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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Ararat-Deklaration: Klimaschutz ist Menschenrecht

Greenpeace-Aktivisten haben am Donnerstag am Berg Ararat in einer feierlichen Zeremonie die Ararat-Deklaration verlesen. Darin fordert Greenpeace die Politiker auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um eine Welt ohne Klimazerstörung durchzusetzen. Die Klimazerstörung gefährdet das von der Völkergemeinschaft anerkannte Recht auf Leben und Gesundheit.

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Bushs Klima-Initiative ist reine PR-Show

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, hat am Donnerstag die Weltöffentlichkeit mit der Ankündigung eines eigenen Klimaschutzvorhabens überrascht. Diese Verlautbarung erfolgte nur eine Woche vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm, den die Gastgeberin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, auch zu einem Klimagipfel machen wollte. Den Schachzug des US-Präsidenten kommentiert unser Energieexperte Karsten Smid.

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Karneval der Kulturen: Jugend fordert Klimaschutz

Rund 250 Kinder und Jugendliche haben sich am Pfingstsonntag auf dem Karneval der Kulturen für den Klimaschutz eingesetzt. Die jungen Greenpeacer im Alter von neun bis 20 Jahren nahmen an dem bunten Umzug durch Berlin unter dem Motto Du hast nur eine Erde teil. Ihre Botschaft brachten sie dabei passend zum farbenfrohen Spektakel mit Trommeln und viel Fantasie an den Mann und die Frau!

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Ein Signal vom Ararat an die Welt

Greenpeace will zusammen mit Prominenten ein deutliches Signal an die Regierungschefs auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm senden, damit der Klimaschutz endlich ein verbindliches Ziel der Politik wird. Deswegen sind alle herausragenden Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Kultur aufgerufen, zum Ararat zu kommen. Dort nimmt die neue Arche Noah immer deutlichere Formen an, dank eines Teams von fleißigen Tischlern und Bootsbauern aus Deutschland und der Türkei. Der Geschäftsführer von Greenpeace International, Gerd Leipold, ruft jetzt prominente Menschen dazu auf, an der offiziellen Zeremonie am 30. und 31. Mai am biblischen Berg in der Osttürkei teilzunehmen.

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Menschen-Banner in Rostock

Mindestens 600 Menschen sind am Sonntag dem Aufruf von Greenpeace gefolgt und haben ein Zeichen für friedlichen Protest gesetzt. Im Rostocker Stadthafen, wo am Sonnabend mehr als 50.000 Menschen friedlich für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit demonstriert hatten, formierten sich Greenpeacer/innen und Mitstreiter/innen gemeinsam zu einem lebenden Banner: G8 - Act Now!.

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Tempolimits sind kein grober Unfug, Herr Tiefensee

Vor rund drei Wochen haben wir begonnen, an deutschen Autobahnen Tempo-120-Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung aufzustellen. Von Politikern wie Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee sind wir für die Aktion gescholten worden. Die Maßnahme, die sowohl die Verkehrssicherheit erhöhen wie die schädlichen Treibhausgasemissionen verringern soll, sei grober Unfug. Angeblich seien unsere Informationen zum Spareffekt massiv überhöht. Dabei müsste es Tiefensee eigentlich besser wissen.

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Greenpeace-Heißluftballon beschlagnahmt

Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise ist von Küstenwache und Bundespolizei durchsucht worden. Die Arctic befand sich außerhalb des Sperrgebietes von Heiligendamm, als die Flotte längsseits ging: zwei Polizeischiffe, ein schwedisches Schnellboot unter deutscher Flagge und zwei Schlauchboote. Die Beamten beschlagnahmten einen Heißluftballon und machten alle Schlauchboote an Bord bis auf eines fahruntüchtig. Die 24-köpfige Besatzung musste während der Durchsuchung in der Messe bleiben.

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Aufgedeckt: Exxon unterstützt weiter Klimaskeptiker

Der US-Ölkonzern ExxonMobil (Esso) lässt sich seinen Kampf gegen Klimaschutzmaßnahmen nach wie vor Millionen kosten. Im vergangenen Jahr hat der weltgrößte Ölkonzern insgesamt rund 2,1 Millionen US-Dollar an Dutzende Organisationen gespendet, die allesamt die Gefahren des Klimawandels kleinreden oder Klimaschutz für völlig überlüssig halten. Was dabei übel aufstößt: Exxon selbst hatte 2006 mitgeteilt, dass es diese Spenden runtergefahren oder ganz gestrichen habe. Doch Nachforschungen von Greenpeace bestätigen nun, dass immer noch Exxon-Gelder an die Gruppen fließen, die sich öffentlich und medienwirksam gegen Klimaschutz positionieren.

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Was ist rosarot und von BMW? - Ein Klimaschwein!

Der BMW X5 weiß immer durch einen charaktervollen Auftritt zu glänzen, so die BMW-Werbung. Die weniger stilvollen Seiten seines Charakters hat der Geländewagen am Montag vor der BMW-Zentrale in München präsentiert. Denn Greenpeace-Aktivisten haben die inneren Werte des BMW X5 und eines BMW der 3er-Reihe nach außen gekehrt. Herausgekommen sind Klimaschweine mit Ringelschwänzchen, Ohren und Schnauze in schweinchenrosa.

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Tagebuch: Arche für den Klimaschutz

Allen voran müssen sich die Industrienationen auf verbindliche Reduktionsziele für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll verpflichten und weltweit eine Energierevolution einleiten. Dafür wirbt die neue Arche, die wir auf dem biblischen Berg Ararat bauen. Aus dem Camp am Berg berichten die Greenpeace-Aktivistinnen Gözde, Pnar und Beate aus der Türkei und Deutschland.

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Arche Noah - Mahnung und Hoffnung

Dogubayazit in Ostanatolien ist eigentlich kein Ort, der an Schiffsbau denken lässt. Doch seit dem 1. Mai stellen türkische und deutsche Tischler dort, am Fuß des Ararat, Schiffsplanken her. Weit oben am Berg, in 2500 Meter Höhe, entsteht derweil ein Fundament. Denn dort soll aus den Einzelteilen ein Schiff entstehen - eine neue Arche Noah. Greenpeace baut die Arche als Mahnung zum Handeln, bevor die Klimaerwärmung unkontrollierbar wird.

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Klimaschutz-Gretchenfrage an Parlamentarier

Was wir jetzt brauchen, sind ambitionierte Schritte, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch abzuwenden, erklärt Jörg Feddern, Energieexperte von Greenpeace. Gerichtet ist diese Botschaft an die Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Sie sind aufgefordert, Farbe zu bekennen. Sie sollen sich für das Reduktionsziel von 40 Prozent der Treibhausgase bis 2020 ohne Wenn und Aber aussprechen. Bis zum 16. Mai 2007 haben 173 von ihnen mit Ja und 13 mit Nein gestimmt. Die restlichen Volksvertreter der insgesamt 614 Mandatsträger im Bundestag haben sich bislang nicht eindeutig oder noch gar nicht entschieden. Anlass der ungewöhnlichen Abstimmung ist die zögerliche Haltung der Bundesregierung, sich für ein klares Reduktionsziel auszusprechen.

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