Weltbank kritisiert Tschad-Pipeline
Beim Bau der Tschad-Kamerun Ölpipeline nimmt das Konsortium der beteiligten Firmen um ExxonMobil keine Rücksichten auf archäologische Grabungsstätten. Anstelle die Pipeline um die Gebiete herum zu führen, werden Trassen mitten durch drei Fundstätten hindurch gebaut und damit Kulturgüter unwiederbringlich zerstört. Im Projektbericht für das erste Quartal 2003 gesteht ExxonMobil ein, dass ein Weltbank-Experte das Vorgehen des Unternehmens in dieser Hinsicht als alles andere als optimal kritisiert hat.