Protest gegen illegale Gen-Pflanzen
Wer mit dem LKW die rumänische Insel Braila verlassen wollte, musste zunächst eine Dekontaminierungsstation passieren - wegen illegaler Gen-Pflanzen.
Wer mit dem LKW die rumänische Insel Braila verlassen wollte, musste zunächst eine Dekontaminierungsstation passieren - wegen illegaler Gen-Pflanzen.
Ganz Deutschland will plötzlich Obst und Gemüse testen. Rund um das Thema haben uns in den vergangenen Tagen eine Menge Fragen erreicht. Unser Experte dafür ist Manfred Krautter. Er erklärt kurz, was zu beachten ist, wenn man den heimischen Supermärkten auf die Finger schauen will.
Das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau hat in dieser Woche vorgeschlagen, Fehlanwendungen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln europweit zu erfassen und zu reduzieren.
Edeka startet als sechste und größte deutsche Handelskette ein Programm gegen Pestizide in Obst und Gemüse.
Erfolg für Greenpeace: Als vierte Handelskette will nun auch Metro (Real, Kaufhof) für eine bessere Qualität im Obst- und Gemüse-Regal sorgen.
Für den Verkauf von gesundheitsgefährdendem Obst und Gemüse haben 20 Greenpeace-Aktivisten Dienstag Pestizid-Preise an die Unternehmensleitungen der Handelsketten Rewe und Edeka überreicht.
Jetzt fordert auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), was Greenpeace schon lange verlangt: Die Wirtschaft soll endlich garantieren, kein Obst und Gemüse auf den Markt zu bringen, in dem die gesetzlichen Höchstmengen für Pestizidbelastungen überschritten werden.
Ob Kräuter, Salat oder Beerenobst - die Belastung mit giftigen Rückständen aus Spritzmitteln überschreitet regelmäßig die Grenzwerte. Nun will die Bundesregierung hunderte Grenzwerte anheben.
Pestizidverseuchte Tomaten aus einer Neukauf-Filiale (Edeka) in Stuttgart sind mit einem falschen Herkunftsland deklariert worden. Darauf wurden wir aufmerksam, als sich auf unseren Test zu illegalen Pestiziden in deutschem Obst und Gemüse der fälschlich angegebene Erzeuger meldete.
Um das Überschreiten eines Pestizidgrenzwertes zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten: Weniger Pestizide oder höhere Grenzwerte. Die Bundesregierung hat sich für den zweiten Weg entschieden!
Die Greenpeace-Arbeit trägt Früchte und auch Sie als Verbraucher:in haben etwas davon: Am Freitag gab die REWE Group in Köln bekannt, die Anforderungen an ihre Lieferanten von Obst und Gemüse zu verschärfen. Greenpeace hat in der Vergangenheit mehrfach festgestellt, dass Obst und Gemüse bei REWE mit Pestizidrückständen belastet war.
Und wieder ein Skandal um verbotene Pestizide auf unseren Tellern. Diesmal hat Greenpeace in Deutschland angebautes Obst und Gemüse testen lassen. Das Ergebnis: Bauern und Bäuerinnen spritzen Tomaten, Kopfsalat, Rucola und Äpfel mit illegalen, gesundheitsgefährdenden Giften.