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Offensichtlich gibt es in Russland zwei gegensätzliche Interessen: Gasfirmen wie Gazprom sind überzeugt, dass eine Ratifikation des Kyoto-Protokolls Russland erhebliche Einnahmen bescheren kann. Die russische und die US-Ölindustrie hingegen haben Verluste zu befürchten. Sie setzen alles daran, Putin gegen das Kyoto-Protokoll einzunehmen: Die US-Ölkonzerne, die seinerzeit Präsident Bush von einer Ratifizierung abhielten, versuchen nun auch die Zustimmung Moskaus zu verhindern, sagt Natalja Oliferenko, Klima-Expertin bei Greenpeace.

Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Auch wenn Illarionow schon öfter angekündigt hat, dass Russland das Kyoto-Protokoll nicht ratifizieren werde, setzen Umweltschutzorganisationen weltweit auf den russischen Präsidenten: Präsident Putin hat in den vergangenen Monaten mehrmals angekündigt, Russland werde ratifizieren, sagt Steven Guilbeault, Klima-Experte bei Greenpeace.

Lesen Sie unser Factsheet:

UN-Konferenz COP IX: Klimaschutz am Wendepunkt? (PDF).

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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