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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Klimawandel und die Zerstörung des kanadischen borealen Urwaldes

Wälder spielen eine große Rolle bei der Regulierung des globalen Klimas. Sie binden große Mengen Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt und produzieren den Sauerstoff der unser Leben auf der Erde erst ermöglicht. Während die tropischen Wälder im Mittelpunkt der Diskussion über 'Klima und Wald' stehen, wird die wichtige Rolle der nordischen Borealen Wälder oft übersehen, die alleine in Kanada 186 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichern. Der Greenpeace-Report Turing up the Heat analysiert die komplexen Beziehungen zwischen der Erwärmung der Erde und Kanadas Borealem Wald.

Spritfresser auf Steuerkosten

Unternehmen können bisher die Kosten besonders klimaschädlicher Firmenwagen vollständig abschreiben. Die Steuerzahler subventionieren diese Spritfresser so jährlich mit Milliarden. Anreize zur Nutzung sparsamer und umweltverträglicherer Dienstwagen fehlen. Greenpeace fordert eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, die Kauf und Nutzung sparsamer Pkw belohnt, und die Kosten von klimaschädlichen Pkw den Verursachern anlastet.

Deutsche Autoindustrie: Nach dem Schlafen das große Klagen

Finanzkrise, Absatzprobleme - die Autoindustrie schreit um Hilfe. EU-Kommissar Verheugen will prompt einen Auto-Krisengipfel einberufen. Deutsche Politiker fordern, der Staat müsse eingreifen. Zehn Jahre haben die deutschen Autobauer gepennt, der Steuerzahler soll's jetzt richten.

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Umweltschützer fordern Verbot von Offshore-Bohrungen in der Arktis

Die Arktis ruft, die Industrie will kommen. Die im Klimawandel zugänglich werdenden Vorkommen an Öl und Gas versprechen gute Geschäfte. Doch Umweltschützer fürchten schwere Schäden für die Natur. Sie wollen Industrieinteressen einen Riegel vorschieben. Lesen Sie den dpa-Hintergrundbericht mit Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern.

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Grenzenlos mobil

Mobilität wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Zunehmend müssen Menschen lange Wege zur Arbeit zurücklegen. Und in der Freizeit? Da kann man schon mal übers Wochenende nach Paris fliegen. Kost ja nix! Doch unsere Mobilität geht auf Kosten der Umwelt und des Klimas. Lesen Sie, wie Sie besser unterwegs sein können.

Schwerer Ölunfall in Ecuador

Die derzeit einzige Rohölpipeline Ecuadors ist am Dienstag gravierend beschädigt worden. Rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Quito sind in den Anden vermutlich schwere Baumaschinen mit der Pipeline kollidiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hat die Betreiberfirma Petroecuador mitgeteilt, dass es wegen eines Bruches zu einem drastischen Druckabfall in der Leitung gekommen sei.

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Ecuador: Der Fluch des Öls

Am 6. Mai beginnt in Lago Agrio, Ecuador, ein großes Verfahren gegen den Ölkonzern ChevronTexaco wegen Umweltverschmutzung in der Amazonasregion. Die Staatsanwaltschaft geht von einer mindestens zweijährigen Prozessdauer aus. Auf den Ölmulti, der in der nächsten Woche seine Verteidigung beginnt, kommt möglicherweise eine Strafe von bis zu fünf Milliarden US-Dollar zu.

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Greenpeace-Aktivisten laufen für den Klimaschutz

Sechs ehrenamtliche Aktivisten beginnen heute in Konstanz ihre dreimonatige Wanderung nach Kopenhagen zur UN-Klimakonferenz. Die 2000 Kilometer lange Route führt sie quer durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Mitte November wollen die Umweltschützer einen Zwischenstopp in Berlin einlegen, um dort Abgeordnete aller Fraktionen zu treffen. Die Aktivisten fordern mit ihrer Aktion Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich persönlich für den Klima- und Urwaldschutz einzusetzen und zum UN-Gipfel nach Kopenhagen zu reisen.

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Digitale schwarze Wolke

Die heutige Informationsgesellschaft entwickelt sich mit rasanter Geschwindigkeit, und mit ihr die Informationstechnologie. Was sich im ersten Moment fortschrittlich und innovativ anhört, hat auch eine dunkle Seite. Das so genannte Cloud Computing wird den bereits enormen Stromverbrauch der Informationstechnologie (IT) in schwindelerregende Höhen treiben. Im Jahr 2020 werden schätzungsweise 1,963 Milliarden Kilowattstunden Strom von Rechenzentren verbraucht werden, veröffentlicht die Studie SMART. Soviel wie Deutschland Frankreich, Brasilien und Kanada gemeinsam in einem Jahr verbrauchen.

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100 Konzerne plötzlich Klimafreunde

In New York sprachen sich Führungskräfte von 100 internationalen Unternehmen für sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz aus. "Wir erkennen, dass wir als Industriezweig Teil des Problems sind", sagte Volvo-Präsident Tomas Ericson in Nordamerika - und fügte hinzu: "Aber wir sind auch Teil der Lösung." Wir fragten Gabriela von Goerne, Greenpeace-Klimaexpertin und Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), wie diese Ankündigung einzuordnen ist.

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