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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Die G8 haben versagt

Die Chance zu einem echten Fortschritt war da und ist vertan worden, sagt Tobias Münchmeyer, Klimaexperte von Greenpeace zur Abschlussdeklaration des G8-Gipfels am Donnerstagabend. In dem Papier ist nachzulesen, dass die G8-Staaten eine Halbierung der Kohlendioxidemissionen bis 2050 ernsthaft in Betracht ziehen. Dazu Münchmeyer: Die G8 hätte mit ehrgeizigen Verpflichtungen zeigen können, dass sie in der Lage ist, Verantwortung und Vorreiterschaft zu übernehmen. Die G8 haben versagt.

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Klimaschutz-Camp mitten in Berlin

Greenpeace-Jugendliche bringen den Klimaschutz zu den Politikern nach Berlin. Am Reichstag haben 50 Jugendliche aus ganz Deutschland am Montag ein Camp eingerichtet, um sich für den Klimaschutz stark zu machen. Auch das Greenpeace-Schiff Beluga II ist in Berlin eingetroffen und hat wenige hundert Meter vom Reichstag entfernt am Schiffbauerdamm angelegt. An Bord des Schiffes werden am Montagabend Politiker aus dem Bundestag erwartet. Für sie wird ein Piratenspektakel veranstaltet. Dabei werden die Politiker in die Zukunft entführt. Dort müssen sie dann aktiv werden und sollen die Erde vor dem Klima-Chaos retten. Bis Donnerstag soll das Camp in Berlin bleiben.

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Noch ist es nicht zu spät, die Klimakatastrophe zu stoppen

Der UN-Weltklimarat (IPCC) hat am Freitag in Bangkok den dritten Teil seines Klimaberichtes 2007 vorgelegt. Auch in diesem Teilbericht wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Klimaschutzmaßnahmen unverzüglich ergriffen werden müssen. Und die Verfasser des Berichts erklären, dass wirksame Maßnahmen jetzt noch zu einem bezahlbaren Preis zu haben sind. Unsere Klimaexpertin Gabriela von Goerne, die das IPCC-Treffen in der thailändischen Hauptstadt begleitet hat, kommentiert den dritten Teilbericht.

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Merkel kann noch Klimaschützerin werden

Für Greenpeace ist der G8-Gipfel weitgehend gescheitert. Der G8-Gipfel bringt keine Aussage zur Begrenzung des Temperaturanstiegs. Es gibt keine Verständigung auf Emissions-Reduktionen der Industriestaaten. Es gibt keinen Beschluss die Urwald-Abholzung zu stoppen. Der G8-Gipfel sollte eine Verständigung auf klare Ziele bei der Reduktion von CO2-Emissionen erreichen und ist daran gescheitert. Um als Klimaschützerin zu gelten, muss Merkel jetzt vorangehen. Für Deutschland heißt das: 40 Prozent CO2 bis 2020 einsparen. Dazu gehört auch, dass die Bundesregierung dieses Ziel nicht wie bislang von Verpflichtungen anderer Staaten abhängig macht.

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Wer kennt nicht den Klima-Rider?

Was? Ihr habt noch nichts davon gehört?! Pffft, da habt ihr aber einiges verpasst. Also für alle die, die es noch nicht wissen: Es geht um ein Auto, das Klima, die Entführung der Mutter Natur. Klar geht es um kein normales 08/15-Auto, sondern um den SmILE. Der macht sich im Namen der Foundation für Recht und Umwelt mit seinem Fahrer Michael Klima auf zur Rettung von Mutter Natur. Zwei witzige Webfilm-Episoden beleuchten den Auftrag, und es werden mehr ...

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Klimaschutz: Abgeordnete bekennen Farbe

Kein Lamentieren, kein Drumherumreden. Es gibt nur Ja oder Nein. Greenpeace hat alle 613 Bundestagsabgeordneten zum Klimaschutz befragt. Wir wollten wissen, wer sich für die Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 ausspricht. 422 Abgeordnete aller Fraktionen haben sich beteiligt - davon haben sich 259 ohne Wenn und Aber für dieses Ziel ausgesprochen.

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Milliardensubventionen für Klimakiller

Die deutschen Energiekonzerne bekommen ihre CO2-Emissionszertifikate umsonst - aus Steuergeldern. Die größten Verschmutzer profitieren am meisten. Greenpeace hat dieses Vorgehen hat am Mittwoch in einem offenen Brief an die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Franz Müntefering und die neuen Mitglieder des Bundestages scharf kritisiert.

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Heiße Fassaden in kalter Nacht

Greenpeace hat am Donnerstag eine einzigartige Fotosammlung präsentiert, die in einem Postkarten-Heftchen mit dem Titel Save the Climate (Schützt das Klima) zusammengefasst ist. Sie zeigt einen erheblichen Wärmeverlust in Gebäuden quer durch Europa. Zugleich appelliert Greenpeace an das kommende Woche tagende Europäische Parlament, ehrgeizige Ziele zur Energieeffizienz zu unterstützen.

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Deutschland schmeißt mit CO2-Zertifikaten um sich

Das Umweltbundesamt hat am Montag die Zahlen für den Kohlendioxidausstoß 2005 vorgelegt. Demnach haben die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr 21 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Luft geblasen als ihnen Emissionsrechte zur Verfügung standen. Ein Beitrag zum Klimaschutz? Nein, zu viele Verschmutzungsrechte.

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Energiegipfel: Schall und Rauch statt Klimaschutz

Ein zaghaftes Schrittchen in Richtung Energieeffizienz - das ist alles, was der Energiegipfel hervorgebracht hat. Die drohende Klimakatastrophe, die drängenden Fragen zur künftigen Energieversorgung in Deutschland ... alles kein Thema. Stattdessen erneute sinnlose Geplänkel um den vertraglich geregelten Atomausstieg. Fazit: Mehr Energieeffizienz täte auch der Klimaschutzdebatte gut.

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Zweite Phase Emissionshandel - gut für den Papierkorb

Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) haben sich auf die Eckpunkte des neuen Nationalen Allokationsplans (NAP II) geeinigt. Der zweite NAP wird den Emissionshandel von 2008 bis 2012 regeln. Zum Klimaschutz wird er nicht beitragen. Im Gegenteil. Dr. Gabriela von Goerne, Klimaexpertin bei Greenpeace, kommentiert das Ergebnis.

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Sonnenland Ägypten vom Klimawandel bedroht

Das Greenpeace-Segelschiff Anna hat die letzte Station seiner Peaceful Energy Tour im Mittelmeerraum erreicht: Ägypten. Die Greenpeace-Energieexperten an Bord der Anna wollen in Kairo und Alexandria auf die Gefahren aufmerksam machen, die dem nordafrikanischen Land durch den Klimawandel drohen.

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