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Niemand hört uns zu, klagte der Delegationssprecher und Vize-Umweltminister des Inselstaats, Paani Laupepa. Das macht uns wütend und hilflos. Neben dem steigenden Meeresspiegel bedrohten zunehmende Wetterextreme wie Stürme die Insel. Ackerland werde überflutet und die Ernte vom Salzwasser vernichtet. Schlimmstenfalls müssten alle 11.000 Einwohner umgesiedelt werden. Die Frage sei allerdings, wohin.

Laupepa kritisierte, dass den Industriestaaten der eigene Luxus wichtiger sei als die Probleme bedrohter Menschen. Er griff besonders die USA an. Die US-Regierung messe den Worten der Öl-Lobby mehr Bedeutung bei als denen der vom Klimawandel bedrohten Länder. Tuvalu erwägt ernsthaft, alle Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu verklagen, die das Kyoto-Protokoll nicht ratifizieren.

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