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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Hurrikan Frances rast auf Florida zu

Charley ist kaum vorübergezogen, schon hat sich in der Karibik neues, noch schlimmeres Unheil zusammengebraut. Der Hurrikan Frances rast mit bis zu 230 Kilometern in der Stunde auf die US-amerikanische Ostküste zu. Die Behörden von Florida und Georgia haben den Notstand ausgerufen. Zweieinhalb Millionen Menschen sind aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

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Das Eis im Nordpolarmeer schmilzt

In den vergangenen zwölf Monaten ist die Temperatur von Teilen des Nordpolarmeeres um 0,6 Grad Celsius angestiegen. Die Erwärmung zeige sich bis in eine Meerestiefe von 2000 Metern. Das teilten Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung mit. Sie hatten sechs Wochen lang an Bord des Forschungsschiffes Polarstern in der Fram-Straße zwischen Spitzbergen und Grönland Messungen vorgenommen.

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Ratifiziert Russland das Kyoto-Protokoll?

Russland wird das Kyoto-Protokoll in seiner jetzigen Form nicht unterzeichnen. Das behauptet zumindest Andrej Illarionow, Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten. Denn das würde zu einer Erhöhung der Gaspreise führen und damit die Konkurrenzfähigkeit der russischen Wirtschaft herabsetzen. Russland könne nicht so weit gehen, das Tempo des eigenen Wirtschaftswachstums zu beschränken.

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USA: Wasserkrise durch globale Erwärmung

Ansteigende Temperaturen durch den Treibhauseffekt werden an der Westküste der USA zu einer akuten Verknappung von Wasser führen. Das hat eine Gruppe von 20 Klimaforschern herausgefunden. Die Ergebnisse ihrer Studie sollen demnächst in der Zeitschrift Climatic Change veröffentlicht werden.

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Klimasünder sollen zahlen

Klimaverschmutzung kann teuer werden. Die EU will die Vorgaben des Klimaschutzprotokolls von Kyoto zukünftig mit Hilfe des Emissionshandels erfüllen. Darunter versteht man den Kauf und Verkauf von Emissionszertifikaten, die einzelne Industriebetriebe dazu berechtigen, bestimmte Mengen an Treibhausgasen auszustoßen. Auf der Sitzung der europäischen Umweltminister in Brüssel wurde am Montag eine entsprechende Richtlinie verabschiedet.

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Größter Klimakiller Chinas gebrandmarkt

Chinas Kohlendioxid-Schleuder Nummer 1, das Kohlekraftwerk Castle Peak in Hongkong, hat am Donnerstag Besuch bekommen: Zwölf Greenpeace-Aktivisten in Booten näherten sich der Anlage von der Seeseite her und errichteten vor dem Kraftwerk ein Gerüst mit einem 20 mal acht Meter großen Banner. Mit der Botschaft CLP - Burning Our Future (CLP verbrennt unsere Zukunft) brandmarkten die Greenpeacer die klimafeindliche Energiepolitik des Energieunternehmens CLP Power.

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US-Bundesstaaten verklagen US-Umweltbehörde

Zwölf US-Bundesstaaten und mehr als 20 Städte haben am Montag gemeinsam Klage gegen die Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) eingereicht. Neben Kalifornien überlegen weitere Staaten, ebenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Sie alle wollen die Regierung unter George W. Bush nun gerichtlich zwingen, gegen Luftverschmutzung und Klimawandel vorzugehen.

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Geologen bestätigen Klimaerwärmung

Geowissenschaftler haben bestätigt, dass der massive Ausstoß von Kohlendioxid und Methan zur Klimaerwärmung führt. Grundlage ihrer Aussage ist ein Anstieg der Wassertemperaturen auf der Erde vor 55 Millionen Jahren. Die neue Studie bestätigt bisherige Modellrechnungen von Klimaforschern.

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Eisschmelze in Patagonien steigt rapide an

Patagoniens Gletscher schmelzen so schnell, dass sie erheblich zum Ansteigen des Meeresspiegels beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler betrachten den Klimawandel als eine der Hauptursachen für das rapide Verschwinden der Eisfelder.

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Luftverschmutzung und Klimawandel töten

Mindestens 35.000 Menschen können diesen Sommer durch die außerordentliche Hitze in Europa ums Leben gekommen sein. Das schätzt das Earth Policy Institute (EPI) in Washington nach Untersuchung der bislang von den einzelnen Ländern gemachten Angaben. Da einige Staaten noch keine Zahlen vorgelegt haben, erwartet das EPI noch ein Anwachsen der Zahl von hitzebedingten Todesfällen.

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Kyoto-Protokoll: Warten auf Russland

Die Umsetzung des Kyoto-Protokolls macht Fortschritte. Kanada und Neuseeland haben am Montag den internationalen Klimavertrag ratifiziert. Die USA und Australien weigern sich weiterhin, den Vertrag umzusetzten. Ob und wann er endlich in Kraft treten kann, hängt nun von Russland ab.

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Putins Geburtstagsgeschenk

Greenpeace-Aktivisten in 19 Ländern auf vier Kontinenten haben dem russischen Präsidenten Vladimir Putin zu seinem 51. Geburtstag eine Torte und einen Stift geschenkt. Die Aktivisten überreichten die Geburtstagsgeschenke in ihrem jeweiligen Land den Mitarbeitern der russischen Botschaft. Mit der Forderung Kyoto-Protokoll - Jetzt unterschreiben! erinnerte Greenpeace Putin daran, endlich das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren.

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