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Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

Elfenbeinküste fordert Festsetzung der Probo Koala

Unterstützung von prominenter Seite haben die Greenpeace-Aktivisten bekommen, die im estnischen Hafen von Paldiski gegen den Giftmüllfrachter Probo Koala protestieren. Im Namen der Regierung der Elfenbeinküste fordert die Präsidentin der nationalen Untersuchungskommission für Giftmüll, Richterin Fatoumata Diakite, vom estnischen Umweltminister, den Frachter festzusetzen.

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Erfolg für Greenpeace: Estnische Behörden ermitteln gegen Gifttanker Probo Koala

Der Gifttanker Probo Koala darf den estnischen Hafen von Paldiski für mindestens 24 Stunden nicht verlassen. Gegen das Schiff laufe eine Untersuchung wegen Verschmutzung estnischer Gewässer, erklärten Vertreter der Landesbehörden gegenüber Greenpeace. Ersten Analysen zufolge ähnele die Kontaminierung jener, die zu den Todesfällen in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, geführt habe. Die Crew des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise hat ihren dreitägigen Protest in Paldiski beendet und nimmt jetzt ihre Ostsee-Tour gegen die Piratenfischer wieder auf.

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Aal - fett und giftig

Für den einen ist es eine Delikatesse, für den anderen giftiger Sondermüll: Aal. Und die letztgenannte Sicht fand weitere Bestätigung. In einer neuen Greenpeace-Studie zur Chemikalienbelastung wird der Gehalt an gefährlichen perfluorierten Tensiden (PFTs) in europäischen Aalen untersucht. Angesichts der besorgniserregenden Befunde fordert Greenpeace ein Mal mehr, dass in der neuen EU-Chemikaliengesetzgebung REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) der Ersatz von gefährlichen Chemikalien wie PFTs durch sichere Alternativen vorgeschrieben wird.

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EU will mit schärferen Gesetzen Giftmülltransporte verhindern

Der europäische Umweltkommissar Stavros Dimas hat am Donnerstag den Gifttanker Probo Koala im Hafen von Paldiski, Estland, besichtigt. Das Schiff ist von den estnischen Behörden festgesetzt worden und wird derzeit wegen Verschmutzung estnischer Gewässer untersucht. Es hatte im August eine Ladung Giftmüll in die ivorische Hauptstadt Abidjan gebracht und sich ihrer illegal entledigt. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Tallinn mitteilte, würden Ähnlichkeiten mit der jetzigen Ladung bestehen.

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Chemikalienpolitik: Wir wollen nur Ihre Unterschrift, nicht Ihr Blut!

Ich möchte die Menschen aufrütteln und ihnen zeigen, dass Gifte überall sind, sogar in unserem Körper, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. Sie ließ sich zusammen mit der Schriftstellerin Karen Duve sowie den Schauspielern Peter Lohmeyer und Ralph Herforth Blut abnehmen, das im Labor auf die Belastung mit Chemikalien untersucht wird. Hintergrund: Mitte November wird das Europaparlament in zweiter Lesung über die EU-Chemikalienreform (REACH) entscheiden. Dank heftiger Lobbyarbeit der chemischen Industrie droht eine Verwässerung der Reform. Dagegen soll mobil gemacht werden. Machen Sie mit! Unterstützen Sie die Forderung nach Schutz vor unnötigen Chemikalien durch Ihre Online-Unterschrift.

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Hautnah: das kommt an mich nicht ran

Im November soll sie endlich kommen. Die langersehnte Entscheidung des Europäischen Parlaments im Streit um die Chemikalienreform Reach (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Dass Alltagsprodukte wie Textilien schon längst ohne umstrittene Chemikalien produziert werden können, zeigten Greenpeace und die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) am Dienstag in Hamburg.

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Experten erhärten Verdacht: Clemenceau asbestverseucht

Greenpeace und andere Umweltorganisationen haben zwei renommierte Experten beauftragt, den ausgemusterten Flugzeugträger Clemenceau genauer unter die Lupe zu nehmen - mit eindeutigem Ergebnis. Nach ihren Datenerhebungen befinden sich große Mengen Asbest und weitere Giftstoffe auf der Clemenceau. Das Schiff befindet sich derzeit auf dem Weg in das indische Alang, wo es unter Gefährdung von Mensch und Natur verschrottet werden soll.

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Chemikalienhöchstmengen in bayerischem Fluss

Bayern - blauer Himmel, klare Luft, saftige Bergwiesen und chemikalienverseuchte Flüsse! Rund 50 Greenpeace-Aktivisten haben der Umweltverschmutzung am Donnerstag Einhalt geboten. Bei Burgkirchen a.d. Alz haben sie das hochgradig belastete Abwasser eines Industrieparks zurück in ein Rückhaltebecken auf dem Werksgelände gepumpt. Eine kleine Verschnaufpause erhielt dadurch der Fluss Alz, der in den Inn fließt und gewöhnlich als Abwasserentsorger herhalten muss.

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Schnappauf will die Brühe nicht!

20 Greenpeace-Aktivisten wollten dem bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) heute Wasserproben aus der mit Chemikalien belasteten Alz übergeben. Doch im bayerischen Umweltministerium wollte niemand die Brühe entgegennehmen. Angeblich war der Minister nicht da. Nach anderthalb Stunden Wartezeit wollten sich die Aktivisten selbst überzeugen und sahen nach.

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Quasi-Freispruch

In Marseille hat am Montag die Militärkammer des dortigen Strafgerichts ein überraschendes Urteil gefällt: Sie erklärte zwar die sechs Greenpeace-Aktivisten, die an einer Protestaktion gegen den asbestverseuchten Flugzeugträger Clemenceau teilgenommen hatten, nach den Buchstaben des Gesetzes für schuldig, verhängte aber keine Strafe. Dies kommt nach Ansicht des Greenpeace-Anwaltes einem de facto-Freispruch gleich.

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Pommes: Heiß, fettig und auch noch giftig

Pommes enthalten Rückstände perfluorierter Tenside (PFT). Das zeigt eine im Auftrag von Greenpeace durchgeführte Untersuchung. PFT reichern sich im Körper und in der Muttermilch an und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Zusammen mit einen überdimensionalen Reagenzglas mit Pommes lieferten Aktivisten heute die Testergebnisse im Bundesumweltministerium in Berlin ab.

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REACH - ein fauler Kompromiss!

In der Nacht zum Freitag verhandelten Vertreter des europäischen Parlaments und des Ministerrats einen Kompromiss zur europäischen Chemikalienreform REACH. Der neue Gesetzentwurf sieht lediglich den Ersatz besonders langlebiger Chemikalien vor. Andere gefährliche Stoffe werden auch weiterhin ungehindert in unseren Alltag gelangen.

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