Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bemängelt wurden rund ein Drittel aller 1.448 untersuchten Alltagsgegenstände, darunter Spielwaren. Besonders erschreckend: Beim Spielzeug musste das CVUA in 12 Monaten einen Anstieg der Belastung von 38 Prozent auf 59 Prozent aller untersuchten Gegenstände feststellen.

Und neben den Weichmachern (Phthalaten) fanden sich in den Spielwaren auch Stabilisatoren, die das Hormonsystem beeinträchtigen, Lösungsmittel, Krebs erregende Nitrosamine und giftige Schwermetalle. Die Stoffe stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen.

Bereits Ende der 1990er Jahre hat Greenpeace vor den gefährlichen Bestandteilen gerade auch in Spielzeug gewarnt. Dass sie immer noch nicht der Vergangenheit angehören, zeigt ein deutliches Versagen der Politik.

Vor zwei Jahren haben Wissenschaftler an der Universität Erlangen eine auffallend hohe Belastung der Bevölkerung mit Weichmachern festgestellt, erklärt Ulrike Kallee, Chemie-Expertin bei Greenpeace. Eigentlich keine Überraschung: Die Stuttgarter Ergebnisse zeigen, wie verbreitet Weichmacher und andere Schadstoffe in alltäglichen Produkten sind.

Die Politiker müssen endlich Abhilfe schaffen, fordert Kallee. Der EU-Gesetzentwurf für eine neue Chemikalienpolitik REACH könnte uns solche Meldungen in Zukunft ersparen. Doch ausgerechnet der deutsche EU-Kommissar Günther Verheugen stellt sich gegen die Reform. Greenpeace fordert Günter Verheugen auf, sich für Verbraucherinteressen einzusetzen und sich nicht zum Handlanger der Chemieindustrie zu machen!

Mehr zum Thema

Pärchen, auf der Handfläche die Welt als Herz

Über die Verhältnisse

  • 04.05.2022

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche.

mehr erfahren
Fast Fashion Research in Kenya

Ostafrikas Textilmüllproblem

  • 22.04.2022

Altkleiderspenden sind nicht immer wohltätig: Wie der Export von Secondhand-Textilien ostafrikanische Länder mit Textilabfällen überschwemmt.

mehr erfahren
Greenpeace Smartphone Repair Cafe in Hamburg

Ressourcensparen am Weltrecyclingtag

  • 18.03.2022

Macht es einen Unterschied, ob ich ein Mobiltelefon ein Jahr länger nutze? Ja: Ressourcensparen schützt die Umwelt – und macht uns unabhängiger von Autokratien.

mehr erfahren
Plastic Pollution in Capraia Island

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 07.03.2022

Die Umweltversammlung der Vereinten Nationen hat offiziell den Weg für ein globales Plastikabkommen geebnet. Konsequent umgesetzt könnte es die weltweite Plastikflut stoppen.

mehr erfahren
Greenpeace Smartphone Repair Cafe in Hamburg

Das Recht auf Reparatur

  • 16.02.2022

Ein breites Bündnis von Umweltschutzorganisationen fordert: Die Bundesregierung muss Bedingungen für Reparatur in Deutschland verbessern. Das hat sie sich so in den Koalitionsvertrag geschrieben.

mehr erfahren
Impressions Make Something (Smthng) Week Berlin - Visitors, Makers and Workshops - 2nd Day

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren