Skip to main content
Jetzt spenden
Greenpeace-Team mit Schlitten auf dem Weg zum Nordpol
Christian Aslund/Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Arktis muss dringend vor den Interessen der Ölindustrie geschützt werden: Wegen des Klimawandels schmilzt sie von Jahr zu Jahr stärker ab; Ölkonzerne wie Shell wollen den Rückgang des Meereises dazu nutzen, zuvor unerreichbare Ölfelder anzuzapfen. Shell hat in den vergangenen Monaten bereits zwei schwere Unfälle mit Bohrschiffen in der Arktis zu verantworten. „Das vergangene Jahr hat überdeutlich gezeigt, dass Ölkonzerne nicht in der Lage sind, die Herausforderungen in dieser unwirtlichen Region zu meistern“, sagt Feddern. „Deshalb fordern wir ein Schutzgebiet in der hohen Arktis.“

Die Expeditionsteilnehmer haben eine etwa fünftägige Reise auf Skiern vor sich. Dabei kommen große Strapazen auf sie zu: Jeder Teilnehmer muss einen eigenen Schlitten mit Ausrüstung ziehen. Mit dabei hat das Team eine etwa dreißig Zentimeter große Kapsel aus Glas und Titan, in der die mikroskopisch klein eingravierten Namen der Arktisschützer enthalten sind. An der Expedition nehmen auch vier junge Menschen teil, die einen besonderen Bezug zur Arktis haben und sie im Namen der Jugend der Welt schützen wollen – unter ihnen auch der 20-jährige Schauspieler Ezra Miller („Vielleicht lieber morgen“). Mit dabei ist auch Renny Bijoux von der Inselgruppe der Seychellen, die durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sind. Über die Expedition berichten wir tagesaktuell in einer Blogreihe.

Der Ölkonzern Shell wittert in der Arktis ein Riesengeschäft: Insgesamt werden hier etwa neunzig Milliarden Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter Öl) vermutet. Diese Menge würde ausreichen, um den derzeitigen weltweiten Ölverbrauch für etwa drei Jahre zu decken. Allein vor der Küste Alaskas vermuten Experten circa zwanzig Milliarden Barrel Öl. Doch Ölbohrungen in der Arktis sind hochriskant, ein Ölunfall wäre unter den hier herrschenden extremen Bedingungen kaum unter Kontrolle zu bringen.

Greenpeace-Aktivisten haben deshalb im vergangenen Jahr mit zahlreichen Aktionen gegen das Arktis-Projekt von Shell protestiert. Bis heute haben sich dem Ruf nach einem internationalen Schutzgebiet in der sogenannten „hohen Arktis“ weltweit knapp drei Millionen Menschen angeschlossen: Unterstützen auch Sie Greenpeace und unterzeichnen Sie die Petition auf savethearctic.org!

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren