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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Führende Industrienationen steuern in die Klimakatastrophe

Greenpeace hat dem Gastgeber der G8-Umweltministerkonferenz in Potsdam, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, eine Petition überreicht. Darin werden die G8-Staaten aufgefordert, konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz zu beschließen. Die Gelegenheit dazu bietet sich ihnen spätestens auf dem G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm/Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor hatten Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten am Tagunsort der G8-Minister, Schloß Cecilienhof, protestiert.

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Worte allein retten das Klima nicht

Ohne großen Durchbruch beim Klimaschutz ist am Samstag die G8-Umweltministerkonferenz in Potsdam zu Ende gegangen. Laut Medienberichten war es vor allem die US-Delegation, die einen vom Gastgeber Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angestrebten Interessenausgleich bei den Belastungen für den Klimaschutz ablehnten. Das magere Ergebnis des dreitägigen Treffens kommentiert der Greenpeace-Sprecher Tobias Münchmeyer.

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Klimaschutz, der aus der Kälte kommt ...

Für den Klimaschutz reicht es nicht aus, nur auf Kohlendioxid zu achten. Es gibt andere chemische Moleküle, die um ein Tausendfaches klimaschädlicher sind - HFC 134 a gehört dazu. Dieser fluorierte Kohlenwasserstoff wird weltweit in Kühlgeräten und -anlagen aller Art eingesetzt. Das wollen wir ändern und haben deshalb die größten Nutzer dieses Klimakillers an einen Tisch gebracht. Am vergangenen Freitag haben sich Vertreter von Coca Cola, Pepsi, Carlsberg, Ikea, McDonald's, Unilever Icecream, der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und Greenpeace in Frankfurt auf grundlegende Schritte geeinigt.

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Taten statt Warten beim Klimaschutz!

Eine riesige Arche haben Greenpeace-Aktivisten am Montag ins Zentrum von Brüssel gebracht. Damit wollen sie die Regierungen weltweit und die Öffentlichkeit aufrufen, endlich für den Klimaschutz aktiv zu werden, solange dafür noch Zeit ist. Hintergrund der Aktion: In der belgischen Hauptstadt treffen sich seit Montag rund 2.000 Wissenschaftler, um dem Entwurf des zweiten Teils des Klimaberichts der Vereinten Nationen seine endgültige Form zu geben. Dieser Berichtsteil des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) beschreibt die drohenden Folgen des Klimawandels für die einzelnen Gebiete der Erde.

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US-Supreme-Court stoppt Bushs Verhinderungspolitik beim Klimaschutz

Der Oberste Gerichtshof in den USA hat am Montag das politische Verständnis der US-Regierung zurechtgerückt. Die Bush-Administration hat bislang ihre Umweltschutzbehörde (EnvPA) für nicht zuständig erkärt, wenn es um die Regulierung des Treibhausgases Kohlendioxid ging. Der Oberste Gerichtshof stellte nun aber klar, dass nach dem US-Gesetz Clean Air Act sehr wohl die EnvPA die Bundesbehörde ist, die die CO2-Emissionen im Auge behalten muss und für den Schutz der Bürger zu sorgen hat.

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Nichtssagende Klimarhetorik der G8-Staaten

Der Entwurf der Abschluss-Erklärung für das G8-Gipfel-Treffen in Heiligendamm im Juni ist am Freitag vorab bekannt geworden. Eine Bereitschaft, das Problem der Klimaerwärmung anzupacken, lässt sich daraus nicht erkennen.

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Klimawandel für alle

Wer gehofft hatte der Kelch des Klimawandes könne an ihm vorübergehen, wird enttäuscht. Wie aus dem zweiten bislang unveröffentlichten Bericht des IPCC bekannt geworden ist, betrifft der Klimawandel alle acht Weltregionen, wenn auch nicht in demselben Ausmaß. Die detaillierten Messungen und Auswertungen lassen außerdem keinen Platz mehr für Zweifel: Wir stecken mitten drin im Klimawandel. Greenpeace-Energieexperte Jörg Feddern kommentiert, was das für die Politik bedeuten muss.

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Klima-Pass: Nutzlastig oder nützlich?

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) will einen Klima-Pass für Neufahrzeuge. Maßnahmen für den Klimaschutz sind dringend nötig und darum immer zu begrüßen. Allerdings fragt sich, was die Koppelung von CO2-Ausstoß und Nutzlast im Pass mit Klimaschutz zu tun hat. Wir haben diese Frage an unseren Verkehrsexperten Günter Hubmann weitergegeben. Hier das Gespräch.

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Große Koalition zum Schutz des Klimas

Greenpeace startet gemeinsam mit der Bild-Zeitung, dem BUND und dem WWF eine Klimaschutzkampagne. Mit Hilfe einer bundesweiten Mitmachaktion in BILD sollen bis zum Jahresende 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. 3,5 Millionen - das ist die tägliche Auflage der BILD-Zeitung. 3,5 Millionen Tonnen CO2 - das ist der Ausstoß eines kleinen Braunkohlekraftwerks.

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Die Strom-Männer

Energiekonzerne blockieren effektiven Klimaschutz und notwendige Reformen in der Energiepolitik mit der Hilfe von ehemaligen und aktuellen Amtsträgern in der Politik. In unserem Schwarzbuch Klimaschutzverhinderer zeigen wir die Verflechtungen von Energiewirtschaft und Politik.

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Neue Klima-Allianz fordert entschlossenes Handeln

Kirchen, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in Deutschland haben sich zu einer großen Klima-Allianz zusammengeschlossen. Das Bündnis mit derzeit 46 Mitgliedern forderte die Bundesregierung jetzt in einem gemeinsamen Aufruf zum Handeln auf. Eine neue Klima- und Energiepolitik dulde keinen weiteren Aufschub. Die Zeit sei reif für einen gesellschaftlichen Aufbruch.

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Klimaschutz: Tempolimit im Eigenbau

Greenpeace führt ab sofort auf allen deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern für den Klimaschutz ein. Wir werden in den nächsten Wochen auf den bisher unlimitierten Strecken - immerhin über 6.000 Kilometer Autobahn in Deutschland - Schilder mit der Geschwindigkeitsbeschränkung aufstellen. Verkehrsminister Tiefensee weigert sich bislang, diese Maßnahme zu ergreifen, die wie keine andere Maßnahme sofort zur Verringerung der CO2-Belastung aus dem Autoverkehr beiträgt.

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