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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Putin unterzeichnet Kyoto-Protokoll

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag in Moskau das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz ratifiziert. Putin unterzeichnete das Abkommen, nachdem es im Oktober von den beiden russischen Parlamentskammern gebilligt worden war. Nach Angaben des Kremls wird die Ratifizierungsurkunde demnächst der UNO übermitteln. 90 Tage später erlangt das internationale Klimaschutzabkommen dann Rechtsgültigkeit.

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Pentagon-Studie bringt Bush in Verlegenheit

Ein schneller Klimawandel gefährdet die USA mehr als Terrorismus. Zu diesem Ergebnis kommt eine geheime Studie des US-Verteidigungsministeriums vom Oktober 2003. Teile des Berichts wurden am Sonntag von der britischen Zeitung Observer veröffentlicht.

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Wenig Eis - wenig Vögel

Die Bestände dreier antarktischer Vogelarten, die in Langzeitstudien untersucht wurden, sind rückläufig. Zu diesem Ergebnis kommen drei britische Forscher vom British Antartic Survey in Cambridge. Das Verschwinden hänge mit dem Klimawandel zusammen, erklärten die Forscher im Magazin Science. Weiterhin unklar ist, wie weit der Mensch die Vogelwelt der Antarktis zusätzlich beeinflusst.

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100000 Computer sagen Klimaerwärmung voraus

Die Klimaerwärmung könnte weitaus schlimmer ausfallen als bislang befürchtet. So das erste Ergebnis eines weltweit laufenden Klimavorhersage-Projekts. Das Wissenschaftsjournal Nature hat dieses Ergebnis am Donnerstag veröffentlicht.

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Vorbeugender Hochwasserschutz

Mit einem Fünf-Punkte-Aktionsplan will die Bundesregierung ihre Flusspolitik neu ausrichten und zukünftigen Hochwasserkatastrophen wie im August in Ost- und Süddeutschland vorbeugen. Die Flusskonferenz stellte außerdem einen Zusammenhang zwischen der Häufung extremer Witterungsverhältnisse und der globalen Erwärmung fest.

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Kommen Sie an Bord, Mr President!

Die Duma hat zugestimmt: Russland unterzeichnet das Kyoto-Protokoll. Greenpeace feierte das freudige Ereignis am Freitagnachmittag mit einer Aktion vor dem US-Konsulat an der Hamburger Alster: Mach es wie Putin. Sag Ja zu Kyoto! Denn der größte Luftverschmutzer der Welt weigert sich nach wie vor, dem Klimaschutzabkommen beizutreten.

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Verqualmtes Zarenwetter

Anfang September litt Moskau unter rund 190 außer Kontrolle geratenen Bränden in der Umgebung. Über 4.000 Feuerwehrleute wurden eingesetzt und bekamen nur schwache Unterstützung durch leichten Regen. Zeitweise war der Qualm in der russischen Hauptstadt so stark, dass nicht einmal die Löschflugzeuge starten konnten. Den Bewohnern der Stadt wurde empfohlen, in geschlossenen Gebäuden zu bleiben und zusätzlich die Tür- und Fensterritzen mit feuchten Tüchern abzudichten.

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Klimawandel und Armut immer enger verwoben

Der Klimawandel könnte alle Bemühungen gegen die Armut in der Welt zunichte machen. So das Ergebnis der Studie Up In Smoke (In Rauch aufgegangen), die am Mittwoch in London veröffentlicht wurde. Sie wurde von einem Bündnis aus Umwelt- und Hilfsorganisationen herausgegeben, dem auch Greenpeace angehört.

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Klima im Wandel

Seit dem Frühjahr 2001 kann es keiner mehr ernsthaft leugnen: Das Klima erwärmt sich durch menschliche Aktivitäten - und zwar sehr viel schneller und stärker als ursprünglich angenommen. Die Ursache für die Veränderung des Klimasystems ist die maßlose Verbrennung fossiler Energieträger seit Beginn des Industriezeitalters.

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Millionen-Subvention für Klage gegen Greenpeace

36,4 Millionen Dollar Subventionen versprach die australische Regierung der Schieferölfirma Southern Pacific Petroleum (SPP). Eine Auflage: SPP sollte Greenpeace verklagen. Das geht aus einer internen Regierungs-E-Mail hervor, die Greenpeace jetzt über eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhielt.

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Drastischer Artenschwund durch Klimawandel

Die globale Klimaerwärmung könnte bis 2050 zum Aussterben von über einer Million Tier- und Pflanzenarten an Land führen. Das Verschwinden von rund einem Viertel aller derzeit existierenden Arten prognostiziert ein Forscherteam in der neuesten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature. Aus Kreisen der Vereinten Nationen wurde darauf hingewiesen, dass es sich dabei auch um eine Bedrohung für Milliarden von Menschen handelt, die ihren Lebensunterhalt mit der Nutzung der natürlichen Ressourcen bestreiten.

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Zeichen für den Klimawandel

Der Wasserspiegel des riesigen Issyk-Kul-Sees im Nordosten Kirgisistans ist seit 1998 um 26 Zentimeter gestiegen. Wissenschaftler betrachten diesen Anstieg als Zeichen für den Klimawandel. Als Ursache des steigenden Wasserstands vermuten sie stärkere Regenfälle als sie früher üblich waren. Die Veränderung könnte das natürliche Gleichgewicht der Region gravierend beeinflussen. Überflutungen können die Folge sein.

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