Greenpeace will gegen Polens AKW-Pläne klagen
Polen will sein erstes AKW bauen. Ein Unfall mit radioaktivem Fallout könnte auch Deutschland hochgradig verseuchen. Greenpeace wird deshalb gegen die Atompläne klagen.
Polen will sein erstes AKW bauen. Ein Unfall mit radioaktivem Fallout könnte auch Deutschland hochgradig verseuchen. Greenpeace wird deshalb gegen die Atompläne klagen.
Am Dienstag protestierten Greenpeace-Aktivisten am AKW Fessenheim. Die Polizei setzte die Aktivisten erst am Mittwochabend auf freien Fuß.
Den unverantwortlichen Unternehmenskurs von E.ON hat Greenpeace heute auf der Jahreshauptversammlung des Energiekonzerns scharf kritisiert. Vor dem Eingang der Grugahalle in Essen standen Greenpeace-Aktivisten mit einem Transparent mit der Aufschrift Herr Teyssen, übernehmen Sie Verantwortung: Atomausstieg jetzt.
Explosion und Feuer im belgischen Atomkraftwerk Tihange rund 70 Kilometer südwestlich von Aachen: Der Vorfall am Sonntagmorgen führte zur Notabschaltung des Reaktors 3.
Grün bleiben – das war Chefsache bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen. Dafür müssen sie den Castor-Transport aus Jülich in die USA verhindern, fordern Greenpeace-Aktivisten.
Sie sägen und sägen am Atomausstieg - die Atomlobbyisten in Politik und Wirtschaft. Erst musste der Klimawandel als Rechtfertigung herhalten. Jetzt sind es die Nöte der Verbraucher mit dem hohen Strompreis. Energieversorger als Sozialstromspender?
Greenpeace-Aktivisten von Bord der Arctic Sunrise haben am Mittwoch morgen gegen den Bau des Druckwasserreaktors (EPR) in Olkuluoto, Finnland protestiert. Mit Schlauchbooten gelang es ihnen, das Baugelände des Reaktors zu erreichen. Der Bau des Reaktors ist nach nur 16 Monaten Bauzeit bereits anderthalb Jahre hinter seinem Zeitplan - und mehr als 700 Millionen teurer als geplant.
Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) will Atomkraftwerke länger laufen lassen, wenn dadurch die Strompreise sinken. Wundermittel Atomkraft?, fragt Thomas Breuer, Leiter des Klima-und Energiebereichs bei Greenpeace. Das funktioniert nicht.
Die Gutachten wurden wegen der o.g. Brisanz als - Vertraulich - eingestuft und sind nur einem beschränkten Mitarbeiterkreis zugänglich, nicht jedoch der Öffentlichkeit (auch nicht dem Landtag). Dieser Hinweis steht in einem Berichtsentwurf der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK) vom 29. November 2002. Es geht um AKW-Sicherheitsfragen. Das brisante Papier liegt Greenpeace vor. Der Inhalt lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Alte Atomkraftwerke müssen sofort vom Netz.
Walter Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforums, ist besorgt. Wenn die sieben Uralt-Meiler abgeschaltet würden, sei die Versorgungssicherheit in Deutschland massiv gefährdet, sagt er. Nun, bei sechs abgeschalteten waren wir schon - es ist nicht bekannt, dass in Deutschland irgendwo das Licht ausgegangen wäre.
In dem von Vattenfall betriebenen Atomkraftwerk Krümmel hat es heute gebrannt. Das Reaktorgebäude musste vorübergehend geräumt werden. Nicht das erste Mal: Der letzte Störfall ist gerade mal ein gutes halbes Jahr her. Seitdem steht die Anlage still. Ständig neue versteckte Mängel haben die Inbetriebnahme unmöglich gemacht.
Greenpeace hat die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) heute aufgefordert öffentlich zu erklären, dass sie Greenpeace weder illegal ausspioniert hat noch dieses tun wird. Mitte April war bekannt geworden, dass der Mutterkonzern von EnBW, die Électricité de France (EdF), nicht nur das französische Greenpeace-Büro, sondern auch die Büros in Großbritannien, Belgien und Spanien hat ausspionieren lassen. Es ist unklar, ob auch das Greenpeace-Büro in Deutschland betroffen ist.