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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Hauptsache die Minister sind glücklich

Donnerstag am späten Nachmittag ankern wir in der Bucht direkt vor dem 5-Sterne Hotel, in dem Umweltminister aus mehr als 20 Ländern die Zukunft des Klimas besprechen. Wir hatten allen ein Päckchen mit den Resultaten unserer Tour geschickt, auf die Dringlichkeit des Problems verwiesen und Vorschläge für zu treffende Massnahmen gemacht. Bei den offiziellen Konferenzen der Vereinten Nationen sind wir offizielle Beobachter, aber hier in Grönland beim inoffiziellen Dialog sind wir erst bei der abschliessenden Pressekonferenz willkommen.

Die blauen Lagunen auf der Eiskappe

Zwei Männer in einem Gummiboot auf dem Weg nach China? So sieht das Video aus, das wir von unseren Messungen der Schmelzseen auf der Eiskappe gemacht haben.

Ölmulti Esso: Fatal für Klima und Umwelt

ExxonMobil, in Europa unter dem Namen Esso bekannt, bekämpft mit allen Mitteln die Einführung des ersten, verbindlichen internationalen Klimaschutzabkommens (Kyoto-Protokoll), verweigert Schadensersatz für die Havarie der Exxon Valdez, ignoriert Menschenrechte und investiert als einziger Ölkonzern kaum einen Cent in den Aufbau regenerativer Energien.

Weltklima retten - jetzt!

Der Klimawandel ist eine völlig neue Bedrohung für die Menschheit. Durch den massiven Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid steigen die Temperaturen - häufigere und heftigere Tropenstürme, Überschwemmungen und Missernten, Megadürren und Waldbrände zählen zu den katastrophalen Folgen. Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen kann endlich die entscheidende Wende bringen. Globale Probleme erfordern ein gemeinsames Handeln - jetzt! Denn das Klima wandelt sich schneller als bisher angenommen.

So funktioniert der EU-Emissionshandel

Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls im Februar 2005 war ein erster wichtiger Schritt zum internationalen Klimaschutz. Er ist deshalb so bedeutsam, weil sich die internationale Staatengemeinschaft nach einem mehr als zehn Jahre andauernden Marathon von Konferenzen und Verhandlungen endlich auf völkerrechtlich verbindliche, absolute Ziele zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 geeinigt hat. Die EU hat zugesagt, ihre Treibhausgasemissionen um 8 Prozent im Vergleich zum Stand von 1990 zu verringern, das bedeutet für Deutschland eine Reduktion von 21 Prozent im Vergleich zu 1990.

VW, Audi, BMW und Co. müssen Sprit sparen

Die deutschen Autofirmen müssen klimafreundliche Autos bauen und dadurch Sprit sparen, und das im großen Stil. Die Zeit ist schon lange überfällig für kleine, kluge, leichte und effiziente Autos nach dem SmILE-Prinzip: Small, intelligent, light and efficient, wie der Engländer sagt. Die SmILE-Technik ist die Autotechnik für die Zukunft: 50 Prozent weniger Emissionen bei PKWs sind sofort machbar. Das ist der Lösungsansatz, mit dem alle gängigen Serienautos ihren Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß halbieren können. Und alles bei gleicher Leistung, gleichem Komfort und gleicher Sicherheit. Die SmILE-Technik lässt sich auf alle aktuellen Modelle der Autohersteller anwenden.

Protest gegen Gazprom in Genf

Vom 3. bis zum 5. Dezember findet in Genf die Global Energy-Konferenz statt. Als Sponsor tritt unter anderem Gazprom auf, eines der weltgrößten Energieunternehmen. Gazprom will noch in diesem Monat mit der Plattform Prirazlomnaya als erster Konzern weltweit mit der Ölförderung in der russischen Arktis beginnen. Greenpeace-Aktivisten protestierten gestern gegen dieses riskante Vorhaben vor dem Kongressgebäude in Genf.

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Abwrackprämie & Kfz-Steuer belohnen Autoindustrie

Das Bundeskabinett hat im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets die umstrittene Abwrackprämie von 2.500 Euro für Altautos sowie eine umweltpolitisch fatale Kraftfahrzeugsteuer-Reform beschlossen. Die Autoindustrie kann mit diesen absatzfördernden Maßnahmen zufrieden sein. Auf der Strecke bleiben der Klimaschutz und letztlich die Verbraucher.

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"Herr Zetsche, denken Sie an unsere Zukunft!"

Es ist der 8. April. In Berlin hält die Daimler AG ihre Hauptversammlung ab. Einer der Redner: Richard Brand aus Köln, 18 Jahre alt, aktiver Greenpeacer. Er fordert den Daimler-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche auf, übermotorisierte Modelle und Spritfresser aus der Daimler-Fahrzeugflotte zu verbannen. Wir sprachen mit Richard Brand über seinen Auftritt und die Aktivitäten der Jugendlichen.

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Konjunkturpaket II ist klimaschädlich

Greenpeace fordert die Bundestagsabgeordneten auf, der klimaschädlichen Verschrottungsprämie sowie der unzureichenden Kfz-Steuerreform ihre Zustimmung zu verweigern. Um das Konjunkturpaket II umweltfreundlicher zu gestalten, muss eine Klimaprämie eingeführt werden. Denkbar ist eine Bonus-Malus-Regelung nach französischem Vorbild: Der Kauf eines Fahrzeugs mit niedrigem Verbrauch wird mit einer Prämie belohnt, bei Autos mit hohem Verbrauch ist eine Abgabe fällig. Die Wirksamkeit dieses Modells ist belegt.

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Keine Förderung von Spritfressern!

Vor der Staatskanzlei in Stuttgart steht heute ein Mercedes (E-Klasse) mit einer Abgaswolke, in der Geldscheine herumwirbeln. Auf dem Fahrzeug steht: Klimaschädliche Spritfresser verbrennen unsere Steuergelder! Greenpeace-Aktivisten fordern die Ministerpräsidenten auf, sich für klimafreundliche Steuerreformen im Verkehrsbereich einzusetzen.

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Sonntag in Prag, Montag am Bosporus

Die Mahnung hing 64 Meter hoch über dem Bosporus: Rettet das Klima für den Frieden (Save the climate for peace) - eine Botschaft an US-Präsident Barack Obama, der am heutigen Montag die Türkei besucht. Greenpeace-Aktivisten hatten das Banner morgens an der Bosporus-Brücke entrollt.

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