Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktion wurde direkt auf eine Großleinwand vor das Catshuis in der Nähe von Den Haag übermittelt. Im Amtssitz des niederländischen Ministerpräsidenten finden zurzeit die Koalitionsverhandlungen für die Regierungsbildung in den Niederlanden statt. Mit der Aktion wollen die Aktivistinnen und Aktivisten erreichen, dass klare Absprachen zum Klimaschutz in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden. Kohle und Kohlekraftwerke haben da nichts verloren.

Auch die Niederländer wollen keine Kohle. Eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Interview-NSS ergab, dass drei Viertel der Holländer Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind und Wasserkraft) den Vorzug geben. Rund die Hälfte der Bevölkerung findet, dass die Regierung in Den Haag kein Geld mehr in andere Energiequellen wie Öl, Kohle, Gas oder Atomkraft stecken sollte.

Es ist überdeutlich, dass das Klima sich verändert, sagt Femke Bartels, Klimaexpertin von Greenpeace. Deshalb muss die zukünftige Regierung dafür sorgen, dass kein Geld mehr in die klimaschädliche Kohle fließt. Vielmehr müssen Energiesparen und Erneuerbare Energien gefördert werden. Dazu sind unumstößliche Absprachen nötig.

Gegenwärtig planen niederländische Stromversorger wie beispielsweise Nuon vier neue Kohlekraftwerke zu bauen. Wenn die Niederlande das Klimaproblem wirksam angehen wollen, muss ein neues Kabinett den wachsenden Gebrauch von Kohle stoppen, erklärt Bartels. Legen wir uns jetzt auf neue Kohlekraftwerke fest, bleibt uns diese klimaschädliche Energieform für die nächsten 40 Jahre erhalten. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien muss hier und jetzt beginnen.

UN-Klimabericht für Freitag angekündigt

Während der Aktion im Amsterdamer Kohlehafen tagten in Paris rund 500 internationale Klimaforscher auf Einladung der Vereinten Nationen. Das am Montag begonnene Treffen endet am Freitag. Dann soll eine neue Studie zum Weltklima veröffentlicht werden. Der Bericht soll 15 Seiten mit klaren Handlungsanweisungen für die Regierungen enthalten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Mehr zum Thema

Protest für Lützerath vor dem Wirtschaftsministerium in NRW

Lützerath

  • 04.10.2022

Klimaminister Habeck (Grüne) hat verkündet, dass Lützerath abgebaggert werden soll. Dafür soll der Kohleausstieg auf 2030 vorgezogen werden. Mit 1,5 Grad ist das nicht vereinbar.

mehr erfahren
Auszug aus den NRE-Papieren

Fragwürdige Absprachen zwischen RWE und NRW

  • 22.09.2022

Interne Papiere des NRW-Bauministeriums verstärken den Verdacht auf Zweckentfremdung von Fördermitteln. Laut Greenpeace-Recherche sollen belastete Industrieflächen mit Steuergeldern saniert werden.

mehr erfahren
Red Line Protest - The 1.5°C Limit Runs in front of Lützerath

Lützerath zur Weihnachtszeit

  • 20.12.2021

Ganz Deutschland macht Weihnachtsferien. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf am Rande des Tagesbaus Garzweiler hört nicht auf, der Kohle-Lobby Widerstand zu leisten. Ein Bericht aus Lützerath.

mehr erfahren

“Scholz, pack das an!”

  • 10.11.2021

Zum Endspurt der Koalitionsverhandlungen demonstrieren Greenpeace-Aktive mit Katastrophen-Schutt für eine stärkere Rolle der SPD im Klimaschutz

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten projizieren auf den 180 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Datteln 4 „Klimakrise – Made in Germany“.

Nicht verkohlen lassen!

  • 22.08.2021

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

mehr erfahren
CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

Informelle Treffen

  • 19.08.2021

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.

mehr erfahren