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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Mehrheit der CDU-Wähler will Atomausstieg

Das Greenpeace Magazin ließ Emnid fragen und CDU-Anhänger antworteten: Rund 53 Prozent der CDU/CSU-Wähler sprachen sich dafür aus, die derzeit in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke in den nächsten 20 Jahren oder früher abzuschalten. Das steht im Widerspruch zur Unionsspitze, die schon laut über einen Wiedereinstieg in die Atomkraft nachgedacht hat. Ein Ausbau der Atomkraft wird laut Emnid von lediglich 19 Prozent der Parteianhänger unterstützt.

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Australien schickt Atommüll um die Welt

Australien will hochradioaktiven Atommüll aus dem einzigen Reaktor des Landes in Lucas Heights bei Sydney in die USA verschiffen. Ein entsprechendes Abkommen hat die australische Nuklearwissenschafts- und Technologie-Organisation (ANSTO) mit dem Energieministerium der USA geschlossen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Für die nächsten 10 Jahre sollen die Vereinigten Staaten die nukleare Deponie Australiens werden.

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Protest gegen Berlusconis Atomkraftpläne

Rund 30 Atomkraftgegner von Greenpeace haben sich Montagnacht an der Eisenbahnstrecke Vercelli/Chivasso postiert. Dort passierte gegen ein Uhr der Transport mit abgebrannten Brennelementen aus Italiens stillgelegten Atomkraftwerken. Es gelang den Greenpeacern, die Weiterfahrt des Zuges zu verzögern. Ihr Protest richtete sich auch gegen Staatschef Silvio Berlusconi, der sich erst kürzlich für eine Rückkehr zur Atomenergie ausgesprochen hatte.

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Plutoniumverlust - ein Buchhaltungsproblem?

Der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield sind rund 30 Kilogramm Plutonium verloren gegangen. Eine Menge, die für den Bau von sieben bis acht Atombomben reicht. Die Betreiberfirma British Nuclear Fuels Ltd (BNFL) spricht von einem reinen Rechenfehler.

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Für ein Jahrhundert ohne atomaren Alptraum

Für eine Zukunft ohne Atomenergie haben 20 Greenpeace-Aktivisten am Dienstag vor dem französischen Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris demonstriert. Anlass der Aktion war die internationale Tagung Atomkraft im 21. Jahrhundert, ausgerichtet von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

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Keine Regierungs-Bürgschaft für AKW

Greenpeace hat am Montag Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgefordert, keine Kredite für ein neues Atomkraftwerk in Brasilien zuzusagen. Anlass ist der Antrittsbesuch des neuen Präsidenten Lula da Silva in Deutschland. Der staatliche Energiekonzern 'Electronuclear' des südamerikanischen Landes hofft auf deutsche Finanzhilfe in Höhe von rund 500 Millionen Euro. Sie sollen in den Bau eines dritten Reaktorblockes im Atomkraftwerk Angra (Angra 3) fließen.

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Der dümmste Versuch, das Klima zu retten

In Paris ist am Mittwoch die zweitägige Konferenz Atomkraft im 21. Jahrhundert der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu Ende gegangen. Am Montag hatte IAEO-Chef Mohamed ElBaradei bei Umweltschützern für Kopfschütteln gesorgt, als er Atomstrom wegen der klimafreundlichen Produktionsweise anpries und einen Atomstrom-Boom voraussagte.

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Greenpeace klagt gegen EU-Kommission

Greenpeace wird die Zustimmung der EU-Kommission zur Rettung des maroden britischen Atomkraftwerksbetreibers British Energy (BE) gerichtlich anfechten. Das teilte die Umweltschutzorganisation am Mittwoch mit. London hatte British Energy mit einer Finanzspritze von 650 Millionen Pfund vor der Insolvenz bewahrt, ohne zuvor die erforderliche Zustimmung der EU-Kommission einzuholen. Die Kommission hat dieses Vorgehen zwar für formal ungesetzlich erklärt, es aber inhaltlich gebilligt.

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Vom Risiko, ON zu sein

Greenpeace-Aktivisten haben die E.ON Hauptaktionärsversammlung am Mittwoch zum Anlass genommen, gegen die gefährliche Geschäftspolitik des Energieriesen zu protestieren. Vor der Essener Gruga-Halle stellten sie ein fünfzehn Quadratmeter großes Banner auf. Es zeigt auf rotem Grund einen Sarg mit eingraviertem Radioaktivitätszeichen und daneben den weißen Schriftzug Ich war on - eine Anlehnung an die monatelange E.ON-Werbekampagne.

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EU-Verfassung droht mit Atomenergie

Die einseitige Förderung der Atomenergie in Europa durch den Euratom-Vertrag droht auf der kommenden Sitzung des EU-Rates zementiert zu werden. Mit der Verfassung wird in ihrem Anhang auch über den fast 50 Jahre alten Euratom-Vertrag abgestimmt. Damit würden sich die Mitgliedsstaaten für weitere Jahrzehnte auf die uneingeschränkte Förderung der Atomkraft festlegen.

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Kein Atomexport nach China

SPD-Sonderparteitag in Berlin: Während der Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich ein Greenpeace-Kletterer aus einem Oberlicht mit einem Transparent abgeseilt: Kein Atomexport nach China! SPD - glaubwürdig werden! Gegen den möglichen Export der Hanauer Atomfabrik protestieren am Sontag rund 50 Greenpeace-Aktivisten.

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9. bis 18.3.04: Die Hanau-Tour

Gegen den möglichen Export der Hanauer Atomfabrik nach China hat Greenpeace vom 9. bis 18. März 2004 mit einer Aktionstour zu den SPD-Landesverbänden protestiert. Die Tour begann in Magdeburg (Sachsen-Anhalt).

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