Skip to main content
Jetzt spenden
Barroso und Verheugen füttern Baby mit Chemikalien
Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktivisten befestigten ein Banner mit einem Bild der beiden Männer, die ein Baby aus einem Reagenzglas mit giftigen Chemikalien füttern. Herr Barroso und Herr Verheugen, wie weit wollen Sie für die Chemieindustrie noch gehen?, lautet die Frage an die beiden Politiker auf dem Banner. Kinder werden mit einem Cocktail aus giftigen Chemikalien in den Blutbahnen geboren, und Herr Barroso und Herr Verheugen unterstützen Unternehmen, die weiterhin solche Substanzen produzieren wollen, kritisiert Nadia Haiama von Greenpeace Europa.

Es ist nicht überraschend, dass die chemische Industrie für ihr Recht auf ungestraftes Verschmutzen kämpft, aber wenn die Europäische Kommission diese Position verteidigt, läuft etwas falsch. Wenn Herr Barroso und Herr Verheugen beabsichtigen, den Profit der Chemieindustrie vor das öffentliche Intersse zu stellen, sollten sie umziehen, erklärt Haiama.

Auf Flugblättern schlagen die Aktivisten den Politikern neue Arbeitsplätze vor: Barroso solle künftig für den Europäischen Chemieverband arbeiten und Verheugen für das Chemieunternehmen BASF. Beide Organisationen betreiben aggressive Lobbyarbeit, um die Chemikalienverordnung REACH zu untergraben und der Chemieindustrie weiterhin zu erlauben, tausende gefährliche Chemikalien ohne Gesundheits- und Sicherheitsinformationen auf dem Markt zu behalten. Am 17. November findet eine erste Abstimmung über die künftige Chemikalienverordnung im EU-Parlament statt. (Autorin: Nadine Behrens)

Mehr zum Thema

Waste and Reusable for Food To Go

Mehrweg wird Pflicht für Gastronomie

  • 18.01.2023

Seit Anfang Januar muss die Gastronomie neben Plastik-Wegwerfverpackungen verpflichtend Mehrweglösungen als Alternative anbieten. Das hat Greenpeace mit einer bundesweiten Recherche überprüft.

mehr erfahren
Aktivist:innen vorm Bundeskanzleramt

Umweltschutz und Menschenrechte im Lieferkettengesetz

  • 06.12.2022

Sowohl das deutsche als auch das europäische Lieferkettengesetz bleibt weit hinter den Forderungen von Greenpeace und anderen Organisationen zurück. Aktivist:innen übergaben in Berlin eine Petition.

mehr erfahren
Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren
Mitarbeiterin hält im Labor einen roten High Heel-Stiefel

Mehr SHEIN als Sein

  • 23.11.2022

Mit täglich bis zu 9.000 neuen Artikeln befeuert der Online-Gigant SHEIN den Durchlauf in Kleiderschränken weltweit. Wie dreckig die Produktion ist, zeigt der neue Greenpeace-Test.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

Systemwandel selbermachen

  • 18.11.2022

Vom 19. bis zum 27. November findet erneut die MAKE SMTHNG Week statt. Maker:innen zeigen weltweit und in Deutschland, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist – und Spaß macht.

mehr erfahren