Jetzt spenden
Tschornobyl Tour zum 30. Jahrestag

Der Sarkophag in Tschornobyl – Klappe zu, alles gut?

Nach dem Super-GAU in Tschornobyl am 26. April 1986 begann sehr schnell der Bau einer vorläufigen Schutzhülle zur Eindämmung der Strahlung. Doch das Provisorium war bald einsturzgefährdet. Ein zweiter Sarkophag wurde gebaut und 2016 über die immer noch hochgradig strahlende Ruine des havarierten Reaktors geschoben. Doch im Februar 2025 wurde die Schutzhülle von einer russischen Drohne schwer beschädigt. Ein Greenpeace Team hat die Schäden vor Ort begutachtet. Im Dezember 2025 kommt auch die IAEO zu dem Schluss: Die Hülle ist nicht mehr dicht. 

Russische Drohne explodiert auf Schutzhülle

Am 14. Februrar 2025 wurde die Schutzhülle von einer russischen Drohne getroffen, die explodierte und das Dach durchschlug. Der Einschlag hatte Brände ausgelöst, die zu erheblichen Schäden an der Dachkonstruktion führten.  Im Dezember 2025 meldet die IAEO, dass die Schutzhülle ihre wichtigsten Sicherheitsfunktionen einschließlich der Fähigkeit zum Einschluss von Material nicht mehr erfüllt und fordert, der sogenannte Sarkophag brauche zeitnah eine umfassende Sanierung. 

Eine Greenpeace-Sondermission war kurz nach dem Anschlag vor Ort, um den aktuellen Zustand des neuen Schutzbunkers (NSC) zu begutachten. Der leitende Ingenieur für Tschornobyl und den Sarkophag, Artem Siriy, teilte dem Greenpeace-Team während der Mission mit, dass 50 Prozent des Norddachs sowie Teile des Süddachs und der Seitenwände durch den russischen Drohnenangriff schwer beschädigt wurden. Kritische Strukturen, darunter das Kransystem, seien betroffen. Zudem bestehe die Gefahr, dass Schnee und Wasser ins Gewölbe eindringen und Korrosion auslösen könnte.  

Im Sommer 2025 vermeldete die Stelle, dass die Löcher im Dach wieder abgedichtet seien. Allerdings könne aufgrund der entstandenen Schäden der Überdruck zwischen zwei Bunkerschichten nicht wieder hergestellt werden, was eine radioaktive Contamination der äußeren Schicht verhindern sollte. Infolgedessen erfüllt der Schutzbunker seine Funktion nicht mehr. Seitdem sammelt sich auch Feuchtigkeit im Gewölbe, da die Außenschicht die Luftfeuchte nicht mehr regulieren kann. 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl veröffentlicht Greenpeace im April 2026 den Report „Erste Einschätzung der Auswirkungen des Drohnenangriffs vom 14. Februar 2025 auf das New Safe Confinement in Tschornobyl„,  der die komplexen Folgen des Angriffs genau auflistet. 

 

Protest at Chornobyl Nuclear Power Plant, Ukraine

Solidaritätsaktion zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschornobyl: Greenpeace-Aktivist:innen entfalten Handbanner innerhalb der neuen Schutzhülle. Sie fordern, die Ukraine nicht allein zu lassen, und prangern die Übernahme des AKW Enerhodar bei Saporischschja durch den russischen Konzern Rosatom an. Der Super-GAU von Tschornobyl zeigt: Atomkraft ist hochgefährlich! In Kriegszeiten besonders!

Report Schäden Schutzhülle

Report Schäden Schutzhülle

Report zu den Folgen des russischen Drohnenangriffes auf die Schutzhülle über dem Unglücksreaktor von Tschornobyl.

