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EnBW-Atommeiler Philippsburg, März 2009
Martin Storz / Greenpeace

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Greenpeace hat dem Vorstandsvorsitzenden von EnBW, Hans-Peter Villis, eine Unterlassungserklärung zukommen lassen. Es ist ein Skandal, wie Stromkonzerne mit Kritikern umgehen, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. Statt sich der Kritik zu stellen, spionieren sie ihre Gegner lieber illegal aus. Der Konzern EnBW muss jetzt Klarheit schaffen, ob auch er zu solchen Methoden greift.

Die französische Staatsanwaltschaft wirft dem Energiekonzern EdF vor, Greenpeace und die Anti-Atomorganisation Sortir du Nucléaire ausspioniert zu haben. Seit Jahren arbeitet Greenpeace gegen das Vorhaben des größten europäischen Atomstromkonzerns EdF, in Flamanville (Nordfrankreich) ein neues Atomkraftwerk zu bauen. Es wäre das erste seit 18 Jahren. Die Risiken von Atomkraft, so die Kritik, haben sich seither nicht verringert. Immer noch sind die Gefahren von radioaktiven Verseuchungen durch Störfälle oder durch die Wiederaufarbeitungsanlage von La Hague aktuell.

Atomkraft lässt sich nicht mit einer friedlichen, offenen und demokratischen Gesellschaft vereinbaren. Sie führt dazu, dass sich große Konzerne mehr und mehr wie Staaten im Staat aufführen, kommentiert Brigitte Behrens den Spionagefall.

Greenpeace setzt sich für eine Energiewende ein, die moderne Erneuerbare Energien und Effizienz in den Mittelpunkt stellt. Aus Atomkraft und Kohlekraft muss so schnell wie möglich ausgestiegen werden. Einen Plan zur Energiewende hat Greenpeace mit dem Plan B, dem Energieplan für Deutschland, vorgelegt.

Nationales Energiekonzept bis 2020

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