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Alle Artikel zum Thema Kohleausstieg

Lagerung von Kohlendioxid in der Tiefsee

Greenpeace lehnt die Speicherung von Kohlendioxid in der Tiefsee der Ozeane und jede weitere Entwicklung dieses Konzepts kategorisch ab. Das Konzept wird von einigen Regierungen als Möglichkeit gesehen, Kohlendioxid, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas freigesetzt wird, aufzufangen und in die Tiefen der Ozeane zu verbringen. In den Ozeanen, so wird argumentiert, sei das Kohlendioxid Hunderte bis Tausende von Jahren der Atmosphäre entzogen und trage damit nicht zum Klimawandel bei. Die Vorteile des Klimaschutzes werden damit über die der Zerstörung mariner Ökosysteme gestellt.

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Klimafreundliche Kohlekraftwerke?

In Ketzin bei Potsdam beginnen Dienstag die Versuche zur Verpressung von CO2 in die Erdkruste. Das Projekt CO2 sink finanzieren neben der EU und dem Bund Forschungsinstitionen und 15 Unternehmen, darunter die Energiefirmen RWE, Vattenfall, Shell und Statoil. Die CO2-Verpressung soll dazu dienen, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger anfallende Kohlendioxid nicht in die Atmosphäre gelangen zu lassen. Das erste angeblich CO2-neutrale Kraftwerk will Vattenfall 2014 an das Stromnetz anschließen. Es soll fossile Energie trotz fortschreitender Klimazerstörung akzeptabel erscheinen lassen.

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Ende einer friedlichen Klimaschutzaktion

Filmreife Szenen aus Newcastle, Australien: Antiterror-Einheiten der australischen Wasserschutzpolizei entern die Rainbow Warrior, treiben den Großteil der Crew auf dem Vorderdeck zusammen, auf der Brücke übernimmt der Hafenmeister das Kommando. Das Greenpeace-Schiff wird mit Polizeieskorte zu seinem Liegeplatz im Hafen von Newcastle zurückbugsiert. Dort warten schon mehr als 100 Einwohner der Stadt, um den Greenpeacern zu applaudieren.

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Ein schwarzer Tag nicht nur für Hamburg

Der Hamburger Senat und Vattenfall haben sich geeinigt, der Startschuss für den Bau des Steinkohlekraftwerks Moorburg ist gefallen - unabhängig vom Genehmigungsverfahren. Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace, spricht von einem bitteren Tag für den Klimaschutz.

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Glos und Gabriel - gefährlich fürs Klima

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium heißt es, die Forderungen der EU-Kommission nach mehr Klimaschutz würden die Strompreise deutlich steigen lassen und somit die deutsche Wirtschaft gefährden. Dazu ein Kommentar von Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace.

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Klima schützen - Keine Kohle für die Kohle!

Im Kohlehafen von Amsterdam ging am Mittwoch nichts mehr. Greenpeace-Aktivisten erkletterten fünf Verladekräne. So konnte die 33.750-Tonnen-Ladung des Kohlefrachters Maciej Rataj nicht gelöscht werden. Bei der Aktion kam auch das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise zum Einsatz. Die Steinkohle ist für die Kohlekraftwerke in den Niederlanden bestimmt.

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Neues Kohlekraftwerk in Boxberg sabotiert Klimaschutz

Klimaschutz ist in aller Munde - und trotzdem werden auch in Deutschland neue Dreckschleudern gebaut. In Boxberg/Sachsen wurde am Donnerstag der Grundstein für ein neues Braunkohlekraftwerk gelegt, dem schmutzigsten Energieträger, der in Deutschland zum Einsatz kommt. Ein krasser Gegensatz zu den öffentlichen Bekenntnissen der Bundesregierung zur Emissionsminderung und dem Schutz des Klimas.

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Bali: Ein Feuer speiender Drache sagt der Kohleindustrie die Meinung

Begleitet von Protesten hat auf der indonesischen Insel Bali die Konferenz CoalTrans2007 begonnen. Es ist eines der größten Treffen der Kohleindustrie. An der CoalTrans nehmen die weltgrößten Kohleproduzenten und Betreiber der größten Kohlekraftwerke der westlichen Hemisphäre teil. Darunter befinden sich viele Vertreter aus G8-Ländern. Balinesische Umweltgruppen und Touristen protestierten zusammen mit Greenpeace-Aktivisten gegen das unzeitgemäße Propagieren von Kohle als Energielieferant. Dadurch werde die Klimazerstörung vorangetrieben, die vor allem die ärmsten Nationen in Asien belasten werde.

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Hamburg: Im Klimaschutz auf der Nachholspur

Der Hamburger Senat hat am Dienstag sein Klimaschutzkonzept für die Jahre 2007 bis 2012 vorgestellt. Es umfasst laut Internetseite der Stadt 170 Maßnahmen auf neun Feldern. Die Hansestadt hat allerdings auch Nachholbedarf. Sie hat jahrelang versäumt, Klimaschutz zu betreiben. Und versäumt ihn mit dem geplanten Kohlekraftwerk Moorburg auch weiterhin.

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Aufruf zur Demo gegen das Kohlekraftwerk Moorburg

Für diesen Samstag, den 15. September, rufen die Greenpeace-Gruppe Hamburg und weitere Umweltschutzorganisationen zu einer Demonstration gegen den geplanten Neubau eines Kohlekraftwerkes in Hamburg auf. Das vom Energiekonzern Vattenfall beauftragte Steinkohlekraftwerk im Hamburger Stadtteil Moorburg würde mehr als acht Millionen Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid pro Jahr in die Atmosphäre pusten. Das entspricht der CO2-Produktion des südamerikanischen Landes Bolivien.

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Baustopp für Kohlekraftwerk beantragt

Der Klimawandel gewinnt an Fahrt. Und jeder vernünftige Mensch denkt darüber nach, wie man die globale Erwärmung möglichst schnell aufhalten kann. Nicht so Vattenfall. Der Energiekonzern will im sächsischen Boxberg noch ein Braunkohlekraftwerk bauen. Solche Kraftwerke gelten als besonders klimaschädlich. Deshalb hat Greenpeace am Freitag einen Antrag auf Widerruf der Betriebsgenehmigung beim zuständigen Regierungspräsidium Dresden gestellt.

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