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CITES stimmt für den Schutz von Mahagoni

Die Delegierten der 12. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) haben am Mittwoch mehrheitlich für schärfere Bestimmungen im Handel mit Mahagoni gestimmt. Greenpeace begrüßt diese Entscheidung als einen Sieg für den bedrohten Mahagonibaum, die Umwelt und die Menschen, deren Lebensunterhalt von den Wäldern Lateinamerikas abhängt.

Der Mahagonibaum ist bisher in Anhang III des Artenschutzabkommens gelistet. Das heißt, er wird vom Ursprungsland für schützenswert erachtet, ohne dass dieses ohne Hilfe den internationalen Handel kontrollieren könnte. Die Hochlistung in Anhang II bedeutet, dass der Handel mit dem wertvollen Holz in Zukunft stark eingeschränkt und zudem strikt kontrolliert wird. Brasilien und Bolivien haben sich auf der Konferenz gegen die Hochlistung ausgesprochen.

Noch könnten die beiden lateinamerikanischen Länder die Entscheidung vom Mittwoch kippen, indem sie eine erneute Diskussion und Abstimmung beantragen. Da viele Delegationen dann bereits abgereist sein werden, wäre eine neue Stimmenverteilung möglich. Wahrscheinlich ist ein solcher Antrag allerdings nicht, da die Länder in der Regel vor den diplomatischen Verstimmungen zurückschrecken, die dieser Schritt nach sich zieht. (sit)

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