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Alle Artikel zum Thema Nachhaltiger leben

EU-Kommission: 95 Milliarden Euro Einsparung mit REACH möglich

Am Mittwoch tauchte auf der Internet-Seite der Europäischen Kommission ein Papier auf, das es in sich hat: Die Studie zeigt, dass die neue EU-Politik, die sich hinter dem Schlagwort REACH verbirgt, der Umwelt und der Gesundheit der Menschen in den kommenden 25 Jahren einen Nutzen im Gegenwert von 95 Milliarden Euro bringt. Erstaunlich nur, dass die Kommission die Studie nicht einmal mit einer Presseerklärung begleitete, so dass man nur zufällig darüber stolpern konnte.

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Clemenceau-Urteil verschoben

Weiter unklar bleibt das Schicksal des ausgemusterten französischen Kriegsschiffes Clemenceau. Der Oberste Gerichtshof in Indien wollte ursprünglich am Montag entscheiden, ob das Schiff im Schiffsfriedhof von Alang verschrottet werden dürfe. Ein Gerichtskomitee war jedoch zu keiner eindeutigen Empfehlung gekommen. Nun soll zunächst eine neue Expertengruppe einberufen werden. Zusätzlich hat der Gerichtshof Protestaktionen bis auf weiteres verboten, weil diese unrechtmäßig Einfluss auf das Urteil nähmen.

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Experten erhärten Verdacht: Clemenceau asbestverseucht

Greenpeace und andere Umweltorganisationen haben zwei renommierte Experten beauftragt, den ausgemusterten Flugzeugträger Clemenceau genauer unter die Lupe zu nehmen - mit eindeutigem Ergebnis. Nach ihren Datenerhebungen befinden sich große Mengen Asbest und weitere Giftstoffe auf der Clemenceau. Das Schiff befindet sich derzeit auf dem Weg in das indische Alang, wo es unter Gefährdung von Mensch und Natur verschrottet werden soll.

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Die Clemenceau passiert den Suez-Kanal

Der ausgemusterte französische Flugzeugträger Clemenceau ist am Montag um Null Uhr in den Suez-Kanal eingelaufen. Zuvor hatte ein ägyptisches Expertenteam befunden, dass eine Weiterfahrt keine Gefahr für die ägyptische Umwelt darstelle. Im Fall Clemenceau kann jetzt nur noch der Oberste Gerichtshof in Indien die Verschrottung des Schiffes in Alang verhindern. Sein Urteil wird für den 13. Februar erwartet.

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Wie viel Reizwäsche tragen Sie heute?

Allergien, juckende Haut und Kopfschmerzen: Chemikalien in Textilien können zu akuten Beschwerden führen. Gegen solche Reizwäsche präsentiert Greenpeace am Montag in Madrid einen Toxic-Free-Catwalk im Circulo de Bellas Artes. 15 spanische Top-Designer haben für diesen Event Kollektionen kreiert, die frei von den gefährlichsten Chemiekalien sind. Unterstützt wird Moda Sin Toxicos von Spaniens größtem Bekleidungshersteller Inditex, zu dem auch die Modekette Zara gehört, sowie Mango und Camper.

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Bau der Zellulosefabriken in Uruguay geht weiter

Abgewiesen hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag am Donnerstag eine Klage Argentiniens gegen Uruguay. Buenos Aires hatte den Nachbarstaat verklagt, weil dieser den Bau zweier Zellulosefabriken fördert, die den Grenzfluss zwischen den beiden Ländern verschmutzen werden.

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Greenpeace auf der CeBIT

Beim letzten Mal nur draußen dabei, wird Greenpeace in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der CeBIT in Hannover vertreten sein. Hier werden die Ziele der Kampagne Eliminate Toxic Chemicals (Vermeidet giftige Chemikalien) vorgestellt. Und natürlich wird das große Angebot der Neuerscheinungen genau unter die Lupe genommen.

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CeBIT 2008 hat eröffnet

Der Tag der Festreden ist vorbei und die Elektronikhersteller zeigen, was sie an neuen Ideen mitgebracht haben: glänzende Flatscreens, nagelneue Computer, blinkende Handys. Die IT-Branche gibt sich umweltbewusst und macht mit dem Schlagwort Green IT von sich reden. Doch kaum einer verzichtet auf giftige Stoffe bei der Herstellung von Computer und Co. Um auf diesen Widerspruch hinzuweisen ist Greenpeace auf der CeBIT.

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Ausgemustert: Wie Elektroschrott die Ärmsten vergiftet

Vor zweieinhalb Monaten hat Greenpeace die Studie Poisoning the Poor - Electronic Waste in Ghana veröffentlicht. In seiner Ausgabe vom 22. Oktober berichtet nun auch der Tagesspiegel über den Handel mit Elektroschrott in Afrika. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Am Dienstag begann in München die Computermesse Systems. Diesjähriges Trendthema ist Green IT - umwelt- und ressourcenschonende Computertechnik.

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Der Konzern Philips und sein giftiger Elektroschrott

Der Hersteller zahlt für seinen giftigen Elektronikschrott. Das ist, kurz gefasst, was Greenpeace zum Thema Elektronik-Recycling fordert und auch von der EU-Gesetzgebung unterstützt wird. Kaum ein Unternehmen wehrt sich so sehr dagegen wie Philips.

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Billig-Rußfilter schützen nicht!

Aus Protest gegen die Förderung der falschen Dieselrußfiltern haben Greenpeace-Aktivisten Bundesumweltminister Jürgen Trittin am Mittwoch bei dessen Besuch der Firma Emitec in Lohmar/Nordrhein-Westfalen einen löchrigen und rauchenden Dieselrußfilter überreicht. Ihre Botschaft: Herr Trittin, keine Steuergelder für Dieselkrebs! Schlechte Filter schützen nicht.

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Größter Verschmutzer des Baikalsees schließt

Die Baikal Zellstofffabrik war Umweltaktivisten schon lange ein Dorn im Auge. Greenpeace fordert schon seit 15 Jahren die Schließung des Werkes. Nun ist es so weit.

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