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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Deutsches Atomforum: Visionen eines Atomlobbyisten

Der Präsident des Deutschen Atomforums, Walter Hohlefelder, hat auf der Wintertagung des Atomforums in Berlin ein Energie-Apolloprogramm gefordert. Es soll mutige visionäre Energie-Investitionen auf den Weg bringen. Gemeint sind vor allem Investitionen in die Kernkraft.

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Uran für Atomkraftwerke reicht noch maximal 65 Jahre

Uran, der Rohstoff für die Atomkraft, wird spätestens in 65 Jahren weltweit nicht mehr verfügbar sein. Das ist die Aussage eines umfassenden Reports, den Greenpeace am Donnerstag in Berlin vorlegt. Damit ist klar, dass die Atomkraft gänzlich ungeeignet ist, die Versorgung Deutschlands mit Energie zu garantieren. Auch als Lösung für das Klimaproblem fällt sie aus.

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Krümmel gehört vom Netz - für immer

Die Angst vor einem schweren Störfall bleibt. Im Atomkraftwerk Krümmel an der Unterelbe hat es in den letzten Wochen wiederholt Pannen gegeben. Um diese Serie zu beenden gibt es nur eine Möglichkeit: Der Reaktor darf nicht wieder ans Netz gehen. Greenpeace hat deshalb am Dienstag bei der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht einen Antrag auf Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Kraftwerk gestellt.

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Plutonium - was ist das?

Plutonium ist ein hochgiftiges, radioaktives Element, das in der Natur nicht vorkommt. Es wird in Atomreaktoren erzeugt und ist Ausgangsmaterial für die Produktion von Atomwaffen. Etwa fünf Kilogramm Plutonium reichen aus, um eine Atombombe herzustellen.

Wie gefährlich sind Atomkraftwerke?

Atomreaktoren sind mit einer Reihe von Sicherheitssystemen ausgerüstet, um zu verhindern, dass die bei der Kernspaltung entstehenden radioaktiven Stoffe - wie beispielsweise das tödliche Gift Plutonium - in die Umwelt gelangen. Doch keins davon ist völlig sicher.

Kosten der Atomenergie nicht länger staatlich verschleiern

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin regen offenbar im übrigen Land zu obskuren Bündnissen an. So haben sich Gewerkschafts- und Industrievertreter zusammengetan, um für die Atomkraft zu trommeln. Greenpeace warnt CDU/CSU und SPD, sich davon beeindrucken zu lassen. Nur Laufzeitverkürzungen für Atomkraftwerke reduzieren das Risiko für die Bevölkerung. Außerdem müssen die wahren Kosten der Atomstromproduktion endlich offen gelegt werden.

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Lebensgefahr laufzeitlang: AKW-Ausbreitungsberechnung von Greenpeace

Hunderttausende Menschen befinden sich in Deutschland dauerhaft in Lebensgefahr. Das belegen am Montag von Greenpeace veröffentlichte Ausbreitungsberechnungen. Beispielsweise müsste bei einem schweren Reaktorunfall im Atomkraftwerk Krümmel das ganze Hamburger Stadtgebiet innerhalb von drei Stunden evakuiert werden. Deutsche Sicherheitsbehörden schließen einen Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk nicht aus.

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Unfall in Urananlage - Arbeiter verstrahlt

In der Urananreicherungsanlage im münsterländischen Gronau ist es im Januar 2010 zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde Uranhexafluorid (UF6) freigesetzt. Ein Arbeiter wurde verletzt und musste zur Beobachtung in die Uniklinik Münster eingeliefert werden. Laut Betreiberfirma Urenco bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

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EPR - das Prestigeobjekt schwächelt weiter

Atomkraft der Zukunft, sicherer als alle bisherigen AKW-Typen - so heißt es vom Europäischen Druckwasserreaktor (EPR). Alles Makulatur. Der im Bau befindliche EPR im finnischen Olkiluoto ist gerade zum x-ten Mal reif für Schlagzeilen. Greenpeace zugespielte Dokumente belegen erhebliche Sicherheitsmängel.

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Asse - alles muss raus!

Greenpeace fordert die vollständige Rückholung des Atommülls aus dem Endlager Asse II. Die Bergung ist technisch machbar und hauptsächlich eine Frage der Finanzierung. Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt heute diese und zwei weitere Optionen vor. Gleichzeitig gibtes seine Entscheidung bekannt.

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Atomexport-Pläne der CDU: Hauptsache, die Wirtschaft strahlt

Die CDU will nach einem Regierungswechsel im September die Lieferung von Atomtechnologie, insbesondere von Atomkraftwerken, an die Atommacht Indien forcieren. So die Ankündigung Wolfgang Schäubles in der Financial Times vom Dienstag. Für Thomas Breuer, Atomexperte von Greenpeace, hieße das, internationales Recht und Abrüstungsbemühungen mit Füßen zu treten.

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Uranminen in Niger: Akokans Straßen sind radioaktiv belastet

Im afrikanischen Niger gefährdet Bauschutt aus zwei Uranminen des französischen Energiekonzerns AREVA die Menschen. Für den Straßenbau in der nahe gelegenen Stadt Akokan wurde radioaktiv belastetes Baumaterial aus den Minen verwendet. Anfang November maß ein Expertenteam von Greenpeace gefährlich hohe Strahlung in der Stadt. AREVA hatte zuvor erklärt, die Straßen seien nicht belastet. Greenpeace fordert eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle. Es soll geklärt werden, inwieweit der französische Atomkonzern an den Vorfällen beteiligt ist.

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