Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels treffen in erster Linie die Entwicklungsländer. Andrew Simms, Autor der Studie und Direktor der britischen New Economics Foundation, spricht von einem Schwelbrand im Keller, der alles zu vernichten drohe, was die armen Länder sich aufgebaut hätten. Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika ruft im Vorwort dazu auf, eine Katastrophe zu verhindern, die menschliches Leid in eine nie gesehene Höhe treiben könne.

Das Bündnis fordert die Industriestaaten auf, ihre Treibhausgasemissionen drastisch zu senken - um 60 bis 80 Prozent gegenüber 1990. Zudem müssten sie die armen Länder finanziell stärker unterstützen, damit diese mit den Umweltkatastrophen fertig werden, die durch den Klimawandel hervorgerufen werden. Entwicklungsprogramme seien klimafreundlich zu gestalten, Umsiedlungspläne für betroffene Gemeinden zu erstellen.

Greenpeace-Klimaexpertin Gabriela von Goerne zu dem Report: Wir Industrieländer als Verursacher des Klimawandels haben die verdammte Pflicht, unsere Emissionen zu verringern und denen zu helfen, die ohne eigenes Verschulden die Folgen unseres bisherigen Way of Oil zu tragen haben.

Mehr zum Thema

Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Arktis bald ohne Eis?

  • 26.09.2022

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der diesjährige Tiefstand: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren
Aktion zu Taxononomie vor der Europäische Kommission in Brussels

EU-Taxonomie-Klage

  • 19.09.2022

Gas und Atomkraft sind nicht nachhaltig. Deswegen klagt Greenpeace jetzt gegen die EU-Taxonomie, die Investitionen in Gas- und Atomenergie als „grün“ labelt. Denn das verstößt gegen EU-Recht.

mehr erfahren
Die KlimaSeniorinnen bei einer Protestaktion vor einem Gletscher

Berge ohne Eis: Die Gletscher schmelzen

  • 09.09.2022

Weltweit nimmt die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze zu. In der Schweiz protestierten jetzt die Klimaseniorinnen mit einem überdimensionalen Pflaster gegen diese Folge der Klimakrise.

mehr erfahren
In der Sächsischen Schweiz löschen Einsatzkräfte den Waldbrand

Sächsische Schweiz: Erst die Flut, nun die Brände

  • 12.08.2022

Was die Menschen rund um den Nationalpark Sächsische Schweiz binnen eines Jahres erleben müssen, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Klimakrise. Ein Greenpeace Lagebericht.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

Mitten in der Klimakrise

  • 03.08.2022

Dürre, Hitze und Brände: Die Klimakrise ist längst in der Mitte Europas angekommen und hinterlässt ihre Spuren. Greenpeace-Aktivist:innen bereisten in der letzten Juliwoche Norditalien und Österreich.

mehr erfahren
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Martin Kaiser zur Reise mit Annalena Baerbock

  • 13.07.2022

Greenpeace-Deutschland-Geschäftsführer Martin Kaiser begleitete mit Vertreter:innen weiterer Nichtregierungsorganisationen Außenministerin Annalena Baerbock nach Asien. Ein Interview und Resümee.

mehr erfahren