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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Umweltanforderungen an Emissionhandel

Der Handel mit Berechtigungen für Treibhausgasemisssionen ist ein Instrument des Klimaschutzes, das auf europäischer und internationaler Ebene an Bedeutung gewinnt. Mit dem Kyoto-Protokoll haben die Industrieländer die Verpflichtung übernommen, ihren Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb des Zeitraums von 2008 bis 2012 um 5,2 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Die EU hat zugesagt, ihre Treibhausgasemissionen um 8 Prozent zu verringern, die Lastenverteilung innerhalb der EU sieht für Deutschland eine Reduzierung von 21 Prozent vor.

VW von Umweltzielen weit entfernt

Fiat, Toyota und PSA - das sind die Autohersteller, die die sauberste Autoflotte aufweisen können. Das zeigt eine neue Analyse von Transport & Environment (T&E). Der größte deutsche Autobauer Volkswagen hingegen muss sich mit Platz neun zufrieden geben - und ist damit noch weit von seinen eigenen Umweltzielen entfernt.

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Grönlands Eis schmilzt schneller als erwartet

Unabhängige Forscher an Bord des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise haben am Mittwoch eine dramatische Entdeckung gemacht: Der Kangerdlugssuaq-Gletscher an der ostgrönländischen Küste hat seine Fließgeschwindigkeit innerhalb eines Jahrzehnts fast verdreifacht. Ein Vergleich mit Satellitenaufnahmen ergab für das Jahr 1996 eine Geschwindigkeit von fünf Kilometern im Jahr. Mittlerweile sind es fast 14 Kilometer - ein Anstieg, der deutlicher als erwartet auf eine Klimaerwärmung hinweist.

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Chance für den Klimaschutz - jetzt oder nie

Jeder weiß, dass Klimaschutz wichtig ist. Mit dem neuen Energiegesetz hätte Deutschland nun die Chance, den Klimaschutz ernsthaft voranzutreiben. Greenpeace hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung prüfen lassen. Unser Fazit: Nachbesserungen sind notwendig. Das neue Gesetz wird dem Klimaschutz nicht gerecht.

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Aus der Traum vom giftigen Schieferöl

Das Zauberwort hieß Schieferölgewinnung, doch dieser Traum vom Boom der australischen Ölindustrie ist aus. Das Stuart Shale Oil Project der Queensland Energy Resources (QER) im Nordosten Australiens soll in den nächsten Monaten heruntergefahren werden. Es hat seit seinem Start vor rund 20 Jahren mehr als 360 Millionen australische Dollar (211 Millionen Euro) verschlungen, darunter zig Millionen aus Steuergeldern.

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Hochwasserkatastrophen bald Regelfall?

Hochwasser vor dem Internationalen Congress Center in München. Unermüdlich sind 15 Katastrophenhelfer dabei, demolierte und verschlammte Einrichtungsgegenstände aufzuräumen. Im Hintergrund: Ein völlig zerstörter Straßenzug. Das Bild erinnert an die Elbe-Flutkatastrophe 2002.

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Klimaschutz: Schröder macht Rückzieher

Deutschland will sich auf dem EU-Gipfel nächste Woche gegen konkrete Klimaschutzziele für Europa nach 2012 aussprechen. Dies wurde gestern Nacht bei einem Vorbereitungstreffen der Unterhändler der EU-Länder bekannt. Damit verabschiedet sich Deutschland von seiner bisherigen Position, die EU auf eine 30-prozentige Senkung ihrer Treibhausgasemissionen bis 2020 zu verpflichten. Die auf dem Treffen erarbeitete Vorlage liegt Greenpeace vor.

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Kanzler ohne Klimaschutzvision für 2050

Als Skelette verkleidet, sind am Freitag Greenpeace-Aktivisten vor dem Bundeskanzleramt in Wien erschienen. Sie protestierten gegen die verfehlte österreichische und deutsche Klimaschutzpolitik. Anlass war der Besuch des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder bei seinem österreichischen Kollegen.

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Dem britischen Vize aufs Dach gestiegen

Greenpeace-Aktivisten sind am Dienstag dem britischen Vizepremierminister John Prescott aufs Dach gestiegen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Sie schmückten sein mittelalterliches Haus in Hull mit einem fünfeinhalb Quadratmeter großen Sonnenkollektor. Damit protestierten sie gegen Prescotts doppelzüngige Klimapolitik.

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