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Auch die britische Umweltbehörde EPA war dagegen, dass die US-Kriegsschiffe in britischen Gewässern abgewrackt werden. Sie befürchtet, auslaufende Chemikalien könnten die Umwelt verschmutzen. Die EPA erlaubte den Schiffen den Zugang zur Werft dann allerdings doch. Bedingung: die Schiffe dürfen erstmal nicht auseinander gebaut werden. Sie stehen unter der Beobachtung der Behörde und die Gewässer der Werft sollen ständig überprüft werden.

Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior machte unterdessen in Indien eine Entdeckung der besonderen Art: Die Rainbow Warrior war dem britischen Chemie-Schiff Genova Brigde zur Abwrackung gefolgt - bis zu einer Werft einer Entsorgungsfirma in Alang.

Ramapati Kumar, Schiffsabwrack-Experte bei Greenpeace in Indien, bezeichnet dieses Vorgehen der Engländer als Messen mit zweierlei Maß: Wir fordern von der britischen Regierung, bei ihrem illegalen Verschieben von Chemie-Schiffen die selben internationalen Gesetze anzuwenden, wie bei dem Import der so genannten US-Geisterflotte nach England.

Drei weitere Schiffe der US-Flotte befinden sich bereits auf dem Weg nach Großbritannien. Die übrigen neun warten noch in den USA darauf, dass sie losfahren dürfen. (mod)

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