Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wiederaufarbeitung führt zu Umweltverseuchung und zur Produktion weiterer nuklearer Rückstände. Außerdem füttert sie die atomaren Waffenarsenale, erklärte Domitilla Senni, Geschäftsführerin von Greenpeace Italien. Die Irische See bei Sellafield sei bereits hochgradig radioaktiv verseucht. Die Transporte seien zudem äußerst gefährlich. Der Müll müsse darum in den Ländern bleiben, die ihn produziert hätten.

Der Atommüll für Sellafield ist ein Überbleibsel aus früherer Zeit. Italien hat 1990 auf die Nutzung von Atomenergie verzichtet. Der Beschluss wurde gefasst, nachdem die Mehrheit der italienischen Bevölkerung sich im Jahre 1987 unter dem Eindruck der Katastrophe von Tschernobyl gegen Atomkraft ausgesprochen hatte. Die drei laufenden und vier im Bau befindlichen Atomkraftwerke wurden per Gesetz zum Abriss frei gegeben.

Mit Sellafield schloss Italien 1980 einen Vertrag, der die Wiederaufarbeitung von insgesamt 105 Tonnen Urandioxid beinhaltete. Die letzten 53,3 Tonnen des radioaktiven Abfalls sollen jetzt in einer Serie von 13 Transporten nach Großbritannien überführt werden. Der erste fand im April statt, der vierte rollt derzeit durch Frankreich. Die Fracht soll auch 263,4 Kilogramm Plutonium enthalten. (sit)

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren