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Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Von Boetticher muss Krümmel stilllegen

Schleswig-Holsteins Atomaufsicht hat einen neuen Chef für ein altes Problem: Christian von Boetticher (CDU) ist jetzt für den Pannenreaktor Krümmel zuständig. Greenpeace fordert den neu eingesetzten Minister in einem Offenen Brief auf, die Linie seiner SPD-Vorgängerin Gitta Trauernicht weiterzuverfolgen. Trauernicht wollte Vattenfall die Betriebsgenehmigung für Krümmel entziehen.

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Gorleben-Gutachten von Kohl-Regierung manipuliert

Schon 1983 wussten die Behörden, dass der Gorlebener Salzstock als Atommüllendlager nicht geeignet ist. In ihrem Gutachten fielen alle Zweifel unter den Tisch - die damalige CDU-Regierung unter Helmut Kohl hatte interveniert. Drei Jahre später begann der Ausbau des Salzstocks zum Endlager.

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AKW-Neubau in Finnland: Streit um Bautempo und Kosten

Seit vier Jahren baut der französische Atomkonzern Areva im finnischen Olkiluoto am weltweit ersten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR). Jetzt droht das Unternehmen damit, die Arbeiten einzustellen. Der finnische Partner TVO verzögere die Fertigstellung. Dokumente würden zu langsam bearbeitet. Areva bereite eine Schadenersatzklage über eine Milliarde Euro vor.

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Dieser Treck wird Geschichte schreiben!

Der Widerstand gegen die Atomenergie macht mobil. Seit Sonntag rollt ein Anti-Atom-Treck aus dutzenden Fahrzeugen und mit hunderten Teilnehmern vom wendländischen Gorleben nach Berlin. Dort wollen Bürgerinitiativen und Umweltverbände am 5. September gemeinsam mit zehntausenden Menschen gegen Laufzeitverlängerungen für alte AKW und ein Endlager im unsicheren Salzstock Gorleben demonstrieren. Vom Treck und den Zwischenstationen berichtet mehrmals täglich unser Atomexperte Mathias Edler in seinem Blog.

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Asse - alles kommt raus

Die Entscheidung ist gefallen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird den gesamten Müll aus dem maroden Salzstock Asse bergen lassen - die einzig vernünftige Lösung des Problems. Greenpeace hat schon im Februar 2009 die Rückholung des Atommülls gefordert.

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Greenpeace protestiert an Endlagerbaustelle in Gorleben

Greenpeace-Aktivisten haben heute Nacht auf der Endlagerbaustelle in Gorleben für die endgültige Aufgabe des geplanten Atommülllagers demonstriert. Sie projizierten einen Slogan auf den Förderturm des Salzstocks: Von Kohl bis Merkel: Verfehlte Endlagerpolitik - Gorleben stoppen!

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Panne in Krümmel

Wenn es nur einen kleinen Deut an Unsicherheit gibt, wird Krümmel nicht wieder ans Netz kommen, so Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am 20. September 2009. Nun hat er wieder Grund zum Handeln bekommen: Im AKW Krümmel hat es erneut eine Panne gegeben.

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Update: AREVA bestätigt alarmierende Radioaktivität in Akokan

Der französische Atomkonzern Areva hat heute bestätigt, dass es in der Stadt Akokan im Niger stark erhöhte radioaktive Strahlung gibt. Greenpeace-Experten hatten im November 2009 herausgefunden, dass die Straßen der Stadt radioaktiv verseucht sind. Unter hohem öffentlichen Druck beginnt der Atomkonzern nun, Akokan von Strahlungsquellen zu befreien.

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Protest gegen AKW Neckarwestheim I

Greenpeace-Aktion vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe: Die Aktivisten protestieren gegen Pläne des Energieversorgers, die Laufzeit seines AKW Neckarwestheim I verlängern zu lassen. Dabei übergeben sie 2.500 Protestpostkarten, die im letzten halben Jahr in Baden-Württemberg gesammelt wurden. Mit ihren Unterschriften fordern die Bürgerinnen und Bürger von EnBW, auf die Laufzeitverlängerung zu verzichten.

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Protest auf Hoher See ausgeweitet

Nach einem erneuten Schlauchbooteinsatz vor der schwedischen Küste befinden sich seit heute Mittag insgesamt acht Greenpeace-Aktivisten auf dem Frachter Happy Ranger. Sie protestieren gegen den Transport der Dampferzeuger zur Baustelle des Atomkraftwerks im finnischen Olkiluoto. Dort errichten Areva und Siemens den Prototypen des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR). Gestern hatten auf der Ostsee vor Fehmarn sechs Aktivisten, darunter drei Deutsche, den Schwerlastfrachter erklettert und an Bord ein Protestcamp errichtet. Die Aktivisten fordern den Stopp der Arbeiten am EPR.

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Atomfonds - Mogelpackung mit Laufzeitverlängerung

AKW-Laufzeitverlängerung - ein Förderprogramm für Erneuerbare Energien? Ein Rezept für Versorgungssicherheit? Was die CDU uns zu verkaufen versucht, ist nur ein profitabler Deal für die Atomindustrie. Sie kann die Hälfte ihrer zusätzlichen Gewinne in den vorgeschlagenen Fonds für Energieforschung stecken und sich das Geld dann wieder auszahlen lassen - für Energieforschung. Gegenvorschlag von Greenpeace: eine Atomsteuer, zu zahlen von den Stromkonzernen, unter Beibehaltung des Atomausstiegs.

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Schwarz-Gelb - was tun? Mach mit bei GreenAction!

Die Bundestagswahl hat uns eine schwarz-gelbe Koalition beschert, verniedlichend auch Tigerenten- oder Biene Maja-Koalition genannt. Das hört sich zwar ganz putzig an, doch die Politik die wir erwarten dürfen, wird alles andere als niedlich sein. Beispielsweise haben die Energiekonzerne viel Einfluss auf CDU/CSU und FDP. Es ist zu befürchten, dass der Koalitionsvertrag stark die Handschrift der großen Energieversorger tragen wird, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace.

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