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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Goldesel Atomkraft soll Strompreise senken

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) will Atomkraftwerke länger laufen lassen, wenn dadurch die Strompreise sinken. Wundermittel Atomkraft?, fragt Thomas Breuer, Leiter des Klima-und Energiebereichs bei Greenpeace. Das funktioniert nicht.

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Majak & Tschernobyl durch Brände bedroht

Wieder wüten Feuer in Russlands Wäldern. Durch die ungewöhnliche Hitzewelle sind viele Brände außer Kontrolle geraten. Besonders gefährdet sind Gebiete um Majak und um Tschernobyl.

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Tritium-Strahlung in der Asse deutlich höher als zu erwarten

In der Abluft des maroden Atommülllagers Asse werden immer noch hohe Werte des radioaktiven Tritiums gemessen - weitaus höhere als die veröffentlichten Daten nahelegen. Greenpeace ließ eigene Berechnungen durchführen und kam zu dem Schluss: In der alten Atommüllkippe der Kernkraftwerksbetreiber lagert 4,5-mal mehr Tritium als angegeben. Eine weitere böse Überraschung und ein Indiz dafür, dass wir noch längst nicht alles über den Müll in der Asse wissen.

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Energieerzeugung morgen - Tor oder Eigentor?

Das wünschen wir uns alle: eine Energieversorgung ohne Risiken für Menschen und Umwelt, effizient und nachhaltig. Unabhängig von überholten Technologien und dahinschwindenden Rohstoffen. Wer heute noch auf Atomkraft und fossile Energieträger setzt, begibt sich sehenden Auges ins Abseits. Um die Teilnehmer des Energiegipfels daran zu erinnern, hat eine Greenpeace-Elf sich am Montagabend vor dem Kanzleramt aufgestellt.

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Wenn´s eng wird, ruft die Atomindustrie nach Mama Staat

Areva in Not? Der französische Atomkonzern hat am Mittwoch bei der Vorstellung seiner Jahresumsatzzahlen um finanzielle Hilfe vom Staat gebeten. Unerwartet hohe Kosten beim Bau des neuen EPR in Finnland haben den Gewinn 2008 um mehr als ein Fünftel auf 417 Millionen Euro einbrechen lassen.

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Unfall in Urananlage - Arbeiter verstrahlt

In der Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau ist es im Januar 2010 zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde Uranhexafluorid (UF6) freigesetzt. Ein Arbeiter wurde verletzt und musste zur Beobachtung in die Uniklinik Münster eingeliefert werden. Laut Betreiberfirma Urenco bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

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Asse - alles muss raus!

Greenpeace fordert die vollständige Rückholung des Atommülls aus dem Endlager Asse II. Die Bergung ist technisch machbar und hauptsächlich eine Frage der Finanzierung. Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt heute diese und zwei weitere Optionen vor. Gleichzeitig gibtes seine Entscheidung bekannt.

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Uranminen in Niger: Akokans Straßen sind radioaktiv belastet

Im afrikanischen Niger gefährdet Bauschutt aus zwei Uranminen des französischen Energiekonzerns AREVA die Menschen. Für den Straßenbau in der nahe gelegenen Stadt Akokan wurde radioaktiv belastetes Baumaterial aus den Minen verwendet. Anfang November maß ein Expertenteam von Greenpeace gefährlich hohe Strahlung in der Stadt. AREVA hatte zuvor erklärt, die Straßen seien nicht belastet. Greenpeace fordert eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle. Es soll geklärt werden, inwieweit der französische Atomkonzern an den Vorfällen beteiligt ist.

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Krümmel gehört vom Netz - für immer

Die Angst vor einem schweren Störfall bleibt. Im Atomkraftwerk Krümmel an der Unterelbe hat es in den letzten Wochen wiederholt Pannen gegeben. Um diese Serie zu beenden gibt es nur eine Möglichkeit: Der Reaktor darf nicht wieder ans Netz gehen. Greenpeace hat deshalb am Dienstag bei der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht einen Antrag auf Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Kraftwerk gestellt.

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Atomexport-Pläne der CDU: Hauptsache, die Wirtschaft strahlt

Die CDU will nach einem Regierungswechsel im September die Lieferung von Atomtechnologie, insbesondere von Atomkraftwerken, an die Atommacht Indien forcieren. So die Ankündigung Wolfgang Schäubles in der Financial Times vom Dienstag. Für Thomas Breuer, Atomexperte von Greenpeace, hieße das, internationales Recht und Abrüstungsbemühungen mit Füßen zu treten.

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EPR - das Prestigeobjekt schwächelt weiter

Atomkraft der Zukunft, sicherer als alle bisherigen AKW-Typen - so heißt es vom Europäischen Druckwasserreaktor (EPR). Alles Makulatur. Der im Bau befindliche EPR im finnischen Olkiluoto ist gerade zum x-ten Mal reif für Schlagzeilen. Greenpeace zugespielte Dokumente belegen erhebliche Sicherheitsmängel.

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Lebensgefahr laufzeitlang: AKW-Ausbreitungsberechnung von Greenpeace

Hunderttausende Menschen befinden sich in Deutschland dauerhaft in Lebensgefahr. Das belegen am Montag von Greenpeace veröffentlichte Ausbreitungsberechnungen. Beispielsweise müsste bei einem schweren Reaktorunfall im Atomkraftwerk Krümmel das ganze Hamburger Stadtgebiet innerhalb von drei Stunden evakuiert werden. Deutsche Sicherheitsbehörden schließen einen Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk nicht aus.

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