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Die Drogeriekette Bipa gehört zum Billa-Konzern, der Greenpeace vor einigen Tagen in einem Brief angekündigt hatte, die beanstandeten Kosmetika weiter zu verkaufen. Dass Billa weiter Babyprodukte verkauft, von denen ein Gesundheitsrisiko ausgeht, ist ein Skandal, hatte sich daher Herwig Schuster, Chemieexperte bei Greenpeace, empört.

Selbst gering konzentriert gilt das Konservierungsmittel MDGN als Allergie auslösend. Triclosan wird in der Medizin gegen Tuberkulose eingesetzt. Durch den Einsatz in Kosmetika können sich gefährliche Resistenzen entwickeln, die das Mittel unwirksam machen. Das Wissenschaftliche Komitee für Kosmetika (SCCNFP) hat der EU-Kommission bereits im Frühjahr 2002 empfohlen, die Chemikalien nur noch begrenzt zuzulassen; ab dem Herbst 2005 dürfen sie in nicht-abzuwaschenden Kosmetika gar nicht mehr verwendet werden.

Billa wollte die Übergangszeit offensichtlich voll ausnutzen. Umso erfreulicher die Einsicht. Doch auch Hersteller wie Johnson & Johnson, Procter & Gamble oder Unilever/Lever Fabergé ignorieren das Problem. Greenpeace fordert deshalb, die gesundheitsgefährdenden Chemikalien MDGN und Triclosan schon jetzt zu verbieten, statt noch bis 2005 zu warten. (mod)

Eine Liste mit belasteten und sauberen Produkten können Sie auf den Seiten von Greenpeace Österreich anfordern.

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