Anzahl Seiten: 27

Dateigröße: 6.29 MB

Herunterladen
Von der Suche ausschließen
Aus
Jan van de Putte in Fukushima City
„Der vorsätzliche Angriff Russlands auf das Kernkraftwerk Tschornobyl ist möglicherweise eines der folgenschwersten Kriegsverbrechen, die gegen die Ukraine verübt wurden. Der neue Sarkophag, ein milliardenschweres Sicherheitsprojekt etlicher Länder, wurde durch eine einzelne russische Drohne in ihrer Funktion maßgeblich eingeschränkt.“

Jan van der Putte

Atomexperte bei Greenpeace-Ukraine

Jan van de Putte in Fukushima City
Zitat
“Der vorsätzliche Angriff Russlands auf das Kernkraftwerk Tschornobyl ist möglicherweise eines der folgenschwersten Kriegsverbrechen, die gegen die Ukraine verübt wurden. Der neue Sarkophag, ein milliardenschweres Sicherheitsprojekt etlicher Länder, wurde durch eine einzelne russische Drohne in ihrer Funktion maßgeblich eingeschränkt.”
Zitatinhaber, Vorname Nachname
Jan van der Putte
Position des Zitatinhabers
Atomexperte bei Greenpeace-Ukraine
Kreisförmiges Bild
An

Inside Tschornobyl - Greenpeace-Team dokumentiert Drohnenangriff

Tschornobyl 1986: provisorischer Schutz nach dem Super-GAU 

Als am 26. April 1986 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschornobyl bei einem Versuch die Kettenreaktion außer Kontrolle geriet, kam es zum ersten Super-GAU der zivilen Atomkraft. Tagelang brannte der Reaktor, jede Flamme schleuderte hochradioaktive Partikel hoch in die Luft. Mit Sand und Blei kämpften die Menschen in den ersten Tagen dagegen an. Und begannen schnell unter schlimmsten Bedingungen, eine Schutzhülle zu errichten. 

Die Strahlung war so hoch, dass die Arbeiter:innen nur wenige Minuten vor Ort bleiben konnten. Quasi im Vorbeirennen errichteten sie den ersten Sarkophag, der die Strahlung eindämmen sollte. Ein Einsatz, der vielen von ihnen ihre Gesundheit oder gar das Leben kostete. Hunderttausende Soldat:innen und Arbeiter:innen wurden dabei kontaminiert, viele Tausende erkrankten oder starben infolge der Strahlung.

Doch diese erste provisorische Schutzhülle war schnell einsturzgefährdet, sie war nur auf 20 bis 30 Jahre ausgelegt. Schon in den 90er Jahren begannen deshalb die Planung und der Bau einer zweiten Schutzhülle. Die ist zwar nun deutlich stabiler. Ein Lösung für immer ist die allerdings auch nicht.

  • Greenpeace nimmt den 30. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschornobyl zum Anlass, den havarierten Reaktor und das umliegende verstrahlte Gebiet wie Pripyat zu besuchen. Greenpeace-Atomexpert:innen führen Strahlungsmessungen durch.

    Der „alte“ Sarkophag in Tschornobyl

    Der „alte“ und marode Sarkophag über dem explodierten Reaktor in Tschornobyl am 30. Jahrestag nach der Katastrophe. Er war direkt nach der Katastrophe in aller Eile errichtet worden. Bei dem Vorgang wurden abertausende Helfer verstrahlt.

    Überspringe die Bildergalerie
  • Greenpeace-Atomexpert:innen messen die Strahlung bei Tschornobyl

    Neue Schutzhülle

    Über 4 Jahre dauerte der Bau an der neuen Schutzhülle für die Atomruine in Tschornobyl - von 2012 bis 2016. Im November 2016 wurde das milliardenteure EU-Projekt fertig gestellt und das „New Safe Confinement“ über die strahlende Ruine geschoben.

    Überspringe die Bildergalerie
  • Chornobyl the Next Chapter

    Auch das nur eine Zwischenlösung, aber immerhin für 100 Jahre. So der Plan. In Realität hielt er keine 10 Jahre: Im Februar 2025 schlägt eine russische Drohne ins Dach ein und löst einen Schwelbrand in den verschiedenen Isolierschichten des Daches aus.

    Überspringe die Bildergalerie
  • Chornobyl the Next Chapter

    Innen strahlt die hochradioaktive Ruine weiter. Die Abschirmung zur Außenwelt ist durch den russischen Beschuss teilweise zerstört, die Hülle ist nicht mehr dicht.

    Überspringe die Bildergalerie
  • Chornobyl the Next Chapter

    Das Arbeiten vor Ort ist wegen der hohen Strahlung immer noch sehr schwierig und hoch gefährlich.

