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Die verseuchte Milch wurde bereits beseitigt. Lokal erzeugte Lebens- und Futtermittel sollen ebenfalls überprüft werden. Es muss geklärt werden, ob das Dioxin durch das Hochwasser in die Böden gelangt ist, oder ob es noch andere Möglichkeiten gibt, fordert Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace. Er empfahl, auch nach Schwermetallen wie Blei und Arsen zu suchen. Falls die Schadstoffe tatsächlich auf die Flut zurückzuführen sind, betonte Krautter, sei das sehr alarmierend.

Während des Hochwassers führte Greenpeace eigene Messungen durch und konnte erhöhte Dioxin- und Schwermetallwerte in der Elbe nachweisen. Woher die Schadstoffe stammen, ist nicht eindeutig geklärt. Erhöhte Werte konnten die Umweltschützer beispielsweise am tschechischen Chemiewerk Spolana nachweisen. Die Fabrik liegt direkt an der Elbe und zählt zu den am stärksten verseuchten Orten der Welt. Dioxin ist ein Nebenprodukt der Chemieindustrie. Es reichert sich schnell in der Nahrungskette an und ist sehr langlebig. Das Gift bedroht das Immunsystem des Menschen und schädigt lebenswichtige Organe.(abu)

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