Greenpeace in den USA zu 345 Millionen Dollar "Schadensersatz" verurteilt
Trotz Urteil: Wir werden nicht schweigen
Richter entscheidet: Greenpeace USA und Greenpeace International sollen Ölkonzern 345 Millionen US-Dollar "Schadensersatz" zahlen. Alle Hintergründe.
Für Frieden und Freiheit im Iran
Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland zum Krieg im Iran
Unsere Gedanken sind bei den Menschen im Iran, die schon viel zu lange unter Repression und Gewalt leiden – und nun erneut einen völkerrechtswidrigen Krieg erleiden müssen.
Jede Angriffswelle trifft auch unschuldige Zivilist:innen, die nur Frieden, Sicherheit und ein Leben in Würde verdienen. Dieser Krieg ist nicht ihr Krieg. Er wird über ihre Köpfe hinweg geführt, während sie um ihre Familien, ihre Zukunft und ihr Überleben fürchten müssen.
Die jüngsten Angriffe verletzen erneut das Völkerrecht. Wie bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im letzten Jahr werden wieder Zivilist:innen sterben.
Jeder Krieg ist inakzeptabel und jeder Krieg führt zu Leid unter der Zivilbevölkerung. Wir verurteilen jede Form von Kriegsgewalt, die unschuldige Leben bedroht und internationale Abkommen ignoriert.
Die Bilder der Zerstörung und die Angst in den Augen der Menschen erinnern uns daran, dass Krieg immer die Schwächsten trifft.
Wir stehen an der Seite aller, die sich für Frieden, Freiheit und eine lebenswerte Zukunft einsetzen – im Iran, in Israel und weltweit. Es braucht sofortige Deeskalation, Dialog und eine Perspektive für alle, die unter diesem Konflikt leiden.
Unsere Solidarität gilt den Menschen im Iran, die trotz aller Unterdrückung weiter für ihre Rechte kämpfen. Ihre Stimmen müssen gehört werden. Die internationale Gemeinschaft muss alles tun, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die Einhaltung des Völkerrechts, aber auch der universellen Menschenrechte in jedem Land durchzusetzen.
Unsere Erfolge - eine Auswahl
Greenpeace – im Einsatz für Umweltschutz und Frieden
Greenpeace engagiert sich international für Klimaschutz, Artenvielfalt und den Frieden. Wie genau, findet sich in unserem Jahresbericht. Dabei unterstützen uns mehr als drei Millionen Menschen weltweit, davon rund 620.000 Fördermitglieder in Deutschland. In mehr als 50 Ländern setzen sich regionale Greenpeace-Büros mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Natur und Gerechtigkeit für alle Lebewesen ein. Dabei lebt Greenpeace vom Mitmachen - mehr darüber, wie einfach das geht, steht hier.
So wird Ihre Spende eingesetzt
Jeder Beitrag zählt! Über 83% der Spenden fließen direkt in Kampagnen und in Kommunikation, die den Schutz unserer Umwelt vorantreiben. Weitere Mittel werden in Werbung und Verwaltung investiert, um die Wirkung unserer Arbeit zu maximieren.
Mehr erfahren in unserem Jahresbericht
Vertrauen durch Transparenz
Greenpeace ist stolz darauf, Siegel wie das der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" zu tragen. Wir setzen auf volle Offenlegung unserer Finanzen, um Ihr Vertrauen zu stärken und unsere Arbeit so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.
55
Einsatzländer
62.000
Ehrenamtliche und Aktive
> 3 Millionen
Fördernde
2023
Ende der Atomkraft! Jahrzehntelang wurde protestiert - am 15. April 2023 war es endlich soweit: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus und es ist Schluss mit der hochriskanten Produktion von Atomstrom. Ein wahrer Grund zum Feiern!
2024
Gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen haben Greenpeace und Germanwatch am 16. September 2024 eine neue Verfassungsbeschwerde gegen die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht.
2025
Wegen Greenwashing muss die Deutsche-Bank-Tochter DWS 25 Millionen Euro Strafe zahlen. Das ist die höchste Strafe, die jemals in Deutschland wegen Greenwashing-Delikten verhängt wurde. Endlich hat Greenwashing auch strafrechtliche Konsequenzen.