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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Paks-Aktion: Aktivisten dürfen nach Hause

Am Dienstag haben fünf in Ungarn festgehaltene Greenpeace-Aktivisten nach einem Gerichtstermin ihre Reisepässe ausgehändigt bekommen und sich auf die Heimreise gemacht. Sie hatten zusammen mit weiteren Aktivisten am vergangenen Donnerstag vor dem ungarischen Atomkraftwerk (AKW) Paks protestiert und waren daraufhin von Sicherheitskräften unter brutaler Gewaltanwendung in Gewahrsam genommen worden.

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Endlager Gorleben gefährdet Trinkwasser

Erst Radioaktivität in Fässern, dann Radioaktivität unter der Erde und schließlich Radioaktivität im Trinkwasser. So sieht verkürzt der mögliche Weg hochradioaktiv strahlenden Atommülls in einem Endlager Gorleben aus. Deswegen haben am Dienstagmorgen rund 20 Greenpeace-Aktivisten in Dannenberg gegen den bald anstehenden Transport von einem weiterem Dutzend Castorbehältern mit Atommüll ins Wendland protestiert.

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Atommüll allerorten

Sydney am Montag zu nachtschlafender Zeit: Schwer bewacht von Polizeieskorten fahren fünf LKWs durch die Vororte der australischen Stadt. Sie bringen 344 abgebrannte Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Lucas Heights nach Port Botany. Von dort soll der strahlende Müll nach Frankreich zur Wiederaufarbeitung verschifft werden. Die Aktion wird streng geheim gehalten.

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Greenpeace-Experten im Fernsehen

Das Telefon steht nicht still. Unsere Atom-Experten geben unzählige Interviews und versuchen, die Situation in Japan einzuschätzen. Die Medien wollen aber auch wissen, was von der Aussetzung der AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland zu halten ist. Wir haben einige Medien-Beiträge für Sie zusammengestellt.

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Keinen neuen Atomreaktor für Brasilien!

Gegen einen dritten Reaktorblock für das südamerikanische Land protestierten Greenpeace-Aktivisten am Mittwoch in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia. Ein mitgebrachtes Transparent mit den Worten Angra 3 nein! sollte auf dem Dach des Senatsgebäudes angebracht werden, das einer Reaktorkuppel gleicht. Die Polizei beendete die friedliche Aktion jedoch vorzeitig. Angra 3 ist der Name des geplanten dritten Reaktorblocks. Brasilien betreibt zurzeit zwei Atomreaktoren, beide am selben Standort in Angra dos Reis (der Bucht der Könige) im Bundesstaat Rio de Janeiro. Die Bucht gilt als erdbebengefährdet. Der indianische Name Itaorna bedeutet so viel wie verfaulter Stein.

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British Energy: Massive Abwertung für Atomkraftwerke

Der englische Energieversorger British Energy (BE) wird enorme Wertberichtigungen auf seine Kraftwerke vornehmen. Bislang stehen die acht Atomreaktoren und ein Kohlekraftwerk mit einem Wert von 6,1 Milliarden Euro in den Büchern, in Zukunft wird es wohl nur noch rund ein Zehntel dessen sein. Um 5,3 Milliarden Euro will das Unternehmen den Wert der Kraftwerke nach unten drücken.

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Strategien für den Tag X

Zum größten Castortransport in der Geschichte Deutschlands Mitte November wird es vor allem kleinere lokale Aktionen von Atomkraftgegnern geben, dies teilten Sprecher der Anti-Atom-Bewegung am Dienstag in Hamburg mit. Die Gruppen wollen vor allem darauf aufmerksam machen, dass das Endlagerproblem trotz Atomkonsens noch nicht gelöst ist. Die Auftaktkundgebung wird am 9. November in Gorleben stattfinden.

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Gericht erlaubt Salzabbau in Gorleben

Erfolg für die Endlager-Gegner: Die Salinas Salzgut GmbH darf in Gorleben Salz abbauen - auf dem Gelände des geplanten Atommüll-Endlagers. So die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg am Donnerstag.

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Castor-Behälter erreichen Dannenberg

Der Castor-Zug hat den Verladebahnhof in Dannenberg am späten Nachmittag erreicht. Die Castor-Behälter werden in den nächsten Stunden auf Schwertransporter verladen. Mit den LKW geht es dann - vermutlich erst nach Mitternacht - über die Straße zum Zwischenlager nach Gorleben. Beide möglichen Strecken, über die der Transport fahren könnte, sind derzeit blockiert. Gegen 18.00 Uhr begann die Polzei mit der Räumung der Straßen.

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Castor-Blockade: Verfahren eingestellt

Das Verfahren gegen die Atomkraftgegnerin Marie wegen der Blockade eines Castortransportes wird eingestellt. Das entschied das Amtsgericht Dannenberg am Donnerstag. Damit ist die Schülerin nicht vorbestraft. Die Einstellung ist an eine Auflage gebunden. Marie muss 50 Stunden in einem Dannenberger Krankenhaus arbeiten.

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Castoren in Gorleben angekommen

UPDATE: Der Castortransport ist vorbei - aber das Problem der Atommüll-Entsorgung geht unvermindert weiter. So kommentiert Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler die Ankunft des siebten Castortransports im Zwischenlager Gorleben am Mittwochmorgen.

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Stade atomfrei - Deutschland nicht

Countdown in Stade. Am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr wurde das zweitälteste deutsche Atomkraftwerk endgültig abgeschaltet. Beginnt damit auch der Countdown für die Atomenergie in Deutschland, wie er im Beschluss der rot-grünen Bundesregierung vorgesehen ist? Das werden wir sehen.

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