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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Weltbank kritisiert Tschad-Pipeline

Beim Bau der Tschad-Kamerun Ölpipeline nimmt das Konsortium der beteiligten Firmen um ExxonMobil keine Rücksichten auf archäologische Grabungsstätten. Anstelle die Pipeline um die Gebiete herum zu führen, werden Trassen mitten durch drei Fundstätten hindurch gebaut und damit Kulturgüter unwiederbringlich zerstört. Im Projektbericht für das erste Quartal 2003 gesteht ExxonMobil ein, dass ein Weltbank-Experte das Vorgehen des Unternehmens in dieser Hinsicht als alles andere als optimal kritisiert hat.

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Klimaschutz im Rückblick auf 2002

Tankpause an sämtlichen Esso-Tankstellen in Luxemburg: 650 Greenpeacer aus über 30 Ländern ketten sich an die Zapfsäulen oder protestieren in anderer Form gegen die klimaschädliche Politik des weltgrößten Ölkonzerns. Bereits im Mai steigen Aktivisten der Esso-Europazentrale in Hamburg aufs Dach und ersetzen die beiden S im Firmenlogo durch Dollarzeichen. Transparente zeigen die Aufschrift: Esso: Maximaler Profit, Null Verantwortung.

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El Niño trifft Peru

Schwere Regenfälle haben im Süden Perus in den vergangenen Tagen zu chaotischen Verhältnissen geführt. Betroffen sind vor allem die Provinzen Cusco, Madre de Dios und Puno im Südosten. Allein in Puno verloren rund 13.000 Familien ihr Obdach, knapp 20 Menschen starben in den Fluten. Die Unwetter schreiben Meteorologen dem Klimaphänomen El Niño zu. Vor ziemlich genau einem Jahr war bei den stärksten Regenfällen in dreißig Jahren die Hauptstadt Lima in Mitleidenschaft gezogen worden.

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Aktionäre mit Umweltbewußtsein?

Eine Koalition US-amerikanischer Großaktionäre fordert von fünf der wichtgsten Energiekonzernen der USA eine höhere Transparenz bei der Veröffentlichung ihrer Wirtschaftszahlen. Sie beantragten, dass besonders die zu erwartenden immensen Investitionskosten zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen den Anlegern zugänglich gemacht werden sollen.

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E$$O heizt den Klimawandel an

Greenpeace-Aktivisten haben sich am Freitagmorgen in Australien an einen Tanker gekettet. Das Schiff sollte Öl für eine von E$$O betriebene Raffinerie im Süden des Landes liefern. Bei der Ladung handelt es sich um so genanntes Schieferöl, das im experimentellem Stuart Project ganz in der Nähe zum weltberühmten Great Barrier Riff gewonnen wurde.

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Tuvalu klagt den Gipfel an

Der kleine Pazifik-Inselstaat Tuvalu hat den Teilnehmern des Weltgipfels in Johannesburg vorgeworfen, seine Hilferufe nicht zur Kenntnis zu nehmen. Der Klimawandel sei für die Bewohner der Insel bereits jetzt deutlich spürbar. Der höchste Punkt der Insel liege nur noch vier bis fünf Meter über dem Meeresspiegel. Tuvalu ist nur 26 Quadratkilometer groß und wegen des steigenden Meeresspiegels vom Untergang bedroht.

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Katastrophenjahr 2004

Das Jahr 2004 ist das Jahr der Naturkatastrophen. In bisher nie gekanntem Ausmaß suchten Wirbelstürme, Flutkatastrophen und andere Klimadesaster die Erde heim. Hinzu kamen in mehreren Weltregionen Verheerungen durch starke Erd- oder Seebeben, zuletzt am Sonntag im Indischen Ozean.

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Verbrauchte Luft an der Börse

Am 1. Januar 2005 hat der europaweite Handel mit Emissionsrechten begonnen. Ziele sind ein verbesserter Klimaschutz und die Einhaltung des Kyoto-Protokolls. Erreicht werden sollen diese Ziele durch wirtschaftliche Anreize für die Industrie.

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Klimawandel vor dem Kadi

Die Klimaerwärmung führt zunehmend zum Gang vor Gericht - eine Entwicklung, die von Klimaschützern aktiv gefördert wird. Anlässlich der 10. UN-Klimaschutzkonferenz rufen sie dazu auf, vor den Kadi zu gehen, um den Verantwortlichen aus Politik und Industrie in die Puschen zu helfen.

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USA streichen CO2 aus Emissionsbericht

Der neue Jahresbericht der amerikanischen Behörde für Umweltschutz (EPA) über die Luftverschmutzung in den USA enthält zum ersten Mal seit sechs Jahren kein Kapitel zur globalen Klimaerwärmung. Die Entscheidung für diese Streichung fiel laut New York Times an höchster Stelle: Spitzenvertreter der Behörde fällten sie mit Zustimmung des Weißen Hauses, obwohl US-Präsident Bush das Stoppen des Klimawandels zu einem Hauptanliegen seiner Regierung erklärt hat.

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Böses Erwachen nach dem Taifun

Am Wochenende hat ein verheerender Tropensturm auf den Philippinen 447 Menschen das Leben gekostet, 300 weitere Menschen gelten als vermisst. Sintflutartiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo forderte am Mittwoch einen stärkeren Kampf gegen illegalen Holzeinschlag, der für die katastrophalen Auswirkungen verantwortlich gemacht wird.

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Gewaltige Fluten durch Gletscherschmelze

Im Himalaya droht eine Katastrophe durch das Schmelzwasser der Gletscher. Der Wasserpegel der Gletscherseen steigt beständig an. Brechen die Ränder unter dem Druck weg, so überfluten Millionen Kubikmeter Wasser die Täler und Dörfer.

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