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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Autohersteller ausbremsen

Gemeinsam mit acht anderen großen Umweltverbänden ruft Greenpeace die deutsche Autoindustrie auf, ihre Klage gegen schärfere Abgasnormen im US-Bundesstaat Kalifornien zurückzuziehen. Mit einem Gesetz will die kalifornische Regierung die Treibhausgasemissionen von Neuwagen ab 2009 begrenzen. Damit soll der Kohlendioxidausstoß neu zugelassener PKW bis 2016 um 30 Prozent reduziert werden.

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Arche zum Schutz vor dem Klimawandel

Auf der Plaza de Republica in Buenos Aires hat Greenpeace am Mittwoch eine 30 Meter lange und sieben Meter hohe Holzarche errichtet. In ihr sollen Klimaflüchtlinge Schutz vor den drohenden Folgen des Klimawandels finden.

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Hunderte I ♥ Arctic-Menschenbanner für den Schutz der Arktis

"I ♥ Arctic" lautet das Motto eines internationalen Aktionstages, mit dem am Samstag Greenpeace-Aktivisten in über 60 Städten in Deutschland ein Zeichen für den Schutz der Arktis gesetzt haben. Gemeinsam mit Bürgern und Bürgerinnen haben die Aktivisten große Menschenbanner in Form eines Herzens gebildet. Mit den weltweit entstandenen "I ? Arctic"-Fotos sollen die Arktis-Anrainerstaaten zu größerem Engagement beim Schutz der Arktis aufgefordert werden.

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Das SmILE-Prinzip: 1. Hilfe für das Klima

Die Zeit ist reif für das SmILE-Prinzip: Small, Intelligent, Light, Efficient. Eine innovative Technik, die bei allen gängigen Serienautos - vom Kleinwagen bis zur Limousine, den Benzinverbrauch und den Kohlendioxid-Ausstoß halbiert.

Der Twingo SmILE: swiss made

Die Schweiz hat - von Spezial- und Nutzfahrzeugen abgesehen - keine Automobilindustrie, jedoch eine bedeutende Apparatebau- und Maschinenindustrie, die auch als Zulieferer für internationale Autoproduzenten tätig ist. Die Schweiz war jahrelang Austragungsort der als Weltmeisterschaft ausgeschriebenen Tour de Sol, neben dem in Australien ausgetragenen World Solar Challenge der international bedeutendste Wettbewerb für Solarmobile. In der Folge haben Schweizer Firmen eine führende Stellung im Bereich Leichtbau- und Elektrofahrzeuge erlangt.

Greenpeace-Aktivisten auf dem Weg zum Nordpol

Greenpeace-Aktivisten sind am Sonntag auf eine Expedition zum Nordpol aufgebrochen. Die sechzehn Frauen und Männer wollen an ihrem Ziel die Namen von rund 2,7 Millionen Menschen, die auf der Seite savethearctic.org eine Petition für den Schutz der Arktis unterzeichnet haben, in einer Kapsel auf den Meeresgrund absenken. Auf ihren Skiern werden sie etwa vierzig Kilometer durch Schnee und Eis zurücklegen.

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Wenn ein Berg schwitzt

Zum ersten massiven Felssturz kam es am Donnerstag am Eiger in den Berner Alpen. Ein großer Felsbrocken löste sich von der Ostwand des 3.970 Meter hohen Berges. Etwa 500.000 bis 700.000 Kubikmeter Geröll donnerten anschließend auf den Unteren Grindelwaldgletscher und hüllten den nahe gelegenen Ort Grindelwald in eine Staubwolke. Der Felssturz ist erwartet worden und gilt als Ergebnis der weltweiten Erwärmung des Klimas.

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Studie belegt: Chance beim Emissionshandel verspielt

Mit einer kurzsichtigen, von Industrieinteressen dominierten Politik hat Deutschland verpasst, den Weg für langfristigen Klimaschutz freizumachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung. Das Gleiche gilt für Großbritannien und die Niederlande. Das Institut hat im Auftrag von Greenpeace die Verteilung der CO2-Verschmutzungsrechte in allen drei Ländern analysiert.

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ChevronTexaco: Zu allen Finten bereit

Ein lokaler Prozess ecuadorianischer Regenwaldbewohner gegen den Ölmulti ChevronTexaco könnte eine neue Wende nehmen. Seit 2003 klagen Bewohner der Amazonasregion gegen den Konzern, der in den Jahren 1971 bis 1992 die Umwelt schwer verseucht hat. Ein neues Verfahren, das der Staat Ecuador jetzt in New York angestrengt hat, könnte ihrem Fall zugute kommen.

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Mit jedem Tropfen

Mittwoch gehen 48 Stunden Waffenruhe im Libanon zu Ende. Mit ihnen läuft eine Frist ab, in erster Linie für die Menschen. Doch die Frist betrifft auch das Ökosystem im südlichen Mittelmeer. Hintergrund: Am 13. und 15. Juli wurde das Elektrizitätswerk von Jiyeh, südlich von Beirut, von Bomben getroffen. Aus fünf der sechs Tanks des Kraftwerkes tritt seitdem Öl aus. Schätzungen gehen von einer Menge zwischen 10.000 und 35.000 Tonnen aus. Über die Gefahren für die Region haben wir mit Jörg Feddern, Energieexperte bei Greenpeace, gesprochen.

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Klimawandel fördert Waldbrände

Die Zahl der Waldbrände im Westen der USA ist in den letzten 20 Jahren stark angestiegen. US-Forscher halten den Klimawandel für die Hauptursache. In der neuesten Ausgabe des Magazins Science sprechen die Wissenschaftler von einem Teufelskreis: Mehr Waldbrände durch Klimaerwärmung dezimierten den Baumbestand. Weniger Bäume nähmen weniger Kohlendioxid auf. Mehr Kohlendioxid verstärke wiederum die Klimaerwärmung.

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Halbzeit auf dünnem Eis

Lonnie Dupre und Eric Larsen haben als erste Menschen im arktischen Sommer den Nordpol mit Kanus und zu Fuß erreicht. 60 Tage waren die zwei Extremsportler, die mit ihrer Aktion auf die Gefährdung der Eisbären durch das Abschmelzen des arktischen Eises aufmerksam machen wollen, allein auf dem Eis. Weitere 60 anstrengende Tage wird ihre Rückreise dauern.

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