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/warmewende-jetzt

Wärmewende jetzt!

Die Bundesregierung will die Wärmewende ausbremsen - doch das wäre fatal und würde neue Unsicherheiten schaffen. Wir fordern: keine Abschwächung des Gesetzes, faire Förderung und Schutz für Mieter:innen!

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Thermography of Wasted Heat in Germany

Der erste Sarkophag: Schnell gezimmert auf Ruinen

Schon kurz nach dem Unfall beteiligten sich Nuklearfirmen aus West und Ost daran, die Situation um den strahlenden Trümmerhaufen zu stabilisieren. Am 30. November 1986 wurde er dann fertig, der erste „Sarkophag“, eine vorläufige und notdürftige Hülle aus Stahl und Beton. Doch die Konstruktion der hastig zusammengezimmerten Schutzhülle war instabil. Schon wenige Jahre Später zeigten sich Risse, der Wind blies radioaktiven Staub aus dem Inneren der Ruine in die Umwelt. Regenwasser gelangte in den Sarkophag und durch fließendes Wasser wurde kontaminiert. 

Bald war die provisorische Schutzhülle einsturzgefährdet. 2013 stürzten durch große Schneemassen bereits Teile des Dachs einer Maschinenhalle auf dem Gelände ein. Damit wurde der einsturzgefährdete Reaktor erneut eine Bedrohung für die Umwelt: In der Ruine befand sich eine große Menge zu Lava verbackenen Kernbrennstoffs. Eindringende Feuchtigkeit löste die glasartige Oberfläche dieser Lava zu Pulver auf. Wäre der mürbe Sarkophag eingestürzt, hätten große Mengen feinen radioaktiven Staubs freigesetzt werden und die Umgebung bis in 50 Kilometer Entfernung kontaminieren können. 

Mit acht Projekten wurde die provisorische Schutzhülle  immer wieder stabilisiert und ausgebessert, um Zeit zu gewinnen. Denn der Bau des zweiten Sarkophags verzögerte sich immer wieder; auch mit der Finanzierung gab es Probleme.

Der erste Sarkophag im Atomkraftwerk Tschernobyl im Jahr 1994

Tschornobyl 1994: Der erste Sarkophag umgibt den vierten Block, welcher im April 1986 explodiert ist.

Der zweite Sarkophag: unter der Hülle die Hölle

Weil die Ukraine alleine die Sicherung der Atomruine nicht hätte bewerkstelligen können, und weil die Welt ein Interesse daran hatte, eine zweite Atomkatastrophe vor Ort zu verhindern, wurde die Errichtung der zweiten Schutzhülle ein internationales Projekt. Ein Konsortium aus 28 Geberländern und der ukrainischen Regierung veranlassten den Bau, finanziert wurde das teure Projekt von über 40 Ländern und der EU.  Immer wieder verzögerte sich der Zeitplan, auch die Kosten wuchsen immer weiter. Doch nach jahrelangen Verschiebungen begann im April 2012 endlich der Bau eines neuen Sarkophags namens „New Safe Confinement“ (Neue sichere Sperre).

Vier Jahre dauerte die Bauzeit. Wegen der hohen Strahlung konnte die neue Hülle nicht direkt über der Reaktorruine errichtet werden. Die Schutzhülle wurde in 300 Metern Entfernung gebaut und später mittels Schienen mehrere Tage lang Zentimeter für Zentimeter über den Reaktor geschoben. Am 29. November 2016 erreichte sie ihr Ziel. 

Mit 110 Meter Höhe, 260 Metern Breite, 165 Metern Länge und 29.000 Tonnen Gewicht ist der neue Sarkophag das größte mobile Bauwerk der Welt – kaum kleiner als die Cheops-Pyramide. „Es handelte sich um die größte technisch bewegbare Struktur, die jemals auf der Erde gebaut worden ist – ein ingenieurtechnisches Jahrhundertprojekt“, sagte Greenpeace-Experte Tobias Münchmeyer. 

