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Greenpeace begrüßt die Untersuchung. Allerdings kann die 24-Stunden-Frist nur ein erster Schritt sein, das Schiff darf auch danach auf keinen Fall frei gegeben werden. Das Verbrechen, das in der Elfenbeinküste zu acht Todesopfern und Zehntausenden Vergiftungsfällen führte, muss auf internationaler Ebene strafrechtlich verfolgt werden. Es gilt, die kriminelle Szene auszutrockenen, zu der die Probo Koala gehört, und Schlupflöcher in den Gesetzen und Verordnungen zu schließen.

Gegen alle Firmen und Behörden, die den Transfer der tödlichen Giftbrühe in die Elfenbeinküste nicht verhindert haben, muss ermittelt werden fordert Helen Perivier von Greenpeace International. Die Schuldigen müssen vor Gericht, nur so können wir verhindern, dass etwas Ähnliches wieder passiert.

Greenpeace-Aktivisten waren am Montag mit der Arctic Sunrise direkt neben dem Gifttanker vor Anker gegangen. Sie forderten die estnische Regierung und die EU-Behörden auf, gegen den Besitzer und die Chartergesellschaft vorzugehen. Am Mittwoch bat der Umweltminister der Elfenbeinküste seinen estnischen Kollegen um Amtshilfe. In einem Fax, das auch Greenpeace vorliegt, ersuchte er die estnische Regierung, die Festsetzung der Probo Koala anzuordnen.

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