziel: Klimaschutz. Damit appellierten sie an die politisch Verantwortlichen des Landes, für mehr Klimaschutz in Österreich und der EU einzutreten.

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Weltklimarat stellt vierten Report vor

Warum fahren Sie noch ans Meer? Demnächst kommt das Meer zu Ihnen! Was wie ein blöder Witz klingt, kann bald Realität werden. Die Klimaforscher haben für dieses Jahrhundert einen Temperaturanstieg von 6,4 Grad Celsius errechnet - als Obergrenze. Das wäre genug Wärme, um Grönland komplett vom Eis zu befreien. Dadurch allein steigt der Meeresspiegel um sieben Meter an. Die Deiche an der Nordsee halten da nicht mehr mit.

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Fauler Kompromiss in Sicht

Es fing gut an. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas wollte die Autoindustrie per Gesetz zu strengen Abgaswerten für PKW verpflichten. Doch dem Proteststurm aus Deutschland hielten diese Pläne nicht stand. Jetzt zeichnet sich ein fauler Kompromiss ab. Die Entscheidung der EU-Kommission soll am Mittwoch fallen.

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Made in Germany: Klimakiller auf vier Rädern

EU-Ratspräsidentin Angela Merkel hat sich öffentlich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Die Frage ist: Was versteht sie darunter? Hat sie das Problem verstanden? Der Streit um die CO2-Grenzwerte in Autoabgasen lässt daran zweifeln. Der Kompromiss, den die EU-Kommission am Mittwoch verkündet hat, geht auf Merkels Konto - zu Lasten des Klimas.

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Emnid-Umfrage: Bundesbürger wollen Klimaschutz

Klimaschutz ist den meisten Bundesbürgern ein zentrales Anliegen. Eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag des Greenpeace Magazins ergab, dass 85 Prozent der Befragten die globale Erwärmung als bedrohlich für sich und die folgenden Generationen betrachten. 86 Prozent wollen, dass Deutschland vorangeht und seine CO2-Emissionen bis 2020 entscheidend senkt: um 40 Prozent gegenüber 1990.

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Internationales Polarjahr: Aufbruch zu den kalten Enden der Welt

Arktis und Antarktis spielen eine Hauptrolle im Klimasystem der Erde. Die riesigen Eisfelder mit ihrem blendenden Weiß reflektieren das Sonnenlicht und werfen es zurück ins Weltall. Doch das Eis an den Enden der Welt schmilzt, und es schmilzt immer schneller. Um die Veränderungen in den Polargebieten zu erforschen, haben 60 Nationen sich in einem der größten Projekte aller Zeiten zusammengefunden - dem Internationalen Polarjahr. Es startet am 1. März 2007.

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Ararat: Arche für den Klimaschutz

Weit oben am Berg Ararat, in 2500 Meter Höhe, entsteht eine neue Arche Noah. Das Schiff auf dem biblischen Berg soll vor der jetzt drohenden Klimakatastrophe warnen. Mit der zehn Meter langen, vier Meter hohen und breiten Arche aus Holz rufen wir die Regierungen der Welt zu mehr Klimaschutz auf. Der Menschheit bleibt nicht mehr viel Zeit, um eine verheerende Klimakatastrophe noch zu verhindern.

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G8-Gipfel: Setzen Sie mit uns ein Zeichen!

Knapp die Hälfte der für den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgase kommt aus den Ländern der G8-Staaten. Es wird Zeit, dass diese Länder handeln! Machen Sie mit bei unserem Menschenbanner - werden Sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Teil unserer Botschaft: G8 - Act now! Stop global warming. Damit das klappt, müssten mindestens 1.000 Mitmacherinnen und Mitmacher am Sonntag, den 3. Juni 2007, in den Rostocker Stadthafen hinter dem Regieturm kommen. Starttermin ist 14:00 Uhr.

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