Der neue Sarkophag soll die Atomruine oberirdisch abschirmen und ist mit innen installierten Krananlagen entscheidend für einen weiteren Rückbau der Reaktorruine. Es stellt jedoch auch wieder nur eine Zwischenlösung dar. Denn auch diese Hülle bietet keine Lösung für das eigentliche Problem: die hochgradig radioaktive Masse, zu der die Brennstäbe mit dem Baumaterial des Reaktors während der Atomkatastrophe verschmolzen sind.

Tschornobyl im Krieg

Wie sicher sind die ukrainischen Atomkraftwerke?

Text

Mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wuchs die Sorge um die Atomruine von Tschornobyl. Immer wieder wurde durch Kampfhandlungen die Stromversorgung der Anlage unterbrochen, doch auch das havarierte Atomkraftwerk benötigt zuverlässig Energie: Der Sarkophag muss beaufsichtigt werden, außerdem gibt es laufende Rückbauarbeiten. Mittlerweile sind in allen ukrainischen Atomkraftwerken Mitarbeiter:innen der internationalen Atomenergiebehörde IAEO eingesetzt, um Abläufe etwas besser abzusichern.

Der Staudammbruch in der Region Cherson, der zusätzliches Leid in ein bereits traumatisiertes Land bringt, betrifft die Kühlung der Anlage in Saporischschja, allerdings nicht den Betrieb in Tschornobyl: Der Kachowka-Stausee und der Schauplatz des atomaren Unglücks liegen mehr als 500 Kilometer voneinander entfernt.  Es lässt sich noch nicht abschließend sagen, welche Auswirkungen der russische Drohnenanschlag auf die Schutzhülle von Tschornobyl hat. Mehr zur Situation der ukrainischen Atomkraftwerke im Krieg.

Der Schlusspunkt unter die Geschichte von Tschornobyl ist noch lange nicht gesetzt. 
Vierzig Jahre nach der Katastrophe und drei Jahre nach dem Atomausstieg in Deutschland zeigt sich: Atomkraft bleibt ein unkalkulierbares Risiko, das in den Händen von Aggressoren zur Waffe wird. Auch die zweite Schutzhülle ist nur ein weiteres, aber wichtiges Provisorium. Nach der massiven Beschädigung ist unklar, wie lange er nun halten wird. 

Sollte der erste Sarkophag irgendwann einstürzen, wäre zwar die Ausbreitung hochradioaktiven Staubs verhindert oder zumindest minimiert – doch Menschen könnten innerhalb der neuen Schutzhülle dann praktisch nicht mehr arbeiten. Der Rückbau und die Bergung des brennstoffhaltigen Atommülls würde noch erheblich gefährlicher und aufwendiger als heute schon. 

Deswegen müsste eigentlich schnellstmöglich der zerstörte Reaktor samt hochradioaktiver Masse aus geschmolzenen Brennelementen und Baustoffen rückgebaut, geborgen und entsorgt werden. Dafür fehlen bislang Konzepte, Technologien und die Finanzierung. 

Nach bisherigen Schätzungen hat die Schutzhülle etwa 1,8 Milliarden Euro gekostet. Es ist ein seltenes Beispiel internationaler Solidarität, dass sich die G7-Staaten und weitere Länder weltweit an der Finanzierung beteiligt haben, Deutschland mit insgesamt 300 Millionen Euro. Greenpeace fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Ukraine auch weiterhin bei der Bewältigung der Tschornobyl-Folgen mit Know-How und finanziellen Mitteln zu unterstützen, um die Schäden zu begrenzen, die noch Generationen nach uns treffen werden.

Eine Schutzhülle für den Sarkophag Grafik

Der Bau der Schutzhülle für den Sarkophag in Tschornobyl.

Keine Dauerlösung in Sicht

Ob der explodierte Reaktor unter den gegebenen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen jemals in ein ökologisch sicheres System überführt werden kann, bleibt zweifelhaft. Bis die Aufräumarbeiten komplett beendet sind, kann noch ein Jahrhundert vergehen. Weiterhin existiert kein Endlager für die 400.000 Kubikmeter radioaktiven Atommüll innerhalb des Reaktors. Gleichzeitig bleiben die Arbeiter:innen wie auch die Umwelt der Gefahr ausgesetzt, kontaminiert zu werden. 

