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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Klima-Mahnwache in Moskau

Greenpeace-Aktivisten haben die russische Regierung aufgefordert, das Kyoto-Protokoll so schnell wie möglich zu ratifizieren. Während einer Regierungssitzung hielten die Umweltschützer am Montag eine Mahnwache vor dem Weißen Haus in Moskau ab. In dem internationalen Abkommen sind feste Ziele vereinbart, um die Emissionen zu senken, die für die Klimaveränderungen verantwortlich sind. Damit es endlich in Kraft treten kann, fehlt nur noch Russlands Unterschrift.

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US-Umweltschützer landen im Knast

Einen Tag vor Inkraftreten des Kyoto-Protokolls hat die US-Justiz Greenpeace-Aktivisten für ihren friedlichen Einsatz für den Klimaschutz verurteilt. Im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden am Dienstag vier Frauen und zwei Männer zu Gefängnisstrafen zwischen vier und 30 Tagen verurteilt.

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Industrie blockiert Emissionshandel

Die Blockadehaltung großer Teile der deutschen Industrie in Fragen des Emissionshandels ist von Umweltschützern heftig kritisiert worden. In einer gemeinsamen Presseerklärung warfen BUND, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF der Industrie vor, sich innovationsfeindlich zu verhalten und eine veraltete Energiepolitik zu betreiben.

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Russische Regierung billigt Kyoto-Protokoll

Die russische Regierung hat am Donnerstag ihre Zustimmung zum Vertrag von Kyoto gegeben. Nun muss das russische Parlament den Vertrag zum Schutz des Klimas noch ratifizieren. Dann könnte das Vertragswerk von 1997 endlich in Kraft treten.

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Klima-Baustelle vor dem Bonner Rathaus

Das Klimaschutzabkommen von Kyoto ist in Kraft getreten. Darin hat sich die internationale Gemeinschaft vor mehr als sieben Jahren erstmals auf verbindliche Ziele und Maßnahmen geeinigt, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Bei den Feierlichkeiten im Bonner Rathaus ist auch Greenpeace dabei.

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Kyoto-Protokoll: Nur Russland fehlt noch

Nach sechs Jahren Arbeit sind die Regeln nun festgelegt, die das Kyoto-Protokoll zu einem wirksamen Instrument gegen die Klimakatastrophe machen sollen. Kein Wunschergebnis, aber auch kein fauler Kompromiss. Das Beste jedenfalls, was uns derzeit im Wettlauf mit der Zeit zur Verfügung steht. So die Einschätzung von Greenpeace am Ende der neunten UN-Klimaschutzkonferenz am Freitag in Mailand.

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Fossil des Tages: Australien. Glückwunsch!

Ein Tusch für den Sieger. Auf der Klimakonferenz in Buenos Aires hat Australien am Dienstag den Fossil des Tages-Preis gewonnen. Anlass für die Ehrung ist ein bemerkenswerter Spagat: Der Kohle-Staat Australien, konsequenter Neinsager zum Kyoto-Protokoll, hat angekündigt, die Ziele von Kyoto zu erreichen.

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Nur kompromissloser Klimaschutz hilft noch

Oft kommen gerade die wichtigsten Ereignisse völlig unscheinbar daher. So geschehen am Dienstag in Berlin. In einer Pressekonferenz wurde der Bundesregierung - vertreten durch die Minister Jürgen Trittin (Umwelt) und Edelgard Bulmahn (Forschung) - ein Sondergutachten überreicht. Brisant daran ist der Inhalt: Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltverträglichkeit (WBGU) für die deutsche Klimapolitik in der nahen Zukunft.

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Emissionshandel: Offener Brief an Schröder

Mit einem offenen Brief haben am Freitag Greenpeace und der WWF an Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert, dem Streit um den Emissionshandel ein Ende zu setzen. Deutschland muss das von der EU beschlossene Instrument des Emissionshandels konsequent umsetzen. Hier der Wortlaut des Briefes:

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Schröder schwächt deutsche Vorreiterrolle

Die Staatschefs der EU haben den Klimagipfel in Brüssel für ein Signal genutzt: Die Klimaerwärmung soll unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit gehalten werden. Bis 2020 sollen die Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 30 Prozent reduzieren.

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US-Umweltschutzbehörde glaubt Anekdoten

Die US-Umweltschutzbehörde EPA begnügt sich bei ihren Erfolgskontrollen allein auf das, was ihr die überwachten Branchen erzählen. Das teilte am Montag das General Accounting Office (GAO) - der Rechnungshof des US-amerikanischen Kongresses - mit. Das GAO hatte untersucht, worauf die EPA ihre Behauptung stützt, dass eine Lockerung der US-Luftreinhalte-Regeln vom vergangenen Dezember den CO2-Ausstoss und die damit einhergehenden Gesundheitsrisiken reduziere.

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Endlich das Kyoto-Puzzle komplettieren!

Das Nationenpuzzle für das Kyoto-Klimaschutzabkommen ist fast komplett - es fehlt nur noch das Teil von Russland. Daran erinnerte am Freitag Greenpeace den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Sonntag zu einem Besuch in Berlin eintreffen wird. Greenpeace fordert Putin auf, endlich das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren und die anderen Unterzeichnerstaaten nicht länger mit folgenlosen Versprechen hinzuhalten.

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