Damit überlassen wir die Probleme von Tschornobyl den nachfolgenden Generationen, weil niemand in der Lage ist, die Folgen der Katastrophe auch nur annähernd zu lösen. Die Baustelle Tschornobyl zeigt: Wir Menschen beherrschen nicht einmal die Aufräumarbeiten eines Atomunfalls. Geschweige denn die Atomkraft selber.

War dieser Artikel hilfreich?

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Mehr über den Sarkophag von Tschornobyl erfahren:

Tschernobyl: 30 Jahre danach - Die Lage am Standort

Tschernobyl: 30 Jahre danach - Die Lage am Standort

Anzahl Seiten: 67

Dateigröße: 1.7 MB

Herunterladen
Keine Lösung in Sicht - Die Lage am Standort Tschernobyl (Kurzfassung)

Keine Lösung in Sicht - Die Lage am Standort Tschernobyl (Kurzfassung)

Anzahl Seiten: 8

Dateigröße: 749.99 KB

Herunterladen
Keine Lösung in Sicht - Die Lage am Standort Tschernobyl (Langfassung)

Keine Lösung in Sicht - Die Lage am Standort Tschernobyl (Langfassung)

Anzahl Seiten: 34

Dateigröße: 448.78 KB

Herunterladen
Tschernobyl: Sanierung des Sarkophags - Wettlauf mit der Zeit

Tschernobyl: Sanierung des Sarkophags - Wettlauf mit der Zeit

Anzahl Seiten: 38

Dateigröße: 407.61 KB

Herunterladen

Mehr zum Thema

In einem Kindergarten liegen die Spielsachen so, wie sie nach der Katastrophe zurückgelassen wurden. Die Gasmaske eines Kindes neben einer Puppe ist nur ein weiteres grausames Paradoxon: Eine Woche vor dem Atomunfall wurden die Kinder darin geschult, die Sicherheitsausrüstung gegen die atomare Gefahr zu benutzen. Doch am Tag des Unfalls wurde auf Anweisung der Parteiführung keine einzige Gasmaske benutzt.

Tschornobyl

1986 ereignete sich in Tschornobyl eine Katastrophe: Das Atomkraftwerk explodierte, eine radioaktive Wolke verseuchte die Region und zog über Europa. Am 26. April jährt sich der Super-GAU zum 40. Mal.

mehr erfahren über Tschornobyl
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Zwei Jahre ohne Atomkraft

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Am 15. April 2023 wurden die deutschen Atomkraftwerke darum endgültig abgeschaltet. Und das ist gut so!

mehr erfahren über Zwei Jahre ohne Atomkraft
Karte der Region Fukushima in Japan, die die Ausbreitung der Strahlung nach der Atomkatastrophe im März 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zeigt.

Fukushima 15 Jahre später

Der 11. März 2011 versetzte Japan in einen Ausnahmezustand, die Folgen sind bis heute zu spüren. Die dreifache Katastrophe von Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und Super-GAU traf das Land bis ins Mark.

mehr erfahren über Fukushima 15 Jahre später
Projektion für den Atomausstieg am Atomkraftwerk Isar 2 bei Nacht

9 Fakten über Atomkraft

Auch wenn immer wieder eine „Renaissance“ herbeigeredet wird: die Fakten sprechen gegen Atomkraft. Denn sie ist und bleibt unsicher, unzuverlässig, gefährlich, dreckig und teuer. Punkt. Aus.

mehr erfahren über 9 Fakten über Atomkraft
Der Erkundungsbereich im Salzstock Gorleben 01/21/2011

Salzstock Gorleben: Zum Endlager erkoren

Ein maroder Salzstock im niedersächsischen Gorleben war jahrzehntelang als Endlageroption für hoch radioaktiven Müll ausersehen. Aus politischen Gründen. Denn fachlich war klar: sicher ist er nicht.

mehr erfahren über Salzstock Gorleben: Zum Endlager erkoren
Ein Atomfass steht auf einer Wiese

Endlagersuche: Wohin mit dem Atommüll?

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktivem Atommüll zeigt: Es ist nicht einfach. Über Licht und Schatten des Standortauswahlgesetzes.

mehr erfahren über Endlagersuche: Wohin mit dem Atommüll?